Mannheim
Compact Memory

Hebraeische Bibliographie · 1862-07-01 · No. 28 Juli-August · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band V. 1862
Issue
No. 28 Juli-August
Date
1862-07-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2249537-7176790-7176806--0717-2250229
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

91 MP? Zweckep copirt. Per Beschreibung Rieses Buches (im erw. Journ. 1866 p. 147) entnehme ich Folgendes. * *Die (unvollständige) Ueberschrift lautet: כתאב פיה ך כך אלצח־פה אלגו־א* ואל3חיפה אלמעחפה באלרחמה ואלצחיבך־: אלמעתפר־. פאל3פרא (»») לאדדייס אלנבי ע׳ם מנקול• אלפאטהן טן. אליוגאן אלי אלערבי וזעבירא ענהס מנקנל מן 5ט אבי בכר• מהמר בן. אלחסן, אלןד!וי , als0 d“ Buch des Wundervollen, der Gnade (öder Barmherzigkeit) 4) und das goldene von Idris; es ist aber noch in der HS. als drittes: ,אלגמאמך O• ^er Wolken), das 4. zerfallt in 7 Anreden (מכאט^ה).. .Das Ganze ist) paraenetischen Characters, der Anfang des ersten Buches lautet: ״Es wanderten meine Gedanken in der Grösse Gottes u. s. w.“ Nach obiger Ueberschriffc liegt ein griechisches!Original zu Grunde. Dass dieses Tetrabiblion christlichen Ursprunges sei (vgl. z. B. S. 150 Z. 7 ^חבאיל אלשיסאן Schlingen des Satan) kann man wohl annehmen, ohne die Zeit der Ueber- Setzung so hoch hinaufzurucken. Spr. scheint bei Idris nur an Henoch, aber nicht an Hernes -gedacht zu haben, unter dessen Namen ähnliche Schriften fabricirt sind. ilfofCf Ibn J£s?u (10 •08יז אלמחאצרה, b) bemerkt, dass Einige dem ״ersten“ Hermes metrische Kassiden und Heden über die höheren und irdischen Dinge bei- -וקד זעכש בעץ אהל אלאכ!באר אן להרכוס אלאול' קצאיד מווונדק ־*־ ו5טב מעלוטה נטמא ׳4'»] לאהל עצרה פי אלאשיא אלעלויה ואלארציה . — wenn nun manche solcher Schriften den Namen des Hermes ״Trismegistos“ tragen *), welchem vorzugsweise abergläubische Bücher unterschoben worden, so ist dies sicherlieh kein genügender Anhaltspunkt für die historische Kritik. Hieher gehört zunächst die רסאלה des H. Trismeg. an die Seele, welche Fleischer in Ilgen s Zeitschr. f. d. hist. Theol. 1849 S. 87 ube/setzt hat. Es i.s.t mir erst jetzt möglich geworden, diese zu benutzen und meine frühere kurze Andeutung (Pseud. Lit. £5. 97) zn vervollständigen. Reiskfy dessen lat. Uebersetzung unedirt geblieben, kam bei seinen, gerade wegen ihres Schwankens instructiven Vermuthurigen, auch auf die, dass der Vf. ein Jude sei, weil Aehnliches in jüdischen Schriften vorkomme, namentl. habe er dergleichen in חובות הלבפות gelesen•*)• Diesen augenblicklichen Einfall gab •er apch gleich wieder auf. Fleischers Ansicht ist folgende (S. 89): ״Der Inhalt spricht für 4) 8!חמה®heint ein typischer Titel zu sein,, s• Zur Pseudepigr. Lit. S. 71. *) Ueber die angeblichen 3 Hermesse handeln el-Kifti u. Ibn Abi Ocseibia, s. die Anführungen HB,. 1861 S. 75 Anm. (wo auch über ein יספר אדריס vgl. S. 22 A. 18), Zur Pseudepigr, Lit. S. 31 ju* s. w. Pie Notiz von Deutsch, Litbl• V, 758, enthält nicht wenig Unrichtiges. Das dort besprochene ח^ןך /D ißt aus Kapitel 2 der Disciplina clericalis des Petrus Alfonsi (Jüd. Lit S. 432 A. 36). Das Buch v. Diez heisst Denkwürd. von Asien, und ist die gelegentliche, kaum erwähnenswerthe Bemerkung S. 73 zu finden. As,, de Kossi spricht von «den (gedruckten) Poemander u. Asklepios. — Dukes, Sal. b. Gab. S. 39, vergisst seine eigene Emendation: Litbl. VIII,422, XI,262, s. auch Cat. ä. Leydn. HSS. S. 112. * ־•) Die Behauptung Herbelot9s, dass Bechai ein bestimmtes muhammedan. Werk bearbeitet, hat auch Männer wie Zunz (noch bei Baumgarten, Vorr. zu ed. 1854 p. XI; vgl, JeUtneky Vorr. zu ed. 1846. S. XVII) irregeleitet (s. Cat. p.780). Durch allgemeine Bezeichnungen, wie bei Geiger (ed. 1854 S. XIV, dessen Characteris'tik verzerrt bei Graetz V, 49, wo sogar S. 53 dieser ״Moraltheologie“ so wenig bedeutender Einfluss zuerkannt wird, als Gabirol’s Philosophie!), wird das specielle Verhältniss Bechai’s zu den, bis jetzt kaum bekannten, älteren arabischen Ethikern nicht erledigt, und wenn Dukes auf dem Titel seines ״Sal. b. Gabirol“ eine ״Uebersicbt der meisten ethischen Werke der Araber“ verspricht, so ist das wahrscheinl. eher irgend ein verkehrter Ausdruck, als eine, hei Dukes befremdende Aufschneiderei. M. Sachs (E. P. 274) hat sogar In einem Titel Gazzali’s (geh. 1058, er citirt den Vf. des קוח אלקלוב be* Schmölders p.36 ar.) die Veranlassung zu einem Bilde Bechat-s

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.