Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 17 September-October
- Date
- 1860-09-01
- Page
- [Seite 107] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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z. B. JBafker bei Watt 74a, Glm. S.301 u. Handb. N.2244). Freilich ist man nicht überall sicher, u. ist das gewiss ein bedeutender Mangel. Dass ein so allgemeines Werk Fehler vermeide, welche Specialautoren begangen, wird kein billiger Beurtheiler verlangen; kein Wunder also, dass auch die Tabula des Clenard (238a) als besonderes Werk erscheint, dass ein Zusammenhang zwischen Thorndike (906h) u. Alabaster nicht geahnt wird; aber schlimmer ist es schon, wenn Watt Dav^ engl. Uebers. des Epitome unter Buxtorf fil. (179a) setzt; — obwohl der Artikel Bux«? torf ein Meisterstück genannt* werden darf, gegenüber den 12 Titeln des Gesammtartikels Buxtorf in der nach Glm. ״dankenswerthen“ Bibi. Jud. 1,138. — Wir lassen uns auch Fehler gefallen, wie Stocks Clavis V. T. 1732, N. T. 1752, ja sogar die Namen Dantz or Dans (284Ä), u. Ousel oder Oisel (722e] für Ouseel; aber schlimmer sind schon die unerkannten Doppelganger Cinque-Arbres (232z) u. Quinquarboreus (7861), wo es heisst: Often reprinted in 4. under tke title L. H. institt. absol. (vgl. Anra. zu Hdb. 1604); Cevallerias (sic, wohl Druckf., 208Z) wo Gen. 1590 u. cum notis 1592, (worauf wir anderswo zurückkommen), u. Chevalier (2200 mit ders. Ausg. Witt. 1574); tadelnswerth aber sind solche Versehen auf dem engsten Boden des Werkes, nemlich Baynes, Ralph (st. 1559), wo Prima rudim. in l. h. Paris 1 5 5 0 (ein vielfacher Irrthum) und bald darauf Bayfius, Rod. bloss mit dem, auch oben angegebenen Comm. in Prov. Salomoh., jedoch hier f. Bond. 1660 (die wiederholte Ausg. der Ed. Par. 1555, s. Cat. Bodl. I, 208a); wer soll hier ohne Speciälkenütniss die Identität errathen?! Ja sogar aus der neuesten Zeit: Hunwitz (sic), H. (528t), The Elements etc. in 2 parts... 1808 (5k sh ), hingegen Hurwitz (5290) 1807 u. kein Ladenpreis! Es ist mir natürlich nicht im Entferntesten eingefallen, mit diesen Aus- Stellungen Watt ״verdächtigen“ zn wollen, u. es darum nicht zu bedauern, dass ich nicht zu rechter Zeit seine, mitunter werthvollen Angaben benutzen konnte. Es sollte nur gezeigt werden, dass solche allgemeine Quellen nur als subsidiäre und mit grosser Vorsicht benutzt werden müssen. Wenn aber mein Recensent mir zumuthet, Kayser u. dgl. allgemeine riesenhafte Quellen ohne Realindex ״auszunutzen“, so wäre es von ihm gewiss nicht zu viel verlangt gewesen, die Zusammenstellung. Watt’s vollständig und sachgemäss benutzt zu haben, und wenigstens mit meinem Buch in der Hand seine Zusätze derart einzurichten, dass nach denselben nicht ״wieder von neuem angefangen werden müsse“. Es wird, nach den bereits anderswo gegebenen Nachweisungen hier die grösste Kürze zulässig sein, indem wir GlmSs Mittheilungen nach Anordnung, Richtigkeit u. Vollständigkeit zugleich durch Beispiele beleuchten, bei denen es auf die Ordnung nicht ankommen kann. Hr. G. hat Manches^ ja nicht selten das eine Werk eines Autors weggelassen, wo er ein anderes aus Watt angegeben, z. B. Bäte, J. (83, wo auch zum Examiner der Name Calcott zu nennen war), Bayly, Ans. (an* Introd. .. . 1785), Bayly, G., Guide 1804, Beveridge, W. de lingg. or. praesert. h. etc. 1658, unter Burgess (wo Glm. S.302 sich nicht die Zeit nahm, die chronolog. Ordnung bei Watt selbst 171 nur wiederherzustellen,