Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VI. 1863
- Issue
- No. 31 Januar-Februar
- Date
- 1863-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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23 (Lehrbuch Th. II Bd. II) S. 306) für eine völlig* verschiedene Bearbeitung des alten Originals in beiden Landern angeführten Autoritäten manchen Zweifel zulassen. Eine Vergleichung des, in G. Ellis1 ״ Specimens of early English metrical romances“ vol. II p.95 nach der Handschrift theilweise abgedruckten Gedichtes mit der Ausgabe des Buovo von 1497 zeigt allerdings auffallende Verschiedenheiten. Levita’s Uebertragung des letzteren differirt jedoch in manchen Details, die er ganz so wiedergiebt, wie sie sich in der englischen Quelle vorfinden, ein Beweis, dass sein Original dieser näher gestanden. Als Beispiel diene Drusiana*s (Englisch: Josyan) Abenteuer mit den beiden Löwen während Bovo’s Abwesenheit. Bei Ellis II p. 139 (mit modernisirter Orthographie): They would do her no harme for it is the lions kind? ywis a kings daughter that maid is hurt nor harm none to do. Bei Levita: Mit ihren Schwänzen hüben sie an zu wedeln Denn kein lew thut nichts keinem blut dem edeln. Buovo findet die Prinzessin denn auch bei seiner Rückkehr, wo er sie verlassen, während in der italienischen Romanze D. sammt ihren Kindern die Flucht ergreift und dadurch eine neue Verwickelung herbeiführt. Zu Leon da Modena. Von A. (Seiger. Bevor Reggio im J. 1852 seine Schrift בחינת הקבלה herausgegeben, hatte man keine Ahnung davon, dass der Vfr. der Schrift, יקול welche einem Amitthai b. Jeda’jah b. Ras beigelegt ־war, und welcher Juda da Modena den Anfang einer Entgegnung u. d. T. שאגת אריה anfügte, dass, wie diese ״Thorenstimme“ selbst eilte verstellte ״Löwenstimme“ ^80 י קול שח auch deren Vfr., der ״geheimnissvolle Wissens- und Wahrheitsfreund“ nur der verhüllte Juda da Modena sein sollte. Reggio wies dies unwiderleglich nach, und ich folgte seiner Untersuchung und verstärkte sie 1855 in meinem ״Leon da Modena.“ Von dem Buche selbst hatte man jedoch schon fünfzig Jahre früher einige Kunde durch De Rossi. Ganz unbekannt hingegen war eine frühere Schrift, die auch Angriffe wider die talmudische Tradition enthielt und die von Leon widerlegt wurde u. d. T. ״Schild und Tartscbe“ ,מגן וצנך * Von ihr gab zu gleicher Zeit R. die erste Nachricht, ich druckte sie dann vollständig ab und wies auch von ihr nach, dass die einem Hamburger beigelegten Angriffe auch wohl lediglich das Werk Leon’s selbst sind. Dieser Tage kommt mir nun eine kleine HS. unter Augen, welche den Titel führt: אגרת חשובת המינים אשר העתקתי אוחו טלשון לעו אל לשון הקרע בטו פי ובצפצופי אני הדל באלפי יצחק בן לא״א אשר ט פא צ יפיק ו בפיר אן. Sie enthaft 40 Doppels♦ in 12. י) und dann noch ein hebr. Sonett des Uebersetzers >) [Mir liegt eine verkäufliche HS. vor, welche mit obiger ohne Zweifel identisch, sie ist aber von א bis סד paginirt, dann folgt ein Blatt Index von anderer Hand. Die Vorr. des Uebers. beginnt: ויהי כאשר התעו אוחי אלהירן, das Werk selbst ־בהיותי יושב משתאה מחריש ומצטער Ende: ואם כן. יחיטר נם דחוא עמהם ועסנו וטבלנו יתקיים מאמר המשורר ד״ה ע״ה יהי שם ה׳ .. אמן ואמן. £<.]