Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 10 Juli-August
- Date
- 1859-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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66 " [673 [Vorgedruckt ist ein Gutachten eigenthiimlicher Art des Verf. gegen Ezech. Landau (Noda, zu Jo re Dea 93), welcher das לשם יחוד verwirft. Auf die Einleitung, mit neukabbalistischen Licenzen,, folgt das Werk selbst, weiches die Formen des Gebets: ביצור ,ניפול ,פילוול ,תחנונים ,שועה גצעקה ,נעקה רנה ,פגיעה ,וקליאה behandelt. Das Schlussdatum des ersten Druckes ist 1825 יפצחו רנה וצהלה.] (Kobak.) שערי אורד« מן.. רבינו יוסף ׳ן גיקטילייא .. עם פירוש מוהר״ר מתתיה דלקארט נדלקרוס]. לעכו־ .8 [בערג, [הרי׳־ח Schaare Orah über die Gottesnamen od. Sefirot y. Josef Gikaiilia (Chiquitilla) mit Comm. des Matatja Dclacrot. 8vo. Lemb., Schrenzei 1858. (96 Bl.) [C73] [Dieses bekannte Werk G.’s, eines Schülers des Ahr. Abulafia (s. Jew. Lit. p. 307 zu p. 111), erschien mit d. Comm zuerst Crac, 1600 u. son9t (s. Catal. p. 1466).] Adler, S. Biblical History, translat. by M. Mayer. 8vo. Neio York, Thalmes^ siger et 00. 1859. (50 Cent.) [674] [Sinai S. 160.] (Bibel.) Nouv. trad. des Psaumes etc. P. II. 8vo. Par., Touraut 1859. [vgl. HB. I N. 443.] [675] Felseilthal, B. Kol Kore ba-Midbar. Heber jüdische Reform v. B. F., Sekretär des jüd. Reforinvereiüs in Chicago. 8vo. Chicago, Druck von Ch. Hess 1859. (39 S.) [676] [Was in Amerika neu ist, ist es nicht hier zu Lande? ob angemessen? ist unsre Sache nicht zu entscheiden, der Ton ist jedenfalls ein angemessener, nur ist uns wieder der ״Geistliche“ in dem Schreiben V. S. Adler (S. 36) aufgefallen. Vgl. auch Sinai S. 111.] Frankl, L. A. ״Nach Jerusalem.“ Vom jüd. Standpunkte beurtheilt v. J. Svo. Leipzig} Fritzsche in Comm. 1859. (2 Sgr.) [Äbdr. aus Jeschunm.] [677] Gedichte u. Scherze in jüdischer Mundart (?). N. 1. Schmonzes-Berjonzes. Aus d. hinterlass. Papieren v. Nathan Tulpenthal, Mazzebäcker a. D. Mit 1 komisch. Titelbilde. Svo. Berlin, Lassar 1859. (272 sgr.) [678] — N. 2. Chalaumes mit Backfisch v. Pimpele Gefen mit’n Weinstock. (272 sgr.) [679] — N. 3. Heisst’e Stuss! Bearbeitet v. Schmock Achtzehn. (272 sgr.) [680] Heiigstcnbcrg, E. W. Die Opfer d. heil. Schrift. Die Juden u. die christl. Kirche. 2. Aufl. Svo. Berlin, Schlawitz 1859. (177, sgr.) [681] Levy, M. A. Don Joseph Nasi, Herzog von Näxos, seine Familie und zwei jüd. Diplomaten seiner Zeit. Eine Biographie nach neuen Quellen dargestellt. Svo. Breslau, Schietter 1859. (IV u. 57 S.) [682] [Unser Interesse an dem Schriftchen darf nicht nach dem geringen Unfange desselben, sondern nur nach dem Gegenstände und dessen allgemeineren Beziehungen bemessen werden. Das Vorwort ist 5. Okt. 1858 datirt, und der befreundete Verf. versichert uns brieflich, dass er seit damals nichts am Inhalt geändert; um so bedeutsamer wird unser Zusammentreffen in einigen näher zu besprechenden Punkten. Das Schriftchen mit seinen neuen Aufschlüssen rechtfertigt zunächst hinlänglich unsre Ansicht (oben S. 35) über die nicht seltne Voreiligkeit jüdischer Geschichtschreibung, und charakterisirt zugleich die Beschaffenheit unsrer Quellen, indem es aus einem bisher unbenutzten GA. des Josef Karo interessante Daten auch über die von uns angeregten Zweifel nachweist. Auch die von seinen Vorgängern1) angeführten auswärtigen Quellen hat der Verf. gründlicher benutzt*. Wir glauben daher für einige sich anschliessende, der Tendenz unseres Blattes entsprechende Erörterungen und Bemerkungen das Interesse unrerer Leser in Anspruch nehmen zu dürfen. Das Schriftchen beginnt mit einer einleitenden allgemeinen Schilderung, in weleher wir die Begründung der hervorragenden Stellung jüdischer Aerzte in der Türkei durch die Rohheit des türk. Volkes (S. 3) nicht geschichtlich gerechtfertigt finden. 1) Wir erfahren aus S. III, dass die Abh. von Graetz in der 2ten Aüsg. der Wiener Jahrb. (die uns vorlag) umgearbeitet sei. — Wenn übrigens (das.) den ״genannten“ christlichen Schriftstellern zum Vorwurf gemacht wird, die jüdischen nicht benutzt zu haben, so ist das hier grosstentheils ein Anachronismus, der um so mehr zu vermeiden war, als die Tendenz, auf jüdische Quellen hinzuweisen, für unsre Zeit von grosser Bedeutung ist.