Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 17 September-October
- Date
- 1860-09-01
- Page
- [Seite 101] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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jetsigaa Aafcathältsorten bleiben können, da während. des* Winters kein Unterkommen in Marcheg za finden ist• 1496, Samstag, St. Michaelstag. Kaiser Max trägt dem flaapllnan■- Statthafter 1u Regenten zu Wien auf, die Mörder welche die Juden wihrend der Wallfahrt zu St, Veit in Kärnthen erschlagen haben, im Wege Rechtens zu bestrafen. Als Beschuldigte erscheinen Fronhammer, Rot/ians u. Weichsiberger. 1496, Sontag vor Coiomaiii. Hansen Harrasser, Hubmeister in Oesterreich, *erhält den Auftrag, von den Juden zu Neustadt, Eisenstadt u. Güns den goldenen Opferpfenig für jede Person einzuheben. 1496, Freitag vor Laurency, Geleitsbrief für den Juden Joseph und sein Weib Leah, um nach Laibach zu gehen u. dort ihre Angelegenheiten zu ordnen. ‘ ' 1496, Montag vor Thome Npli. Nachdem die Bürger von Steier verboten, hatten; die Häuser der Juden zu kaufen (um unentgeltlich in den Besitz derselben zu gelangen) befiehlt der Kaiser, dass die Häuser der Juden nur *für Geld, hihtangegeben werden dürfen. Er behält es sich vor zu verr fügen, was mit der ״Judenschule u. dem Freythof“ zu geschehen habe. 1525, 24, August. Ferdinand I. erinnert die Juden in Eisenstadt, Marcheg, Zistersdorf u. Güns, ihm die versprochenen 300 Gulden zu leihen. 1528, Prag den 22. May. Die Wiener Juden bitten den Kaiser, er möchte den aus Pressburg vertriebenen Juden gestatten, sich in den niederösterreichischen Landen niederzulassen u. werden abschlägig• beschieden. 1542, 18. Januar. Ferdinand 1• ertheilt dem Juden Moyse wegen seiner langjährigen Dienste bei der Münze die Bewilligung, Gewerbe u. Handtierungen treiben zu dürfen. 1534, Insbruck 6. May. Veit von Thurm, Freiherr u. Rom. k. k. Hofmeister, empfiehlt jedermäniglich den Arznei Doctor Lazarus Hebräer, welcher die Kinder des Kaisers u. das Hofgesinde behandelt. 1544, Speyer 7. October. Ferdinand I. gestattet ״unserm Arzat“ Lazarus^ überall wohnen zu dürfen, ungeachtet der Privilegien der Juden u. der Rabbiner *). _' (Forts, f.) Bemerkungen zu Benjakob’s Verz. d. Schriften Asulai’s. Von N, I. van liema. (Schluss V. S. 34.) Vor 51 gehört: ירא DD HS. (Ghirondi a. a. 0.). Dasselbe enthält, was der Name auch andeutet, Bemerkungen zu Maimuni, wie ich an einer, leider nicht aufgezeichneten Stelle der edirteii Werke unseres Autors gelesen zu haben glaube«. י י) . Aehnliche Privilegien hat der Arzt Lazarus von Carl, Bischof von Mainz, von Ludwig Pfalzgraf bei Rhein, Wilhalben und Ludwig Gebrüder Pfalzgrafen in München. Der Arzt des Kaisers Ferdinand I. war der bekannte Laxtus (S. unsere Geschichte der Wiener isr. Cultusgemeinde).