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Hebraeische Bibliographie · 1863-09-01 · No. 35 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VI. 1863
Issue
No. 35 September-October
Date
1863-09-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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118 mich um; Auskunft hierüber bei den Historikern uingesehen; von Graetz dessen mangelhafte Benutzung der vorhandenen selbst ״primären“ Quellen sich auch sonst oft genug zeigt — kann, da es ihm den Raschbam mit ein Paar Zeilen abzufertigen beliebte, nicht verlangt werden, dass er sich mit soLchen Kleinigkeiten befasse. Wenn derselbe aber (VI, 172) die Blüthezeit des Raschbam von 1100-1160' setzt, so ist dies offenbar unrichtig, da Raschbam in den RGA. des Meir aus Rothenburg (ed, Cremona § 152) sagt: פסקתי לפני זקני רש״י‘ und demnach, wenn er zur Zeit, als er vor Raschi jene Ent- Scheidung traf* * auch nur 30. Jahr alt war, ein Alter von. mindestens 85 Jahren, erreicht haben! müsste6). Uebrigens scheint Herr Gr. die תשובות קצרות des R. Meir gar nicht zu kennen, sonst würde er wissen, dass die Beschlüsse der Synoden, von denen er VI, 215f handelt, auch dort abgedruckt sind, und hätte nicht erst aus einem MS* Carmoly’s zu erfahren gebraucht, dass sich unter den Beschlüssen der dritten Synode der Name des Isaac ben Baruch findet. --r:-r-r-r Die Einladung der Wiener Chebra vom J. 1B20 und der. Satzbrief v. J. 1329. Vpn G. Wolf. Herr Redäcteür! Gestatten-Sie mir eine offene Antwort auf Ihre offene Anfrage* (HB. 33 p.72) bezüglich meines Toastes bei dem Chebra-Kadischa1)- Mahle, Ich habenochmals genau, das Original angesehen und nichts Anderes heraüsgefunden. Ich habe auch sonst keinen Grund, an der Richtigkeit der Sache zü zweifeln. Es scheint damals (1320 heil.) eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Juden in Wien gelebt zu haben. Im Jahre 1325 zahlten sie von 3200 Eimern Wein, und zwar Eigenbau, die Steuer, und es scheint mir nicht glaublich^ dass diese Fechsung das Eigenthum einiger weniger Personen war. Ich erlaube mir hierbei auch den hebräischen Text von Conradien Wildwerker's Satzbrief v. J. 1329 (HB. III S* 31) zu geben, in welchem ich die Einladung zum Chebramahle fand. S. 36, wie ich glaube Catn [Gudotn]“ Nachdem ich dies Hrn. Wiener mitgetheilt, und derselbe seine Conjectur aufrecht erhält, so glaubte ich, dieselbe nicht unterdrükken zu dürfen.״ Wenn Zunz Recht hat, so wäre an eine gewöhnliche Calamität, schwere Krankheit oder dergleichen zu denken. Äff.] •) [Gr. sagt: ״Joseph Kara und S. b. M. blühten um 1100-1160.“ •ich habe im Catal. p.2452 bemerkt, dass nach Zunz, Z. Gr. 70, letzterer am 1085 geboren, 1153 noch lebte, dass er nach Zakut 1175 gestorben u. s. w. $ in יוחסין ed. Bond. S. 218 stehen die betr. Wbrte nicht, aber die Stelle klingt weniger glatt. Da Raschi 1105 starb,, so musste, nach Zunz, sein Enkel schon zu 20 Jahren vor ihm entschieden haben. £<.] A) [Bezieht sich auf ein kürzlich uns zugesendetes Druckblatt in 8., überschrieben : ״Trinkspruch auf den Vorstand der Ckewra-Kadischa, gesprochen von . . . Dr. CK Wolf.“ Darin ist von einer Abschrift einer Einladung zur מצוה של החבורה tVIWD הקדושה von . /ה' אלפים פ die Rede, den Buchstaben hinter 5) konnte Hr. JV. nicht genau lesen. Die einladenden Vorsteher heissen ישוע אליקים עמיסהם, משה בן יהודה בן רפאל, ,[Wertheim =] יחיאל צורף, יהודה ... יוסף בן שמעון ווירטם ן.» ...,משה בן חיים מלך(?) ,אברהם סופר..

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