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Hebraeische Bibliographie · 1862-09-01 · No. 29 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band V. 1862
Issue
No. 29 September-October
Date
1862-09-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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121 785J Schwanken zwischen 600 und 700. Wie tief der berechtigte Gedanke von dem ehe-!«!öligen« ׳grosse״ pmfange des Mischna-Qorpus in den Ansichten wurzelte, zeigt unter rrielem andern auch die schwunghafte Tradition, dass der Träctat Abodat Elilim des iBfctriarchen Abraham 400 Abschnitte gehabt habe. — Zu S.34§25. Chananel’s :Epitheton!איש רןטי>'י" stammt aus Samuel b. Meir’s Coinmentaren zu Tr. Pesachim ־und BäBabätra. Die Vorgänger und Zeitgenossen des Samuel kennen diese^Bezeicli- ^ttung nicht, und, der eigene Bruder, Jacob (Tain), giebt Chananel als Afrikaner an, 1,:S. selber aber bezeichnet ihn einigemal mit איש רומי e*n ״d*• הלומיי Mal*mit מרומי• Bäpoport ist der Ansicht, man habe Ch. nur vermittelst des Aruch icenrien geldrnfr, und daher für einen! Römer gehalten. :Sollte aber gerade der sonst * so gelehrte und bewanderte Samuel die Heimat des ihm ja auch durch Alfasi bekannt gewordenen Ch. nicht gewusst haben? Und warum wird kein anderer durch Nathan ״fcu Jechiel bekannter und dieser selbst nicht איש ךץ£ו genannt? Sollen wir daher 11die EriFstehung des Beinamens auf » ein Mjssverständniss zurückführen, so dürfte es dgeräthener sein, irgend einen Abschreiber dafür ■verantwortlich zu machen, als unsren ־־wackem ירשב״ם und zwar mochte der kurze Stufengang der Corruption folgender "seiti: •die :älteste Form in, der eigenhändigen Schrift war חננאל קרואני oder 1ל אלקירמני ein Abschreiber, dem Rom viel näher lag, schrieb מרומי °der ל הרומי die *Verwandlung א״ש ר1סי entstand1 dann mit Hinblick auf 1 יחודס א* ש רוסיwelcher ja auch•'ein גברא רבא• war• Für איש רומי (s. S. 96 11.2) wäre allerdings eine leichtere Erklärung bereit: Ch.’s Vater kam aus dem Römerlanäe nach Kairowan, und vielleicht war er selbst (gegen die Angabe des Abr. b. David) schon dort geboren. ]Man nannte die Familie unter den Arabern , d. h. die ans dem byzantinischen od. römischen Lande Stammende, so wie maivRaselii ל צרפתי -Isac b. Jacob אלפסי und viele andere ח nach ihrer ^früherem Heimat nannte.*) Allein aus diesem Grunde hätte Ch. grade bei I *den unter Arabern lebenden Juden הדומי genannt werden müssen, nicht aber bei den * Franzosen. Dass C11., von der römisch-griechischep Heimat seines Vaters her, griechisch n verstanden, beweist Rapoport.; eine merkwürdige Erscheinung wäre es aber, wenn er ״ לauch römische Schriftsteller gekannt hätte, und! wirklich scheint er einmal (Kiddüschin! 80, b Tos.) aus Petronius’ Erzählung von der Frau aus 'Ephesus geschöpft zu haben, r aber dieselbe ist wohl in’s Arabische od. gar in’s Hebräische übersetzt worden *). — Zu S. 42 § 30. Als eine Klasse namentlich angeführter Handschriften aus dem MittelalteF müssen die ספרי רומיים galten, welche am Schlüsse des Tract. ראש השנה y benützt werden. Durch das. Wort רבעו *statt רש״י kündigt sich der anonyme Verf. dieser Nachschrift als alt aii, wie überhaupt die mehrdeutige Bezeichnung ספרי רומיים ein höheres Alter voraussetzen lässt. Die Nachschrift befindet sich in der ersten Bomb. Ausgabe, und wahrscheinlich schon bei Soncino. Vergl. das פירוש רומיים beiRasclü in demselben Tract. f. 14 und den Commentar zu Tr. כריחוח f* 5; *) חעניח 21, b wird auch ein קונסריס רומי genannt, aber es fehlt in der Bömberg. Ausgabe die betreffende Stelle, die wohl erst von Josua Boas in die Justinianische Ausgabe auf- .1-u genommen worden. — Zu S. 58, § 44c. Durch das eben erschienene רמשנה דרבי נהן 1 von Auerbach herausgegeben, erfährt man, dass Asulai im Jahre 1752 in Deutschland — gewesen und sich einige Zeit in Frankfurt a. M. aufgehalten; wahrscheinlich hat er, aus Galizien kommend, schon vor seinem Aufenthalt in Frankfurt Pfersee hesucht. Dass, der grosse Talmudist und fromme Kabbalist sich auch einen heitern, 1״zugleich Toleranz atlimenden Scherz gestattet׳, zeigt folgende, von Auerbach in der ’) [Vgi. קבוצה חכמים s. 52. ,«.] י) [Eine hebräische Bearbeitung von Josef Ibn Sabara ist gedruckt, siebe meinen Artikel in Kr sch Bd. 31 S. 94. Ueber das allgemein verbreitete Thema s. Benfey, . Pantscliatantra I S. 460; St■'] 4) [ßerliiier, Monatschr. d. J., S. 315, bezieht ר:ירוש רומי* a1*f Natan b. Jecliiel. St] י .

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