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Hebraeische Bibliographie · 1862-03-01 · No. 26 März-April · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band V. 1862
Issue
No. 26 März-April
Date
1862-03-01
Page
[Seite] (sequence 27)
Language
German
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51 ob man Graetz’s Plagiate und Hypothesen für unächt ausgeben wollte) wird wohl auch P. als literarischen Schwindel von sich weisen. — Der obigen Zeitbestimmung ständen 2 Bedenken entgegen; a) dass der Epitomator des ס' המצות V. j. 1562 den Vf. als אסחאדי bezeichnet, was P. (143) jedoch als blossen Ehrentitel auffasst. b) Im Krimm - Cat. N. 6 wird Israel [b. Samuel] Maarabi als ״Vater‘ unseres S. bezeichnet; es steht aber fest, dass dieser zu Kahira am Anfang des XIV. Jahrh. gelebt (s. Catal. I. h. p. 1168, vgl. Schlesinger zu Ikkarim p. 621*642), er wird im J. 1354 schon als Verstorbener citirt (Cat. Leyd. S. 230), und von Samuel selbst durchaus nicht als Verwandter bezeichnet (Cat. Leyd. p. 12, vgl. P. S. 148 u. S. 177 סדר ענין העכור v. J. 1324).4) Hiernach ist die Bemerkung jenes Catalogs jedenfalls eine falsche Conjectur des Catalogisten, welche vielleicht vorn deutsehen Uebersetzer umgekehrt worden. Da nämlich Israel ״b. Samuel“ Maarabi sich mit der Familie יךןן£) verschwägert haben soll! Die Kunje Abd el-Kerim. bedeutet stets ein Individuum, und schliesst sich an einen gewissen Vornamen, kann also auch mit diesem sich vererben, ohne darum Familiennamen zu werden; sie kommt vielleicht eben nur in der Famile 3יךןן vor. Auch diese anscheinend kleinliehe Bemerkung hat ihre kritische Tragweite. P. (S. 167) hält die Familie 2יךץן für eine der ältesten, da bereits Moses Dar’i ein Gedicht auf die Hochzeit desMusa [im Index S. 209 מןעןי zweimal falsch und ausser der Reihe] b. אלאסעך־ *bn DT3 mit der Tochter seines Onkels Abd el- Kerim verfasst (S. א^;). — Der Name אלאפ;;ך ist mir anstössig, doch ist er schwerlich ans Elasar entstanden, vgl. z. B. Musa b. י אלעאואר ein bisher unbeachtet gebliebener jüdischer Arzt in Aegypten, wahrseheinl. gegen Ende des X. Jahrh., bei Ibn Abi Ocseibia XIV, 5; Hammer, Litgesch.V, 537 schreibt אל7{יךך u. verräth nichts vom Juden; vgl. meine Bern, in Frankel’s Zeitschr. 1845 S. 332 u. 448, Herbelot, Gaidhar II, 443, Graetz, Gesch. III, 498 (u. ״Azzaru bei Zunz, Z. G. 521 Z. 1?). — Auch hier ist P. der auffallende Umstand nicht entgangen, dass die Familie Firuz erst wieder im XVII. Jahrh. auftauche; er hat aber diesen Umstand bei der Behandlung des Divan selbst unbeachtet gelassen. Ist dieser Name interpolirt? Auch עבד אל כרים kommt bei P. nur spät vor, und überhaupt ist die Kunje mit ״Abd“ bei älteren Karäern nicht nachweislich, und wenn das Alter der Epigraphe des Odessaer Codex (S. קכא), mit 4er Benennung durch Abd und der Abbreviatur 'y, aus jenem Gedicht Dari’s folgen soll (S. 169), so ist das für mich noch eine petitio principii, da dort die einzige leserliche Jahrzahl vielleicht ״ ןpp, u. auch die Familie Kohen אלכאןן (s. vor- Anm.) nicht hoch hinaufreicht. Der S. 191 erwähnte Abd -el- Kerim ist kein bisher unbekannter. Das dort unvollständig mitgetheilte Verzeichniss ist nämlich zum Theil, wenigstens dem Inhalte der Schriften nach, identisch mit dem in Geiyer’s Zeitschr. III, wovon Letzterer vor 23־ Jahren eine, zum Theil verbesserte Recension erhielt, aus welcher er mir einige Mittheilungen machte; und wäre es sehr angemessen, wenn P. in der versprochenen Fortsetzung sämmtliche Verzeichnisse karäiseber HSS. mit genauer Angabe der Sammlungen u. s. w. abdruckte. Bei Geiger ist unter Cod. 8 als Autor Josef b. עבד =־•) עאלכרים ־אלכרים wie ich schon im Sabbatbl. 1846 S. 84 vermuthet) IbnZadakah Kohen angegeben. Wenn ich im Leydn. Catal. p.182 die Frage wiederholte, ob dieser Josef etwa mit dem alten b. Abraham Kohen identisch sei; so möchte ich jetzt fragen, ob man hier einen jungem Autor oder nur Abschreiber vor sich habe, wie letzteres z. B. bei dem ״alten“ [lies ״älteren“] Samuel Kohen [אלראזן] in ■Cod. 5 sicher der Fall ist, u•. wornach eine andere Frage (Cat. Leyd. 230 Ende Anm. 1) beantwortet ist. 4) Gelegentlich mögen hier Geiger's (u. meine) Bemerkungen (vom J.T859), — zum Theil nach seinen HSS., zum Theil Berichtigungen von Druckfehlern, — zu p.lOff.

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