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Hebraeische Bibliographie · 1860-09-01 · No. 17 September-October · p. [Seite 97]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band III. 1860
Issue
No. 17 September-October
Date
1860-09-01
Page
[Seite 97] (sequence 12)
Language
German
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88 r. 2. Journallese. (Wtr Jahrbücher für deutsche Theologie, her. r. Liebner u. A. Bd. V. Heft 3 (S.486-543): ' ״Die alttestanientl. Weissagung von Israels Reichsherrlichkeit in seinem Lande.“ 3 Theil. V. Berthen«. ~ [1027] [Vgl. N.630]. Magazin für die Literatur des Auslandes, No. 43: ״Die jüdische Bevölkerung in Märocco und Algerien.“ [1023] Protestantische Monatsblätter für innere Zeitgeschichte, her. v. Geizer. Augustheft 1860 (S.86-101): ״Juden-Lehrer an christlichen Schulen.44 [1029] [Der Verf. dieses Aufsatzes steht auf klerikalem Boden und erklärt sich ent• schieden gegen die Zulassung der Juden zum Lehramt. Bekanntlich gehörte der jetzige Preussische Cultus-Minister Hr. v. Bethmann-HoUweg früher zu den thatigsten Mitarbeitern dieser Blatter. Kg.] Zeitschrift für wissemchafüiehe Theologie, her. v. Hügenfeld. Heft 3 (340-273): ״Zar Kritik der apokryphitchen Bücher des A. Testaments. “ V.litiig. [1030] [1. das Buch Judith, 2. das Buch Tobit, 3. einige Bemerkungen über das Buch Baruch.] Zeitsehr. d. deutschen morgenl. Gesellsch. Bd. XIV Heft 1 und 9 S.87 (u. 296): ״Beiträge zur Erklärung des Buches Henoch nach d. aethiopischen Text.“ V. «. Vellmar. . [1p31] [Eine interessante Abhandl., worin vielfach auf jüd. Quellen Rücksicht genommen. Das Buch Henoch soll von einem Anhänger Akiba’s verfasst, sein, der ״mitten in den höchsten Interessen den Rabbi nicht vergass“ (S.127); und es werden sogar Simon b. Jochai und Ben Assai (S.131) vorgeschlagen. Der Vf. weist darauf hin (S.107), wie das Vorurtheil ״Jüdisches von höherer Bedeutung könne nur vorchristlich sein1?, die Theologen befangen gehalten, und fordert (S. 131) die gelehrten Israeliten auf, namentlich das Buch Jezira (vgl. 99) zu vergleichen, indem er die — langst ab• gethane — Autorschaft Akiba’s voraussetzt. S.122 A.2 (Graetz, Gesch. IV, 57) war auch Rapoport’s Vorr. zu Slonimski (Jüd.Lit. p.373) zu verweisen.] —- S.269: ״Beiträge zur Revision der Thargumim.“ V. Rabb. Dr. J. Levjr in Breslau. [1032] [Weist nach, ״wie Scholiasten, vermeintliche Kritiker und Drucker in;einer förmlichen Tripelalliance uns mit ihren sinnlosen Emendationen zu bereichern wett• eiferten“ (S.270). Es wird namentlich (S.272) die erste Ausg. des Aruch benutzt und gelegentlich aus derselben einiges Literarhistorische berichtigt (S.273), so z. B. dass es unter אונוס dort beisse וכן שמעתי אני מב ורך. מפג/ משה הנפוסי [sollte Meborach Gaon gemeint sein?]. Ueber den unter 3ןךןק genannten Mazltach habe ich anderswo Näheres mitgetheilt.״ Auch der Abdruck des Epilogs bei Frankel wird berichtigt (S.275), s. jedoch Ztschr. XII,368 und die Add. zu Catal. p.2011.] — S.277: ״Notizen.“ V. Geiger [geschrieben 1858.] [1033] [״ Assaf“ wird nf Bar-Hebraus’ Hiobcommentar und Chron. als hebr. Priester und Bruder des Esra bezeichnet; Gg. erkennt hierin den Vf. des hebr. Werkes, über welches er nähere Auskunft wünscht. Dieselbe war schon aus HB• HS.58 nachzutragen. Eine Anfrage über hei Saadia zu Ps<129,6, beantwortet Fleischer dahin, dass ihm nur als Vulgär für prellen bekannt sei, während G. nächträglieh auf ״vorangehend hinweist; heisst der, aus der ungepressten

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