Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 11 September-October
- Date
- 1859-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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79 720] jüdischer Quelle stammende tJebersetzung des Evang. Matthaei erwartet, welche überhaupt die älteste bisher bekannte des N. Tund noch in ihrer Ursprünglichkeit mit den begleitenden antichristlichen Bemerkungen in mehren HSS. erhalten ist (s. HB. I, 81 N. 226); aber die Nachricht darüber findet sich bei Wolf im 3. Bde. unter dem Autor , u. ist daher auch bei Masch nicht zu finden. Fürst’s sehr warme Empfehlung d. Arbeiten B.’s (nemlich auch Epist. Pauli an d. Börner 1853 u. Evang. ' Lucae ▼. d. Proselyten H. Öhr. Im. Frommann, Comm. vervollst. V. Bies.) schliesst: »Sie süid die einzigen Werke dieser Art in. hebr. Sprache, welche ein. Israelit ohne Widerwillen lesen kann, und welche weder durch ihre Angriffe auf Juden u. Judenthum, noch durch ihre feindseligen (insidious) Anspielungen, noch endlich durch ihr schlechtes Hebräisch, ihm anstössig (offensive) sind.Wenn ein Feind mit soleher Qualifikation, solcher Kenntniss u. Offenheit auftritt, so kann er nicht verfehlen sich Achtung zu verschaffen.“ — Was uns betrifft, so glauben wir, dass die Zeit noch nicht gekommen ist, in der ein Jude es wagen dürfte, einen solchen Commentar auch nur streng wissenschaftlich zu beleuchten, und zwar um so weniger, je mehr er im Sinne seines Textes geschrieben ist.2) Hr. B., der so bescheiden ist, seinen Namen auf seinen Missionsschriften selbst zu verschweigen, wird ,es sicherlich nie verläugnen, dass er nicht einer unchristlichen Wissenschaft zu Liebe, sondern nur im Dienste der Juden-Mission schreibe, und dürfte es keinem Juden übelnehmen, der das Buch als gefährlich bei Seite legte, da die jüd. Ethik befiehlt, die Versuchung zu fiiehen. Aber wir wundern uns im Gcgentbeil nicht wenig, dass er, ein gebomer Jude, in der Thät hebräische Bearbeitungen d. N. T. als ein geeignetes Mittel für Judenmission betrachtet, und mit solchem Eifer an den Arbeiten des Uebersetzungs-Comite theilnimmt. Haben seihe Erfahrungen ihn nicht gelehrt, dass das N. T. auch im besten hebräischen Gewände den Kenner der hebräischen Origmalschriften nur zu sehr an die Blumen.auf der »rechten Seite des Teppichs“ erinnere, welche die auf der zweimal umgekehrten Seite verdrängen wollen?] והוא פורט ברכות הנהגין ע״פ א״ב ... מאתי גרשון מנחם מענדל במהרי"?* סג״ל bWJO בלכווג .8 .מדענאבורג. נקעניגסבערג] לפרט לסדר ראכלית. לשבעת, יברברג Birchot Menachem. Die .Segenssprüche nach der Veranlassung alphabetisch geordnet von Gerson Menachem b. Jeliuda L. Levi. 8vo. s. I. [EönigsbJ] 1858. (93 Bl.) [720] [Das Büchlein hat eine Zukunft. Etymologen und Gastronomen werden an den corrumpirten jüd. deutsch-polnischen Speisennamen ihren Witz üben können; so z. B. ״Zworech“ (junger Käse, slawisch), פארפיל (Würfel), ]באק — שארי (sic für Bockshorn, d. h. Johanuisbrod) u. einige Menge uns vollständig unbekannter Dinge. Wer denkt nicht, in bitterem Ernst, bei dieser Agenda an die spanische, im j. 1687-8 in Amsterdam erschienene, u. begreift den Unterschied der Bildung, der von jeher die Juden noch mehr getrennt als Dogmen u. Riten, — die vertriebenen Portugiesen und die sich umhertreibenden Polen! ] ה[ליסוח1 ביי^ל והוא ספור נפלא על* דבר גבורת בר כונבא וחרבן ביתר.. מאת קלמן שולטאן. ווילגא תרי״ח. 8. Harisut Bettar. Geschichte d. Bar Kochba u. d. Zerstörung Betthar’s. V. Kalman Schalmann• Wilna, Dr. v. Komm 1858. (XII. u. 109 S.) [721] [Ein histor. Roman , nach einem deutschen Aufsatz in S. Maier’& Isr. Musenalmanach [1840] mit Benutzung der im Vorw. angegebenen neuesten Forschungen.] מחציה ד,נ1וקל פי׳.. על דברי השך הלכגז נדה.. חברו הרב .. שמואל ק עילי ן הלוי בן נטע .. אב?ד באסקאוויץ. הבאתיו לבהי׳ד אגי אברהם יהושע העשיל דרוקר בין יהודה גרשון. לעמבערג, תרי״ח. 4. Machzit ha-Schekel. Erläuterung über Sabbatai Kohen u. s. w. zu den Menstruationsgesetzen v. Samuel Kollin, Babb. in Beskowitz. 4to. Lemberg, Schrenzei. 1858 (Approb. dat. 619; 39 Bl.) [722] [Wir sind es dem Her. u. Publikum schuldig, dieses, zum ersten Male aus e. HS. herausg. Werk 2) Auf derselben Seite des Missiönsblattes (376), auf welcher der englische Einsender (u. Uebersetzerl) sich bei Fürst bedankt, und wünscht, dass die christlichen Theologen ihre Ansichten über Judenthum durch Studium der hebr. Literatur verbessern mochten, versichert der Red. in einem Artikel: ״Anmassung der Rabbiner“, dass es oft u. mit Recht gesagt worden: Rabbinismus ist jüdischer Papismus (Popery) t Papismus heidnischer (Gentile, ausserjüdischer) Rabbinismus.“ Darf ein Jude darauf antworten, wie es sich gebührte?