Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 17 September-October
- Date
- 1860-09-01
- Page
- [Seite 98] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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I10S6] Traube zuerst fliessende Saft. Aber auch.״prellen“ liess sich auf die bestehende Frucht beziehen, und hangt mit ״ausziehen,“ eine Hülle abstreifen u. s. w. zusammen* — Dasselbe Doppel-Heft enthalt noch ausserdem (S.297) Guldemeiiter’s Anzeige von Steinschneider’* Handbuch; — es hatte die voreilige Berufung auf diese voreilige Anzeige besser geth&n, zu warten; dass inan von unsrer demnächst erscheinenden Beleuchtung Notiz nehme, erwarten wir nicht: auf Ehrlichkeit kommt’s nicht an. — Ferner ״Zur Targum-Iit.“ y. Geiger: eine Anzeige v. Ckqjjes;מאמר אמרי בינך (1849!) und הפלאה שבערכין Th״ H. ־— und Beer9! Anzeige v. Frankel’9 דרכי המשנה (s.323).(י ־ Inhalt des 3. und 4• Heftes in unsrer nächsten Nummer.] Zeitschrift für die ges« luther. Theologie 1860, Heft 4: ״Talmudische Studien XIII.“ (Rechtfertigung Von Hebr. VII,27). Von jelitiich. [1034] 3. Bibliotheken und Gataloge. (Veaedig.) In einem Artikel Neugebauer’s im Serapeum (N.X. 31. Mai) liest man: ״Die Bibliothek des Herrn Samuel della Vida in Venedig ist sehr merkwürdig wegen der grossen Anzahl hebräischer Werke, meistens theologischen, philologischen, moralischen und philosophischen Inhalts. Hier sieht man sehr seltene ([) alte Werke und auch mehrere bedeutende [??] Handschriftena. — Der Red. dieser Blätter hat bei seinem kurzen Aufenthalt in Venedig im J.1852 Gelegenheit gehabt^ diese zu Rauf stehende Sammlung im Hause der Erben, in Gemeinschaft mit Maestro A/. S0ave9 einige Stunden zu durchmustern, und als letzterer dieselbe im J.1856, und zwar um weniger als .die ursprünglich verlangten 50 Napoleonsd״or, erkaufte, erhielt ersterer ein Verzeichniss der wertvolleren Bücher; von alten und sehr seltnen ist kaum zu reden; das ital. Gebetbuch ed. Bologna 1538 (angef. Catal. p.364), wenn wir nicht irren, ohne Titelblatt, hat der Erbe zum Andenken behalten. Solche, in früherer Zeit und auch jetzt im Norden und Osten gar nicht seltene Privatbibliotheken dürfen nicht als ״sehr merkwürdig“ bezeichnet werden. [1035] Stargardt, J. A. Verzeichniss einer werthvollen theolog« u. oriental. Bibliothek, welche am 8. Jan« 1861 11. f. öffentlich versteigert werden soll. 8• Berlin (1860.) [1036] *) S.525 wird Nagrtiah, die Erfindung Graetz’s im Text adoptirt. Dem Red. des ]Ben Chananja (HI,78 Anm.) wird sogar von mehren Seiten angedeutet, dass die Richtigkeit [Hess Nichtigkeit?!] des Nagrela aus Dozy unzweifelhaft zu ersehen sei. Die Stelle lautet: ״Ici et dans Ja suite le MS. porte constamiiient KiitvAii avec $ apres le Bai... JSaydelah (car c’est ainsi qu’on doit prononcer ä la maniere des Arabes d’Espague, et non Nagdälah) n’est qu’une legere ^Iteration de Nägdilah comme on 11t dans d’autres MSS. hebr. et chez Ibn Ehaldun.?; In dem s. g. יוחס,[ השלם ed. London steht S.209a im Text ל אלננךילא S.211 aber גיקטילה im ^ex* und נגדילה in d. Anm. (wie Frankel, Mtschr. 1,457, Jellinek, Beitr. 11,45, vgl. Catal. p.2461). Das sind ,,mikrologische‘1 Dinge, und grade darum erkennt man an ihnen, wie die Verächter derselben doch gerne etwas Neues bringen, -לwenn es nur auch richtig wäre«