Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 17 September-October
- Date
- 1860-09-01
- Page
- [Seite 106] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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97 Hdb. N. 983) noch eine Disput c. Nicolao, ÄÜdorf. 1681 hinzugefügt wird, welche die des Jechiel aus Paris in WagenseiPs!1ela ignea ist. Wir dürfen uns daher nicht wundern, unter Elia Levita (332y) 5רsevei'al h. gram.“ ohne Datum, wohl aber unter den hebr. Lexicis״De Rosst$ Dizziönario storico degli aütori ehr. zu finden. Die Bequemlichkeit des Buches besteht in den beiden Theilen (Subjects), welche einen chronologisch geordneten Materienindex darbieten, und vertritt daher der Artikel Hebrew die ganze Literatur, der unser Handb. gewidmet ist; berechnet man nun, dass in Letzterem Einiges fehlt, was dort steht, so stellt sich das Yerhältniss des dort Gegebenen zu dem wirklich Vorhandenen derart, , dass nur der Zufall als massgebend erscheint. Die Zusämmenstellung leidet an kleinen Fehlern, die genauer Controlle bedürfen. So z. B. giebt Watt unter den Autoren die Titel von Werken, die nicht englisch oder latein sind, meist nur in englischer Sprache, aber auch zu den lateinischen Titeln setzt er häufig eine englische Inhaltsangabe oder sachliche Bemerkung, wodurch im Realindex Inconsequenzen, ja sogar Wiederholungen Vorkommen, z. B. bei den Schriften v. Dobrowski:!hat not etc. 11. Greg; so ist Kircher's Concordanz zweimal hintereinander, als Concordanz und Lexicon aufgeführt, weil dieselbe auf d. Titel als simul et Lexicon hebr. bezeichnet wird2). — Die chronologische Anordnung, — welche allein von Glm. empfohlen worden, —־ erweist sich hier mehr verwirrend als orientirend, da nicht selten nur jüngere Ausgg. und manche ohne das vorhandene Datum angeführt sind, ja mitunter wo der Aulorentheil selbst das Richtigere hat. So z. B. ist unter N. D. (not datedy 0. J.) Wadding zu finden, aber p.939 richtig als pref. zu Calasius, so Littleton unter 1662 anstatt 1658. 0. J. sind freilich auch datirte Werke unter Berlramus, Capito, M. Hanneken, Chr. Helvicus. — Ein andrer Umstand ist die sehr oft fehlende Angabe des Druckorts, welche freilich bei genauerer Prüfung darauf beruht, dass ein ibid. vorausgesetzt wird. Diese für bibliographische Zwecke so wichtige Rigenthümlichkeit scheint mein gründlicher Rec. nicht beachtet zu haben, sonst würde er manchmal den Druckort 'London supplirt haben (vgl. *) Gelegentlich folgende aus der oben erwähnten Abhandlung weggelassene Stelle. Dass ich neben Lowth nicht Herder aufgeiiommen, lässt sich wohl vertheidigen, aber wenn Rec. verlangt, dass ich neben den eigentlichen Chrestomathien von Martinet und Beelen auch . ״Scherzerus Seiecta“ aufnehme, so beweist schon diese Bezeichnung einen ״Tadel aus sachlicher Unkunde“, entstanden aus ״eonfüsen Titeln“, um mich der Terminologie des Rec. zii bedienen. Scherzer’s ״Trifolium * orientale“ (1663) enthält 3 s. g. rabbinische Schriften mit Uebers. und Noten, wurde 1672 mit neuem Titel Operäe pretium or. versehen und 1705 um 2 vermehrt von Abicht u. d. T. Seiecta Rabb. herausgegeben. (Da¥s Nähere in meinem Catalog p. 2563.) Wenn Rec. aber ״neben andern Coneordanzen“ Kircher’s und Tromnüus vermisst, hingegen Haab’s (772) ״hebr. griech. Gramm.“ als ״eine griech. Gramm.“ abweist, so verdreht er geradezu das Sachverhältniss; er hätte vielmer tadeln müssen, dass ich nicht von. vornherein alle solche Schriften über den Hebraismus des N. T. oder die wenigen fehlenden nicht im Nachtrag aufgenommen, was ich hier nicht weiter erörtern will, während Trommms’ und eigentlich auch Kircher’s griech. Concordanzen zur Septuaginta mir aufzubürden, beweist, dass Rec. meine deutliche Auseinandersetzung über die hebr. Conqord. (S. XIX, worauf sogar Anf. d. Vorw. verwiesen) nicht gelesen hat oder in unverzeihlicher Weise ignorirt.