Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VII. 1864
- Issue
- No. 37 Januar-Februar
- Date
- 1864-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2249537-7176849-7176851--0968-2250473- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
15 Ich *cbHesse, wie oben (IV, 45} angedeutet, an die Besprechuug dieser Tisetonderfsehen HSS. das Veneichniss der nenerworbenen, u. zw. wie es mir Tisch, selbst im März 1861 aus seiner Notitia editionis Cod. bibh 4. Adonbn“ zweifle ich ganz and gar. — Das Comp. des א$ךןן des David b. Abr. soll von einem jüngern Lev* ha-Levi sein. S.66. David, b. Abraham ist jünger als Abulwaliä. — Ich bemerke gelegentlich, dass ich die Arbeit des Herrn Keub&uer im Journ. As. nnr fluchtig gesehen, da ich diese Ztschr. nicht besitze; den Sönderabzug liess ich hei Franck in Paris •י bestellen, erhielt aber zur Antwort, dass der Vf: nur wenige Abzüge habe machen lassen. Ich mtfss daher auf eine Anzeige dieses Buches verzichten, bis mir der Vf. oder sonst Jemand ein Exemplar überlässt. Hr. N. hat übrigens erst durch die Hebr. Bibi. iH S. 42 erfahren, wer der Vf. seines אנרןן se* י dasselbe hierdurch in Oxford gut verwerthet, aber in eigenthümlicher Weise seinen Dank abgestattet. S. 61. Schorr kehrt zu der Ansicht Geiger’s zurück, nach dessen eigenen Worten die Karäer ״sicher die ersten waren, welche auf Feststellung grammatischer Regeln sorgfältige Aufmerksamkeit richteten.“ Nach den vorangegangenen Erörterungen möchte jedoch auch diese Praecedenz noch zu beweisen sein (vgl. Rapoport in Busch’s Jahrb. III, 209, Jüd.Lit. §1311.16). S. 68. Mukammez kein Karäer (der neue Beweis ist sehr schwach) s. Catal. p.880, •ndfAiddv (Cat. Leyd. S. 14,368) nämlich wegen יקמסי s* HB. V S. 52 Anm., Brattz V, 343. DM. Ztschr. XVI, 291. — Heber die Combination mit Menach. Gizni S. 74 s. schon HB. IV, 46 A. 3 u. VI, 31. S. 68. Jeh. Ihn Balam, seine Hymnen bei den Karäem s. HB.I S. 70 u. Anm. bei Znnz, Ritus S. 191. S. 69. Die Bezeichnung מזהיך ß°H von ״leuchten“ herkommen. Aber auch P. hat bei seiner Hypothese von den Missionären die stereotype muhammed. Bezeichnung der Propheten als Rufer, Warner u. s. w. übersehen (s. zu מאמר הייחןך S♦ 30), welche auf Lehrer überhaupt angewendet wurde. Da«. Nissi b. Noach soll ein Gegner der Ananiten gewesen sein, und schrieb nicht arabisch. 8. 76. Jakob b. Efraim, der angebliche Commentafor des Jeruscb., ist aus einer rrrthtiml. Abbrev. entstanden. Das. über sngebh Verfolgungen 8. HB. IV S. 46. 8שריס .71 ״ *• HB. IV S. 86 A. 2; vgl. schon Zun%9 G. V. 396, Jost, Gesch. VIH, 101 A.I. S. 73. Saadia'8 Comm. Jezira in Fajjum nicht bewiesen; schon Catal. p.2221. 8.74. Anm. אלכסנררי schon Catal. p.1116, Jew.Ltt. 298 n.27 (289). An Philo ist wohl nicht zu denken. S. 76. für weit!. Gedicht, s. Jüd. LU. § 17. 8.77. Heber ״® חלוק הקראים hb. v s. 53. ft 79‘. Die chald. Stelle bei Anan ist kein חדוש Pinsker’s sondern schon im Leydn. Cat. 8.14 u. daraus Graet%*V, 499, wo noch eine saubere Hypothese über ein angebl. arabisches Werk, ״Fadhalkah“ (S.201), welches ״computus wohl Kalenderberechnuug“ sein soll. Gr. ist stets so glücklich, über Arabisches zu stolpern. פד׳לן beisst die Summe ziehen, wahrsch. von ״ פד׳לךdies ist“ (macht), daher ״Summe“, wie Munk (bei D1tkesf Beitr. S. 26) angiebt; Jefet nennt so eine compendiöse oder ״resumirende“, unter Anan’s Namen cursirende Schrift. Schörr’s Verdienst um die Beleuchtung der Schrift Pinsker’s ist von verschiedenen Seiten hervorgehoben worden; wenn er dabei grösstentheils zu alten Anschauungen und Resultaten zurückkehrt, so wird sein Verdienst dadurch nicht geschmälert; um so weniger, als Männer von populären Namen, wie Jost, Fürst und Graetz sich ällznrasch der neuen Hypothesen bemächtigten. Bedauerlich bleibt es aber zu sehen, in welchen Spirallinien die Fortschritte unsrer Literatur sich bewegen!