Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band V. 1862
- Issue
- No. 26 März-April
- Date
- 1862-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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50 p. 105), also fehlt nur sehr wenig zwischen Bl. 12 u. 13, da letzteres (Ruckseile) die historische Stelle enthält, aus welcher ich die Varianten schon im Leydn. Cat. S. 387 benutzt, wo ich zum ersten Male das Verhältnis» derselben zu jüngern Quellen dargelhan, sämmtliche darin erwähnten karäischen Gelehrten alphabetisch geordnet u. mit verschiedenen Nachweisungen begleitet, welche, mitunter ohne Hinweisung, neuerdings vorgebracht, während Einiges ausser Acht gelassen Worden 1). Das Ende ist (Bl. 14b) gleichlautend mit der Leydn. HS. (Cat. S. 105), nur nach למעלה (welches Wort nicht bei PinsTcer, Anh. S. 106) noch בתך ה' ... אמן u. נשלם, wie dort, bis ולתחתונים, dann die Nachschrift על ידי וכתבתיה (sic) יחוש קטן מקטני עדתי הע' שמואל רופא ישועה רופא לדור דורים וכו'. (sie) לעצמי וליוצאי חלצי והקב״ה יוכני להגות בו אני הרע Ist der Schreiber Samuel Rofe identisch mit S. b. Mose b. Jehuda ha-Maarabi? Dieser hat, nach einer, freilich erst dem J. 1722 angehörenden Notiz des Uebersetzers Samuel Koben (P S. 145, vgl. S. 188) 2) im J. 1434 seinen מרשר über die Gebote verfasst, das Jahr in Cod. Krim. 2 ist nach P. (S. מט) 1772 Alex, (das ב fehlte bei Geiger), also 1460, u. zwar das Datum der Abschrift durch Abraham b. Jefet u. s. w., dessen Genealogie bis Mose Dar’i 21 Geschlechter beträgt. P. wird hier in die unangenehme Lage kommen, entweder das Geschlecht auf durchschnittlich gegen 15 Jahre anzusetzen, also auf die Hälfte des Rapoport’schen Canon, öder das so gut übereinstimmende Datum selbst anzuzweifeln, oder endlich den ״Gelehrten unsrer Zeit“ beizustimmen, welche ״den gordischen Knoten zerhauen“ und —־ Fälschungen annehmen (P. 149, vgl. Catal. Leyd. S. 87 über Hai), wie es freilicli im vorliegenden Fall Geiger und Schorr (s. HB. IV, 144) airgedeutet3); denn das neueste Manoeuvre seines Plagiators Graetz, das Alter Mose Dari’s festzuhalten und die besten Gedichte für untergeschoben zu erklären (gerade als *) Dahin gehört u A. die Lesart בצלאל \3) בהלןל) p• 184,389, wofür P. (S. קסן , im Index S. 201 fehlt noch S. 82 Anm.) durchaus גהלול haben will. (״Gählul“ bei Graetz V, .286, dessen Unkenntniss alles Arabischen sich überall lächerlich genug macht durch herbeigeschleppte Originalcitate, hier ohne Quelle). Der arabische Name Bahlul ist nicht bloss durch den syrischen Lexicographen (965) berühmt geworden; schon im VIII. Jahrh. lebte ein Fanatiker B. (Weil, Chalifen I, 621, Cassel, Juden S. 191 A. 21); Abu’l Bahlul nennt al- Biruni Mitte X. Jahrh. (Casiri I, 322), Spanier im XI. Jahrh. waren Chalaf b. B. (da,s. II, 141) u. Abdallah b. Ja‘hja b. Muhammed (Dozy, Catal. II, 278 f. 127); auch ein Ort Beni B. war in Mauritanien (Casiri II, 229). בהלול der Bedeutung nach ein Ehrennamen, יגהלןל wenn eine solche Form existirte, könnte nur einen Idioten bezeichnen! 2) כנך (vgl. Isak קלשוני S. 125), wenn vom Arabischen abgeleitet כנס , גנז), bedeutet fast dasselbe, wie אלכאןן (S. ג(רכן welches weniger wegen des 5 (S. 227) nicht — ךןןן sein kann (wie S. 169), da solche Lautverschiebung Analogien hat; aber die Form müsste darin כןאן sein, wie ךיאן für ךיין (vielleicht ist auch שמס S. שסש רכן?). Bei Besprechung dieser Familie (S. 169) ist in dem Datum 1865 Alex. 5274 ein Druck- oder Rechenfehler; vgl. auch folg. Anm. 3) Ich habe schon früher auf die bei P. vermisste, arabische Namenkunde hingewiesen (HB. IV, 48, zur Form Suleim vgl. Nicoll p.520b, Wüsten f'eld, Akad. d. Arab. S. 117 n.2il). Ein ferneres Beispiel ist die angebliche Familie עבד אלכרים (S, 168,191 vgl. S. קכא Anm. Z. 5, wo vor רחים **ock עבר fehlt?), welche