Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VI. 1863
- Issue
- No. 35 September-October
- Date
- 1863-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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116 theilung von EXcerpten *). — Einen Pentateuchcomm. des Maimonides hat es nie gegeben {Catal. p.1936); dieser interessirte sieh nur für die philosoph. Exegese, welche im Moreh absorbirt war* * * 4 * * *). Samuel Ihn Tibbon (Vorr. zu Kohelet, bei De R088i9 Cod. 272) fragte zu spät nach den etwaigen vollständigen Auslegungen von Spr., Koh. u. H011I. — Das unter Maimonides9 Namen gedruckte Schriftchen über Esther (HB. IV S. 49) ist wohl identisch mit dem angebl. Gomm. des Maimon bei S. Duran תפארת ישראל Bl. 1188? Geschichtliche Fragen. Von M. Wiener. 1. Ein unbekannter jüdischer Gelehrter (Moses)_auf Cypern. In der, die Chronik des Matthäus von Edessa (um 1136) enthaltenden, ״Bibliotheque historique armenienne“ v. Ed. Dulaurier (Paris 1858) wird erzählt (S. 39), dass Basilius II. nachdem er die Bulgaren besiegt hatte, siegestrunken nach Constantinopel znrückgekehrt sei. Weil aber damals im Jahre 1006 die griechischen Gelehrten das Osterfest falsch berechnet hatten und die Armenier im Rufe standen, in der h. Schrift sehr erfahren zu sein, ersuchte Basilius den König Johann von Armenien schriftlich, ihm zwei armenische Gelehrte, Joseph und Johann, zu schicken, damit er von diesen die genaue Berechnung des Osterfestes erfahren könnte. Die Gelehrten fanden sich indess nicht persönlich ein, sondern theilten ihre Ansicht dem Basilius schrittlieh mit und sprachen sich gegen die Geistlichkeit in Constantinopel aus. Auf eine nochmalige Bitte fand sich endlich der armenische Gelehrte Samuel ein, welcher, als diese sich an seine Auseinandersetzungen, obwohl sie dem Basilius zusagten, nicht kehrten, zu letzterem sprach: ״Seigneur ordonne de faire venir ici le grand docteur des Hebreux qui demeure dans l’lle de Chypre, lui qui, depuis Tenfance, a acquis une 8i vaste erudition dans la acience du calendrier et dans toutes les branches des connaissances humaines. Ayant envoye ä Chypre [erzählt dann der Chronist weiter] il en fit venir ce docteur, qui se nommait Moyse (Mouci). Cet homme eloquent et savant, debout dans i’assemblee, en presence de Tempereur, se mit ä discourir זצ׳ל וד׳לך הו אלטנאסב ליראה שטו כמא קאל אלדן והקדישו קדוש יעקב וכו׳, und das. bi.20: ועלי ד׳לך אעחמדנא אנא ור' אברהם החסיד וצ״ל ומן חבענא, auch hier ist vom Aufstehen die Rede; vgl. Jew. Lit 341 A. 9; Zunz, Rit. 27,164. — Die langen Abhandl. Bl. 41 u. 56 habe ich mir durchzeichnen lassen. — Dieser Ahr. ist vielleicht identisch mit dem ךן^ף im J. 1167? (vgl. HB. V S. 30). — Sonst wird auch Abr. Maim. selbst החסיר genannt, z.B. in ל מעשה רוקח vergl. מ״א za Cap. 218. •) Der anon. Comm. Hohl. Opp. 1159 Q. (zz Leipz., s. Catal. p.2005,9), hat zu לחייו הוא שם הפנים ופנים פי׳ בן הרב ז׳ל כי המציאות ישנו בשם פניס;6,13 .כאט׳ ע*פ חרח אביו 4) Jüd. Lit. § 17 A. 3. Dieses innere Moment lässt auch Schmiedl (Beu-Ch. S. 667) unbeachtet. הנבואה u• s״w״ *st übrigens nur beabsichtigter Titel für d. מורה {Catal• p.l955u. Add.), u. המאמר הנכבד heisst nur wichtiger Tractat, —- anders im Tit. der mediz. Schrift (Zur pseud. Lit. S. 27).