Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 11 September-October
- Date
- 1859-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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81 728] zu verschweigen, dass er nur die Schrift eines Jesuiten oder richtiger den nicht viel bessern Bericht in dem Grenzboten, aber ohne dessen unbequeme Bemerkungen reproducirtf! Siehe IJebr. Bibi. IS. 121 2V.390.*)] Gudstjensten (Vid) i Stockholms Synagoga pa Klagodagen den 14 Augusti 1859. 8vo. Stockholm, Tryckt hos Is. Marcus 1859. (7 S.) [728] [Trauergottesd. in Stockholm; vgl. N. 735.]] — i Goteborg pa Klagod. etc. 8vo. Göteb. Tryckt hos D. F. Bonnier 1859. (7 S.) [729] Hoelemann, H. G. Bibelstudien. 8vo. Leipzig, E. Haynel 1859. (181 S., 1y2 thlr.) [730] [Enthalt I. Die biblischen Grundbegriffe der Wahrheit. II. Heber die Bedeutung n. Aussprache von יהוה (nach der Bibelpunctation selbst״ S. 83, wo als Autorität für ״die Rabbiner* der ,Israelit Landauer“ citirt wird, der freilich später selbst seine kabbalistischen Ideen revocirt hat, aber die christliche Theologie verfolgt die jüdische Literatur nicht in ihren eigenen Kreisen u. kommt daher änch über den Collectiv-Begriff, der ,Rabbiner* nicht hinaus). III. Die biblische Gestaltung der Anbetung. IV. Die Schriftausdrücke für Mantik und Magie. V. Der Silberblick in Hiob (V, 237־, Hiob meine sich selbst als den Auferstehenden).] Jellinek, Ad. Der Krieg! Ansprache u. Gebet, 25. Juni 1859 u. s. w. 8vo. Wien, Gedr. bei J. Stöckholtzer. 1859. (7 S.)* 1) [731] [Die Kanzel hat ihre Privilegien wie ihre Pflichten, man darf sich auf jene stützen, wenn man diese ausübt. Wenn aber ein Schriftsteller, der sonst historische und kritische Untersuchungen anstellt, das gesprochene Wort druckt u. versendet, so ist es Pflicht, Geschichte von officieller Homiletik zu unterscheiden. Wir lesen hier, dass Oesterreich im Begriffe stand ,den Auf- und Ausbau staatlicher Einrichtungen, nicht durch Wiederherstellungsbestrebungen (!) sondern auf verjüngten [was heisst das?] Grundlagen zu fördern.“ Wir ,Layen“ nennen diese ,verjüngten Grundlagen“ kurzweg — Concordat.] — Israels Sprache. Predigt, gehalten am 3. Sept. 1859. 8vo. Wien, F. Förster 1859. (15. S.) * [732] [Der Redner will den Batz erörtern: ,dass die alte Sprache Israels weder eine nationale noch eine staatliche, sondern bloss eine religiöse Bedeutung -hat, weil die Israeliten überhaupt weder eine na> tionale noch eine staatliche, sondern bloss eine religiöse Gemeinschaft unter den Völkern der Erde ausmachen* (8.4).] —־ Marsilius ah Inghen s. oben N. 710. Kayserling, M. Sephardim. Romanische Poesien der Juden in Spanien. Ein Beitrag zur Literatur u. Geschichte der spanisch-portug. Juden. 8vo. Leipzig, . H. Mendelssohn 1859. (X, 370 S. u. 1 Bl; 2 Thlr.) [733] [Wir verlassen bei vorliegendem, schon in weiten Kreisen bekanntem Werke vollständig den Standpunkt des Referenten, und glauben, selbst ohne gründlichere Kenntniss des im Titel vorangestellten Stoffes grade an der Idee, Anlage und Ausführung dieses, einen überhaupt wenig bekannten Böden anbahnenden Werkes einige leitende Grundsätze ausführlich entwickeln zu müssen, die wir hier u. da schon gelegentlich angedeatet. Wir rechnen hier auch auf die Theilnahme derer, denen Specialarbeiten der Litaraturgeschichte ferner liegen , die aber noch nicht abgeschreckt sind von der immer frecher hervortretenden frivolen Verhöhnung und Verläumdung ernster Studien.1) Die allgemeine Bedeutung der jüdischen Literatur und zugleich 1) So eben kömmt uns das Octoberheft der Monats ehr. zu, worin der Artikel ,Jesuiten u. Judenkinder um 1693“ (8. 365) im Wesentlichen auch unsre, freilich kurzen Bemerkungen über die Grenzboten nach einem Jahre reproducirt. Wie stehts da um die literarische Gewissenhaftigkeit der Apologeten? 1) Auch abgeär. in d. Illustr. Israel. Jahrb. . 8.115. 1) Aus dem Volkslehrer 1859 8. 84 sind uns folgende — offenbar gegen unsre Bemerkung {SB. I 97, vgl. 8.132) gerichteten Worte eines Anonymus mitgetheilt worden: ,Wir machen es dem Verfasser keineswegs zum Vorwurf, dass er nicht zu {sic) der heiligen Stadt, nach Oxford, gewandert sei, um daselbst die 'handgehr. Werke von Sibban [1. Tibbon], Lewy L. [1. ben] Gerson u. A. für sein Werk zu excerpiren, denn die Leistungen dieser Gelehrten, so weit solche aus ihren gedruckten Werken bekannt sind, lassen von d. Handschr. für die exakten Wissenschaften [es handelt sich um eine Zoologie des Talmud f] wenig erwarten.unsre alten Gelehrten [alle?!] fürchteten den Schatten der Kritik (!!) selbst bei naturwissenschaftlichen Materien, u. schrieben Aristoteles, den sie nur auslbn Roscht’s (sic) Uebers. (1!) kannten, Galenur (sic) u. A. alles nach, was mit den tälmudischen Angaben 11*