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Hebraeische Bibliographie · 1861-11-01 · No. 24 November-December · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IV. 1861
Issue
No. 24 November-December
Date
1861-11-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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144 Ausserdem S. 813: Hebr. Zeitschr. Ho••• Dari. Von Geiger. (Art. vom Febr. 1861). An Kochbe Jizchak 26 anknüpfend, widerlegt G. die Hypothese über das Alter dieses Dichters, indem er eine kurze Skizze der bisher angenommenen Ent- Wicklung der hebr. Poesie voranschickt, welche durch jenes Alter auf den Kopf gestellt wird (vgl. oben N.20. S. 47), wahrend Graetx noch dazu dem angeblichen Erfinder und Vollender aller Kunstformen jedes Verdienst abspricht. Dari gehört auch nach G. der nächsten Zeit vor 1163 an; Scharr (5 החלץ?) verwandelt diese Zahl in 1170 als Abfassungszeit. Meine Identificirung (0benS.6N.l) mit dem von Maimonides genannten, so wie meine Ansicht über die absichtlichen.Fälschungen [oder Plagiate] der älteren Karäer (oben S.87) erhalten durch die unabhängigen schlagenden Aufdeckungen Schorr’s neues Gewicht, wie auch G. (S.81T) aufdie ״Kunstfertigkeit im Schmieden von Geschlechtsregistern“ hinweist. Alle aber, die diesen Gegenstand behandeln, wenden die Schärfe des Tadels gegen die leichtfertige Aufnähme solcher Hypothesen in angeblichen Geschichtswerken. — Die Gebiete der Wissenschaft lassen sich nicht~ strenge abgrenzen, am schwersten die der jüdischen, u. die Vielseitigkeit der d. in. Zeitschrift bietet die vcrschiedenartigsten Incidenzpunkte, die wir hier nur ergänzend andeuten. A. v. Gutschmid behandelt die Quellen der Geschichte der Arsakiden (Aschkanier), und weist, nach, wie man aus confusen biblischen Legenden Geschichte gemacht. Die Prädikate (S.683) erinnern an Ibn Wachschijjah’s ״unglückseligen“ Qalbama [Kedorlaomer, s. Zur Pseud. Lit. S. 7]. Nersi, genannt ״Nachgirkan“ d. h. der Jager (S.684), ist vielleicht aus נחשרכן Targum Genes. 25,27 zu erklären. Zu dem angebl. Bilderbüche (das.) vgl. Zur pseud. Lit. S. 80A. 1. Zu S.86 ist vielleicht auch Jonas in Ninive zu vergleichen; jedenfalls ist der Tod Simson’s (vgl. S.681) mit im!Spiele. — Dieterici schickt der Uebersetzung einiger Adhandlungen der ״lautem Brüder“ (vgl. oben S.14A.1) einiges Allgemeine voraus; S.582 ist,die Vermischung Plato’s mit Plotin (Ztschr. XTV,724) unbeachtet geblieben; über den Zusammenhang zwischen Gazzali und den laut. Brüdern (S.583) 8. oben S. 14 und Zur pseud. Lit. S. 36, auch Botoliusi (der im XI. und nicht im XE Jahrh, lebte) ist von Gaizzali etwas stark benutzt, aber dass diese Entwickelung durch 9 Stufen ״die Geister der Juden׳ im Mittelalter beherrscht“ (S.585), geht aus dem Citat durchaus nicht hervor!] 3. Miscellen.׳ ׳ , dfrörer, A. F., der bekannte freisinnige und gründliche KifchetfhfctorifceZf v . der sich auch mit Philo, Josephus, Pseudepigraphen u. Spinoza beschäftigt, und zu den ersten deutschen Gelehrten gehört, welche die heue jüdische Wissenschaft würdigten, starb im F^ühsommer d. J. [485] Kalckar [5a], Natan Rafael b. Simon, Vf. des poetischen Werkes נטעי שעשועים , Kopenhagen (Fabritius de Tengnanel) 1834 [nicht 1836] starb im Juni (?) dies. J. (Ben-Chan. S; 282). [486] Mendelsolln, Moses, Verf. verschied. Schriften u. Aufsätze, starb in hohem Alter zu Hamburg im August 1861. Er hatte noch vor zwei Jahren eine^ hiesigen Buchhandlung ein unedirtes Werk abgeboleh. [487] Prager, M., Rabbiner (früher zu Bruchsal, zuletzt in Mannheim), Verfasser von Predigtsammlungen (H.B. 843, 976) starb am 7. November 4861 zu Mannheim. (Kg•) [488] (Preisattfgabe) von Teyler's Theologischer Gesellschaft für 1862 ist.: Eine kritische Uebersicht der vornehmsten Ansichten über den Ursprung der israelitischen Vorstellungen vom Wesen Gottes. ( Weekbl. N. 17.) [489] *) Ich habe u. A. ans den Wünschen für Erlösung -des Tempels aus der Hatodi der M081imen und Christen (5^״ק S. ע#כ) auf die Zeit der Kreuzzüge geschlossen.

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