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Hebraeische Bibliographie · 1860-01-01 · No. 13 Januar-Februar · p. [Seite 12]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band III. 1860
Issue
No. 13 Januar-Februar
Date
1860-01-01
Page
[Seite 12] (sequence 4)
Language
German
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3 עי“ findet, und danach wird auch das vorhergehende Jozer לאתי מלבנון כלה das bloss ein alphabetisches Akrostichon habe, gleichfalls Jannai beigelegt• Wie aber, wenn diese beiden Stücke entschieden das Akrostichon eines ganz andern, wohlbekannten, spätem Dichters in sich einschliessen? Und darüber hätte Herrn Gr• schon das ihm bekannte Landshuth9sehe ״Amude“ (S. 52) belehren können. Denn das erste Stück אתי מלבנון כלה hat in seinem (zweimaligen) Kadosch deutlich den Namen ם'ין / י׳לין) בנימן בן זרח מ׳צפצפת, נ׳ואמת, ב׳נ׳י, ז׳בולו, ר'וחשים< ח׳פר) mit ח׳וק ז׳כר ק׳דשחו) חזק), das zweite denselben Namen (ב׳כן, נ׳וב, י׳צאח/ מ׳אן, .נ'וטרח, ב׳נ׳י, ז׳נחתי ר׳עי, ח׳לל), nebst י׳וקדח., ח׳זרתי, י׳מים, ה׳אמרתיו) יחיה), nicht aber ייני das mit zwei Jod am Schlüsse geschrieben wird, und noch weniger das erfundene לשמן בן!רחיה wo שטן Simon bedeuten soll. Diese Entdeckung musste demnach dem Laien in diesem Fache Vorbehalten bleiben, weil die ״Piutgelehrten“ sie sogleich als falsch erkennen. 2. Ich erhalte eben den fünften Band der Grätz'schen. Geschichte, in dem mich der ganze Ton des Vorworts unangenehm berührt, besonders aber der Satz: *Dr. Zunz’ mehr verwirrender als aufheliender Notizenkram und dürre Nomenclaturen haben meine Arbeiten nur wenig gefördert.“ Mit diesen Arbeiten selbst habe ich mich noch nicht bekannt gemacht, wurde jedoch überrascht, als ich zufällig eine Stelle aufschlug. Von den bekannten vier Gelehrten, die auf ihrer Reise von einem Seeräuber gefangen, nach verschiedenen Gegenden verkauft wurden und dadurch talm. Gelehrsamkeit nach Gegenden trugen, die bis dahin in Abhängigkeit von Babylonien lebten, heisst es nämlich (S. 347), sie seien Sendlinge von der babylonischen Akademie zu Sura *gewesen, die die Theiinahme reicher Gegenden des Auslandes für diese wecken sollten, und nun ihrer Mission so schlecht entsprachen, dass sie die bis dahin nach Babyl. fliessenden Spenden auch noch zurückhielten! Diese Hypothese, die sich auf Nichts stützt, brandmarkt diese vier Sendboten mit dem Stempel schmählichen Undanks. Aber noch mehr! Den Namen des Vierten und sein Schicksal kennt bereits Abraham b. Daud nicht. Hr. Gr. hat Beides entdeckt. Letzteres offenbart er uns schon am gen. Orte, er sagt uns, derselbe sei ״wahrscheinlich nach Narbonne verschlagen worden.“ Einige Seiten weiter (S. 347) erfahren wir auch seinen Namen; er war— so heisst es dort — ,,wahrscheinlich Nathan b. Isaak Kohen, der Babylonier, der nach Narbonne gelangte.“ Für diese ganz unerhörte Entdeckung werden wir an beiden Orten zur Begründung auf Note 21. II verwiesen. Dort (S. 545) bekommen wir endlich Aufschluss: ״Ist dem so (näml. dass diese vier Gelehrten aus Babyl. waren), so dürfte sich der vierte dieser Talmudisten, von dem die Hauptquelle sagt: והרביעי איני יורע שמו, finden lassen. Es ist Nathan, der Babylonier, נתן בר יצחק הכהן הבבלי . Aus der Filipowskischen Edition des Juchasin erfahren wir, dass Nathan Babli in Narbonne lebte und ein talmudisches Lexicon verfasste u. d. t. Aruch (p. 174b): ובערוך ר׳נתן הבבלי מנרבונא בערך שנש. Die Identität dieses Nathan Babli mit jenem, von dem S. Schulam mehrere historische Stücke über die babyl. Lehrhäuser..., kurz über das jüd.-babyl. Leben mitgetheilt hat, roird Niemand bezxoeifeln... Nathan stammte also aus Babylonien, wohnte aber und lehrte in Narbonne. Er war ein bedeutender Talmudist, da er ein talmudisches Lexicon zu schreiben im Stande

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