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Hebraeische Bibliographie · 1861-03-01 · No. 20 März-April · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IV. 1861
Issue
No. 20 März-April
Date
1861-03-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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46 [23 in der 1. Strophe das, bei P. unbezeichnete Acrost. שלם , wie in SahPs סרעפי in der 1. Strophe סהל (Cat. Leyd. 293); in d. Ged. מספרי חכמיך (S. 24, wo אשר nach למצוה wohl überflüssig)2) erkennt P. selbst die Analogie des Inhalts mit SahPs, ohne daran zu denken, dass wir hier wahrscheinlich nur einiß Schrift vor uns haben, in Reim u. Prosa, wie bei Menachem b. Michael9). Die beiden prosaischen Stücke עוד כתבת (S.27) u. ועוד מחבת (S.25) scheinen, in umgekehrter Folge, jedenfalls zu dem Ende des Gedichts מספרי zu gehören. Der אויב המרגיו (II S. 25 Anm., vgl. 1, 113) ist nicht noth-? wendiger Weise ein anderer als Saadia; dass ein einflussreicher Rabbanite dem Sah! ״vermittelst des weltlichen Armes Stillschweigen auf erlegt zu haben scheine9" folgert Gratz (V, 338) aus SahPs ״ Sendschreiben S.25 unten,“ während P. (1,-113) grade aus Sahl deducirt, dass die Rabbaniten seit Saadia sich auf literarischen Kampf beschränkten. Die frühere Verfolgung ע״י השלטון והשררה begründet P. durch 11 S. 27 A. 2, wo nemlich die Furcht vor ״einem Manneder die Macht zu bannen besitzt, mit Hinweisung auf Esra VH, 26. Es war aber auf 11,37 zu verweisen,'d. i. die im Leyd. Cat. S. 403 mitgetheilte Stelle, wo nach der richtigen Lesarart השליטים (s. weiter unten) immer nur an die jüdischen Machthaber gedacht zu Werden braucht. Der einflussreiche Rabbanit u. s. w. bei Grätz gehört also zu den Luftschlössern jener bodenlosen Geschichte. Dass Sahl (״der Grammatiker“ genannt) den Gegner Jakob b. Samuel (der Spottname העקש im Index S. 205 erinnert fast an הלל החסר in טעם וקנים) auch grammatisch durchhechelt, ist kaum etwas Bezeichnendes; bieten doch die (unedirten) Streitschriften zwischen Ahron b. Meschull8m und Meir Abulafia und Simson Sens mitten unter den halachischen Erörterungen auch sprachliche Ausstellungen (vgl. Catal. p.2642). * *) Die wenigen, mir noch in Excerpten vorliegenden Stellen der Tisch. HS. können natürlich nicht sehr viele Varianten darbieten, und hat dieselbe mehr schlechtere als bessere Lesarten. Ich bezeichne diese HS. mit 2\s den Leydner Catal. mit L.f wo also S. 294 Z. 5 הגנים Druckt. 1. הגוים; bei a) מצוד• למצוה הקישו bezieht sich auf den Hauptstreitpunkt des קיאם {Catal• p.2167, wo Saadia’s Werk vielleicht כתאב אלקיאס für קיאם zu lesen?) Vgl. P. II, 20 Anm. *) Zu den auf P.’s Vermuthungen gebauten Luftschlössern gehört die mehr als kühne Combination (״eine sehr merkwürdige Entdeckung“ Jost, Zus. S. 8) von David Mokammaz אלרקי (s. Catal. p. 880) mit עקלס wegen der des Men. b. Michael (Cat. d. Leyd. HSS. 186) mit M. יגצני der offenbar (bei P. II S.48) auf die Widersprachs- Ursachen in der Einleitung des Moreh hindeutet! Graet% (V, 343) lässt hier die Mittelglieder der Kette weg und ,zieht den Styl beider Michael nicht in Betracht, dagegen soll Jefet’s gereimte Polemik dem schönen hebr. Styl seines Freundes Sahl nachstehen (S. 342). *) S.27 A. 3 istH unbegründet. Sahl meint, dass Imper. (= Infin.) Hifil הקד mit Zere, nicht mit Chirik (also Jod) gebildet sei; aber Jakob hat entweder das Jod bloss als Vocalbuchst. gebraucht, wie in מסילה S.26, oder (nach Anal. v. □דו und דמין) aus einer Wurzel קוך das weibl. Nomen קידה gebildet (vgl. auch גיהה bei Synag. P. S. 394). — Möchte P. in der versprochenen Forts, auch einen Index solcher in dem ganzen Werke vorkommenden Neubildungen aufnehmen; das von Sahl kntisirte gehörte jedenfalls in den לוח העניגים S. 214f

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