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Hebraeische Bibliographie · 1861-05-01 · No. 21 Mai-Juni · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IV. 1861
Issue
No. 21 Mai-Juni
Date
1861-05-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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6a 171] -- [Der Vf. will durch seine Bearbeitung eines gefeierten Dichters die hebr. und zugleich die russische Spräche bei seinen Glaubens- und Landesgenossen fördern. Unter den 179 N. sind 43, durch * bezeichnete, welche von K. (st. 1844) aus Lafontaine (לפנטון S. XI), übersetzt, Gelegenheit zur Vergleichung mit den משלי יהודה v• Gordon (s. HB. III N.877) geben. Wenn letztere im Allgemeinen leichter, aber auch kürzer und daher dieser Dichtart angemessener erscheinen als unsre, so erklärt sich dies schon aus dem russischen, wie es scheint, etwas breiten Medium. Ausserdem hat sich uns. Vf. das Joch eines Eilfsylbenmaasses aufgelegt, ohne, nach meiner Ansicht, den Versen, und am wenigsten der Darstellung, dadurch einen hohem Reiz zu gewähren. Ich glaube überhaupt nicht, dass bei Gedichten, die fast nie auf das lebende Ohr zu rechnen haben, und bei einer Sprache, der*so spät fremde Metren angepasst worden, und namentlich bei didactischer Poesie, das Versmaass so viel wefth sei, als es an Leichtigkeit und Lebendigkeit des Styls kostet. — Zu den einleitenden Bemerkungen hätte der Vf. die Einleitung Landsberger’s (z. B. S. XXVHI, s. hier S. V) benutzen sollen, wenn ihm die Gordon’s noch unzugänglich war. י)] BERICHT (Erster) der Tälmud-Unterrichts-Anstalt, womit zu der . 4 Prüfung •. einladen der Vorstand und die Ünterrichts-Commission des Talmud-Vereins. Inhalt: 1. Ueber Talmud-Studium, 2. Schulnachrichten von Dr. Friedländer, Dirigent (sic). 8, Berlin, Dr. v. C. Jahncke 5621 (1861). (27S.). [167] [Der Zweck der Anstalt ist eine Wiederbelebung des Talmud-Studiums in grosseren Kreisen, an dessen ״vollständigem Gelingen kaum zu denken ist“ (S.19). Für wen die Abhandlung geschrieben sei, ist nicht recht abzusehen; an vagen und gewagten Behauptungen fehlt es nicht, z. B. dass die Lehre, als göttlichen Ursprungs, ״nicht den Zeitverhältnissen unterworfen, nicht vom Fortschritte der Wissenschaft abhängig“ ist (S.4), während das Niederschreiben der Mischna selbst bekanntlich durch עח לעשות לה* הפרו תורתך motivirt wird, über den jüdischen Kalender (S.12), u. dgl.] (BOERNE). Briefe des jungen Börne an Henriette Herz. 8. Leipzig, Brockhaus 1861 (VII, 188, 1V1 Th.). [168] [Die eigentlichen Briefe beginnen mit .der üebersiedlung B’s. nach Halle (S.76) und umfassen den Zeitraum von Juli 1803 bis September 1807; das frühere ist mehr Tagebuch. Die Wissenschaft hat durch diesen Briefwechsel nichts gewonnen; er bietet mir insofern einiges Interesse, als in den frühesten Aeusserungen des Jünglings von siebzehn oder achtzehn Jahren Witz und Humor, überhaupt die ganze Eigenthümlichkeit des spätem Schriftstellers sich kund giebt.] CKgi) BREITENEICHER, MICHAEL, Ninive und Nahum. Mit Beziehung der Resultate der neuesten Entdeckungen historisch exegetisch bearbeitet. 8. München, Lentner 1861 (IV, 120 S. mit 1 lith. Ta/’. 25 Ngr.). [169] BÜCHNER, J. K. ״ .סיפור יציאת מצריםJeziath Mizrajim oder die Hagada. Geschichte der Söhne Israel in Mizrajim und ihre Befreiung. Eine Erinnerung an das Passachfest“ (szc). 8. Berlin, Dr. v. E. Steinthal, o. J. (1861). [170] [14 S. deutsch (?) und auf dem Umschlag ״Ein Zigglein“ (sic) in Reimen.] EISLER, H., hebr. Sprachbuch zum Gebrauche israelitischer Schulen, den deutschen Sprachuud Lesebüchern angepasst. 8. Prag (Leipzig, Fritzsche) 1860. (88 S., 9 Sgr.). |17i] l) Wir bemerken dem Hrn. Vf., dass uns sein Buch erst Mitte Mai zükam!

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