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Hebraeische Bibliographie · 1861-03-01 · No. 20 März-April · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IV. 1861
Issue
No. 20 März-April
Date
1861-03-01
Page
[Seite] (sequence 23)
Language
German
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47 P4 S. 31 Z.5 I. יופרס s. X. S. 295. P. S.32 A. 2 begeht die, von ihm (f, 226) gerügte ״Uebereilung“, und zwar wo es nicht erst einer Emendafioh bedurfte; הבטינני (bei T. הבט, לי!) braucht kein aus arab. (?)-syr. Wurzel neugebildeter Hifil zu sein, da מבטין schon Targum Ps. 29, 2 für יחולל vorkommt, die v. P. eingeklammerte Erklärung steht auch in T. und kann sehr wohl von Saht selbst herröhren, wenn jener Ausdruck von den Anrufenden gebraucht worden. Dass ס' עיון אלנוראי אלבבלי (P. S.35) das העיון 'D des Chammai bezeichne (P. II, 193)4 5) und letzteres bereits im X. Jahrhundert bekannt gewesen, stimmt eben so wenig zu einer besonnenen Geschichte der Kabbala, als das angebliche Alter des Mose Dari und Menachem Gizni zur Geschichte der Poesie, und beides zur Geschichte der Sprache überhaupt; solche ganz neue Lichter siud Irrlichter. An die literarhistorische Stelle L. 403 P. 37 (vgl. X. 294, bei T. leider nicht vorhanden) knüpfen sich wichtige Untersuchungen, die hier nur angedeutet werden können. Was zunächst die Lesarten betrifft, so ist es kein Wunder, wenn die Leydner junge, von keinem Sachkenner herrührende Abschrift minder correct ist. Ich habe in den Excerpteu jenes Catalogs überhaupt, den nächsten Zweck im Auge behaltend, mich selten auf conjicirte Emendationen eingelassen (vgl. d. Anm. p. XXV), und nur Auffallendes und Seltnes mit sic oder (!) bezeichnet, damit man nicht Druckfehler vermuthe6). An unsrer Stelle sind die wenigen Emendd. durch P. bestätigt, bis auf אמתח (f. י(אמוגח welches ich noch aufrechterhalte; das mit sic Bezeichnete liest man bei P. richtiger. Einiges jedoch scheint besser in X• Die Variante מבקשים X. Z. 2 für תובעים weist freilich darauf hin, dass die Abschreiber die alten, mitunter characteristischen Ausdrücke durch gangbarere ersetzt haben. Also ist X. Z. 4 בינינו und מנע zu lesen, aber die Negation לבלתי nach letzterem könnte genuin sein (s. עץ חיים S. 383). Die Worte כמות נבל von Saadia hat vielleicht der rabban. Abschreiber in X. aus Pietät weggelassen, oder ein karaitischer Fanatiker hinzugesetzt7); עליהן (nemlich ספריו) vielleicht besser als עליו; Z. 17 כמוך בגילך והשיאך (vielleicht ursprünglich nur בגילך?), aber בתורה in X. wohl genuin; Z. 19 מטנו Druckf. für עמנו, aber השליטים richtiger als השלישים . Ohne Grund beanstandet P. den ganzen Satz לולי , bloss כלומר dürfte Variante von אלולי sein. Wichtiger sind die von Sahl angeführten Namen, ihre Schreibart und Bedeutung (s. JJt S. 394), Zu משיח p supplirt P. den Vornamen חסון, es giebt aber keinen solchen Namen, und ist überall חסין zu lesen, 4) .Die Ungenauigkeit daselbst darf man einer freundschaftlichen Beschönigung ku Gute halten; das Richtige s. im Leydn. Cat. S. 100, vgl. HB• III S. 5. •) Ueber das »unglückliche״ sic macht Dukes wiederum (s. HB. I S. 96 A. 3) noch unglücklichere Bemerkungen (Ben-Ch. S. 59), die an systematische Verdrehung des Sachverhältnisses grenzen; dabei sind weder die Citate noch die Seitenzahlen des Catalogs vollständig und correct angegeben, — da die Notiz überhaupt nicht für Besitzer des Catalogs ״zusammen gemacht“ scheint. Anerkennenswerth ist die einleitende Versicherung: ״eine eigentliche Recensiori zu schreiben liegt jetzt nicht in unsrem Bereiche.“ (Welches Zeichen gehört zu dieser Phrase?) י) Das reichhaltige und kräftige Injurienregister der karäischen Polemik beweist, dass von jeher mehr״ ׳Urbanität“ und Duldung gepredigt als geübt worden.

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