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Hebraeische Bibliographie · 1860-09-01 · No. 17 September-October · p. [Seite 103]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band III. 1860
Issue
No. 17 September-October
Date
1860-09-01
Page
[Seite 103] (sequence 18)
Language
German
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94 68) Fürst hat eine Ausg. 1786 in 4lö, deren Dasein noch zu erweisen istj dass dieser Cömmenlar zum Osterrilual in der 1799 gedruckten N. 1 enthalten, ist ihm unbekannt geblieben. Nach 68 wäre hinzuzufugeu: שפת היאור HS. (Ghirondi a. a. 0.). Der Verf. gedenkt auch eines שפח הנחל (s. N. 29 S. 127b, 137b), ich vermuthe aber, dass darunter Randglossen zu den in der nächsten Nummer ermähnten Commentaren zu verstehen sind. תחלה בארץ hs. (Ghirondia. a. 0.) ist ein Commentar zu den Psalmen, nach den Fragmenten zu Ps. 4, 5, die der Verf. auf der vorletzten Seite des 2. Theils d. N. 19 giebt, u. die, wie so manches Andere, Bjb. entgangen. Ich kann indessen die sich mir aufdrängende Vermuthung nicht ganz von der Hand weisen, der Verf. habe diesen Commentar und den sub N. 2 aufgeführten später zu Einem verschmolzen, den er dann unter dem an beide erinnernden Namen Josef Tehillot herausgab• Eine Vergleichung der mitgetheilten Stellen mit diesem wird diese Vermuthung nur erhärten29). Bei 69 ist nicht allein an der Beschreibung manches auszusetzen90), sondern auch, wie Catal. Mich. 4912 (dem Bjb. sonst zu folgen pflegt) hat, das Druckjahr 555 (wornach Zunz z. Geschichte S. 77 zu berichtigen), da die Jahreszahl לפ״ג angegeben ist31). 70) Hiervon erschien nur der 2. Theil (die ersten Propheten) 564, während die anderen B Theile — sämmtlich in 4. — 563 erschienen sind, wornach auch Cat. Mich. 1433 u. 4903, aus dem gewiss unsere Angäbe stammt, zu berichtigen. Ghirondi (a. a. 0.) verlegt mit Unrecht dessen Druck nach Livorno. Die Angabe Schorrs scheint auf einem Irrthum zu beruhen32). Schliesslich ist Folgendes zu bemerken: muss, wenn sie von einem Autor selbst herruhrt? Deutsche, Franzosen und Spanier umschreiben denselben Namen in verschiedener Weise, soll der Bibliograph diese Verschiedenheit adoptiren, z. B. einmal Sarfaty, einandermal Zarphati schreiben? Wir sehen hier von wirklichen Corruptionen ab, die bei hebr. Schriftstellern Vorkommen, welche nur zufällig in die Lage kamen, ihren Namen in nichthebr. Schrift zu schreiben. £f.] *•) Ich bemerke hier, dass die Existenz der meisten v. Ghirondi verzeichneten HSS. wohl noch der Bestätigung bedarf, umsomehr, als er k6ine Quelle angiebt; das dort erwähnte Kol Ugab [Livorno 1846, A. ^1ש, St.], das über Manches Auf- Schluss geben durfte, ist mir nicht zugänglich. [Ist eine Sammlung von Gedichten aus neuerer Zeit uud ausser der, oben S.35 A.27 angegebenen Stelle, nicht die Quelle Gh.’s, dessen Unzuverlässigkeit bei näherer Prüfung seines Werkes alle Vorstellung übersteigt, s., Jahrg. II S.55 A.4. £L] ••) Es sind hier übergangen die in d. ethischen Bemerkk. des Jesaia Hurwitz u. R. David Lida’s Werk über die Gebote befindlichen Glossen mit der Unterschrift מאי״ן (einer von dem Verf. in seiner grossen Bescheidenheit mehrfach gebrauchten Chiffre), die von unserem Autor herrühren, wie dies übrigens auf dem TB. hervorgehoben wird. **) Von diesem Werke ist vor einigen Jahren in Königsberg ein Abdruck erschienen, über den sich •manches Vorbringen liesse, wenn ich denselben zur Hand hätte. **) Unbeschadet aller Achtung vor dem geehrten Hm. Herausgeber des Schein u. aller Anerkennung seines grossen Verdienste^, müssen uns die hier angemerkten Ungenauigkeiten umsomehr wundern, als ja nach dessen eigener Mittheilung bei Zunz (zur Gesch, S. 244) in dem, seinem Wohnorte nahe gelegenen Viasen Asulai’s Werke so stark vertreten sind.

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