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Hebraeische Bibliographie · 1862-01-01 · No. 25 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band V. 1862
Issue
No. 25 Januar-Februar
Date
1862-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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3 נ490 unter festzusetzenden Preisen mit der Absicht übernommen, etwa nöthige Cartons drucken zu lassen. Es erscheint uns hiernach Benjäköb’s Unternehmen als ein solider Buchhändlerplanי welcher ihm einen massigen Gewinn, seinen Landesgenossen einige culturfördernde Werke und der jüdischen Wissenschaft einige gute Ausgaben verheisst, ohne jede andere directe und eigentliche Förderung jüdischer Wissenschaft durch Rauschende Praetensionen überflüssig machen zu wollen, oder damit zu collidiren und rivalisiren. Wieners Eegösten “ zur Geschichte der Juden in Deutschland (Hannover 1862), Wir nehmen hier, in Anschluss an den vorigen Artikel^ Veranlassung, auf ein später anzuzeigendes Werk hinzuweisen, welches ausschliesslich im Dienste der strengen Wissenschaft unternommen, von einem christlichen Verleger sehr schön ausgestattet, wohl nur dann fortgesetzt werden kann, wenn sich liberale Männer entschliessen, dasselbe ihren Bibliotheken eiuzuverleiben, und die Benutzung Anderen zu überlassen. Dass nur durch solche Quellensammlungen eine gründliche und wahrhafte Geschichtschreibung ermöglicht werde, ist auf allen andern Gebieten anerkannt, und hat der Vf. iü seinem Aufsatze: ״Ueber das bisher vernachlässigte Quellenstudium d. jüd. Geschichte“ (HB• IV, 1) auf unsrem Gebiete nachgewiesen. 1. Bibliographie. I. Periodische Literatur. .מכבי יצחק כולל פרי מחקר וכו' נאספו ,.. מאת מענדל בר״י שטערן .8 .מחברת כ״ד. וויען,חרכ״ב ״Koclibe Jizchak. Eine Sammlung hebr. Aufsätze u. s. w. her. von 51. E. Stern.“ 27. Heft. 8. Wien, Gedr. bei Eh. Bendiner 1862. (96 S.) [490] [vgi. hb. iv s. 6. — Enthält u. a. ןשערי הסוד והיחוד והאמונה) von ttiasar Worms, dem Begründer der philosophirenden Mystik in Deutschland zu Anfang des XHI. Jahrh., ־!— und hätten wir gerne einige andre Beiträge für grössere Typen dieser interessanten Piece vermisst. Graetz wird freilich, trotz des Akrostichon, diese und andere, offenbar unter dem Einfluss Saadia’scher.Theologie verfasste Schriften Elasar’s für unächt erklären müssen, da er behauptet (VI, 276), dass selbst Tibbon’s Uebersetzung von אמתוח (vgL Oatal. I. /t. p.2173) damals noch nicht nach Deutschland gedrungen sein konnte. Dass aber die sämmtlichen, fast nur äusserlich zusammengefügten Stücke, mit dem einheitlichen Grundgedanken gegen Antropomorphismus, namentlich die beiden letzten Stücke, demselben Verf. angehören, dürfte nach der einzigen benutzten HS. noch in Frage gestellt werden. Unklar ist das Verhältniss der, jedenfalls unrichtig interpungirten Ueberschriften (z. B. S. 11, wohl סןך 7 ישראל s. 12 פסק 13•8 ל(? שער סוד המרכבה wohl פרק zu lesen, wie gross die Lücke S. HZ. 9 sei, ist nicht angedeutet. Das Wort נסים S. 9• kann stillschweigend nach dem Citat bei Nachmanides emendirt sein, aber נצרפים S. 10 Z. 6 v. u. ist Conjectur Getger’s (פרשנדתא S. 50, vgl. HB• III, 75), nach welchem aber auch S. 9 Z. 14 das Akrost. hervorzuheben und daher טיף für ןין zu lesen war! S. 14 י) Von Jellinek mitgetheilt nach Abschr. Cod. Münch. 160 כ״ן־ץ) “52״ steht 42), lies 92, d. i. 91 (Druckf. 90) bei Lilienthal$ vgl. 325 *, u. Oppenk. 893 fol., welche HS. ich noch nicht näher untersucht.

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