Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VII. 1864
- Issue
- No. 37 Januar-Februar
- Date
- 1864-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Siriait. (Leipz. 1860 p.68 ri/VII Hebräicä) excerpirte; nur substituire ich hebr. Lettern bei den Titeln, und fuge einige Bemerkungen in Klammern hinzu. 1. Cod. v. J. 1391 Perg. אור ורוע v. Isak aus Wien (״Rödiger hat mir milgelheilt, dass bei Wölf 2 Oppenh. MSS. dasselbe Werk enthalten, und es buch im Vatican. Auf Fürst’s Miltheilung heisst es bei mir: ineditum ac diu frustra quesitum. Rödiger hat auch das אסור וודתר als Titel des Buches nachgewiesen״). — [Ich enthalte mich hier jeder Berichtigung, obwohl ich die Oppenh. HS. vor mehren Jahren angesehen, da das Buch kürzlich in Szitomir gedruckt ist und wohl auch uns bald zugänglich sein wird. S׳£.] 2. ס' מצות קטן v. Isak Corbeil mit vielen Randnöten. Perg. 3. Kabbalistisches v. Josef Gikatilia (Chiquitilla) Perg. 4. Jesaia di Trani Comm. zu Sabbat, Erubin und Pessachim. Mit Noten von Asulai's Hand, Perg. 1286 (?). Eine prächtige HS. — [Es giebt bekannt], zwei Jes. de Trani, und verschiedene Schriften derselben über talmud. Tractate, Catal. p.1390. ££.] 5. אור קדמון von Sabbatai Zebi. 6. קול כרמה von Jakob Zemach. 7. Raschi zum ״Traktat(!) Seder Kodoschim“, mit Commenfak [!?!]. 8. רב פעלים v. Josef Zarko 1429 ״ineditum et magni pretiiu. — [Ein Kapitel daraus ist gedruckt, s. Handb. p.123. St.] 9. Alte Synagogenrolle mit Buch Esther. 10. Bomberg’s rabb. Bibel ed. 1518 in IV. Bdn. fol. Pergament. T a 1 m i d. Die richtige Deutung eines Wortes kann der Schlüssel zu einer Reihe literarischer Erkenntnisse werden, insbesondere auf dem Gebiete der jüdischen Literatur, wo beliebte Anspielungen und Abbreviaturen der Rälhsel genug geschaffen haben, während es noch an systematischen Hilfsmitteln zur Lösung fehlt. In der Ueberzeugung, dass jeder Beitrag an sich dem Forscher willkommen, sei, glaube ich zugleich die obige Bemerkung an einem instructiven Beispiele nachweisen zu können. Die Materialien dazu sind hauptsächlich aus HSS. der k. Münchener Bibliothek geschöpft, welche ich erst in den letzten Monaten genauer zu untersuchen Gelegenheit hatte, so dass gegenwärtige Notiz schon als eine weitre Begründung und Ausführung, auch Berichtigung derjenigen zu betrachten ist, welche als II. Anhang zu meiner Abhandlung: ״Ueber die Mondstalionen44 im XVIII. Bande der- DM. Zeitschr. vor mehreren Monaten abgedruckt, aber bis heute noch nicht in Händen des Publikums ist. Ich habe dort nachgewiesen, dass verschiedene mathematische Autoren seit dem XIV. Jahrhundert sich selbst als ״ תלמידSchüler44 bezeichnen, wohl zunächst aus Bescheidenheit (wie ursprünglich תלמיד חכם), vielleicht auch nicht ohne Anspielung auf ״Mathesisu, deren Bezeichnung im Arabischen (עלכם אלתעלים) und zum Theil auch im Hebräischen die Ideenverbindung des griechischen Wortes beibehalten hat; dergleichen Doppelsinn oder Andeutung liegt den hebr. Autoren nicht gar zu fern. Wichtiger als die Er-