Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 7 Januar-Februar
- Date
- 1859-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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tm scholastischer Schriftsteller ״nach Hunderten“ zu -zählen seien (S. 98). ,Mochte doch die Geschichte, namentlich die jüdische, Ton solchen hingeworfenen Hypothesen und Uebertreibungen frei bleiben! ' * Hr. Helferich hat so eben ein Werk über Westgothische Gesetzgebung beendet, welches auch unser Interesse in Anspruch nehme!! wird. [462] 3. Bibliotheken. Petersburg. Ein Corr. der A. Z. d. J. (1859 S. 63) theilt folgende Stelle aus den ״Vaterl. Jahrb. 1858“ [wo?] mit: ״Vor einigen Monaten (?) wird in Amsterdam eine Versteigerung hebr. Bücher angezeigt, unter welchen Sich auch die Konstant Ausg. des Benjamin y. Tudela befindet. Die anwesenden Concurrenten übersehen sie unbegreiflicher Weise (?) u. die k. Petersb. Bibi, ersteht dies nnicum (!!) rarissimum für l1/, Thlr.l״ Das Mag. f. d. Lit. d. AusL 1859 (N. 20 S. 80) bemerkt zu dem mitgetheilten Factum: ״Genauere Nachforschungen in den Bibliotheken spanischer Israeliten in der Levante sowie in Holland u. England“ dürften noch andre Exempl. an’s Licht bringen. [463] [Diese ganze Nachricht ist nicht besser, als die.gewöhnlichen, ohne Sachkenntnis* uhdnnr mit dem Bestreben nach ״Piquantem“ fabricirten wissenschaftlichen Zeitungsmittheilungen. Wir haben, vielleicht zuerst (I S. 63, vgl. S. 90 Anm. 1) die Nachricht von dem Petersb. Exempl. neben xwei andern gebracht, aber wir hegen nun gegründete Zweifel gegen die Vollständigkeit desselben. Jene Auction kann nemlich keine andere, als die berühmte Nü&ens'sche sein , welche am 2. Septemb. 1857 stattfand. Der Catalog (חשק שלטה) verzeichnet unter 429 Oct. (S. 78) eine Ausg. Venedig 1543 als unvollständig, oder mindestens in schlechtem Zustande (נפסד), wesswegen w׳ohl grade Sachkenner, die aus dem falsch conjecturirten Druckorte eine Bestätigung der UnVollständigkeit finden mussten, dem' Buch keine Aufmerksamkeit zuwehdeten. Die Verkäufer aber jener Bibliothek, welche dem Verfasser des Verzeichnisses nicht Zeit Hessen, die Titel alphabetisch zu ordnen, haben auf diese Weise einen bedeutenden Verlust erlitten. Werden die Amsterdamer Auctions-Commissare daraus lernen, dass ein guter Catalog auch einen materiellen Werth hat? — Gelegentlich wollen wir aber auch eibe Warnung vor den Auctionscatalogen an das kaufende Publikum ergehen lassen, die von glaubwürdiger Seite aus veranlasst ist. Wir haben uns auch selbst überzeugt, dass ein hiesiger Buchhändler aus d. letzten Anction (8. MB. I, 39) anstatt der Amsterd. Rabb. Bibel eine andre erhielt!] IL Vergangenheit. Bibliotheque de S. D. Luzzatto. (Suite de vol. I, p. 87.) 4 סליחרוג Selichot (Prieres penitent.) selon le rite allemand, säns date, en gros caracteres, et saus points-voyelles. Mr. Steinschneider, qui n’a tu cette Edition que cbez mqi et chez Mr. Almanzi1) (voir son Catalogus librorum hebr. in Bibliotheca Bodleiana, n. 2829), la fait du XV. siede, ce qui est hors de doute. Mais ii penche ä l’attribuer ä la typograpbie des Soncino, ce que je ne saurais admettre. Le manque absolu de tonte Sorte de numeration de feuilles, le manque de custodes, et la forme de la lettre St, la distinguent trop des editions sonciniennes. Le Ssadi est ici compose d’un Noun , a cotä duquel descend perpendiculairement un petit Var, avec la tete toumee ä dfoite, qui s’attache par ün fil pl*esqu’ imperceptible, ä la base7 du Noun. Cette edition des Selichot, peut-etre la plus ancienne, est aussi la plus conijplete; eile contient 9a et lä plusieurs phrases, qui ont ete omises meine dans l’edition soncinienne, imprimee seien De Bossi vers le 1520; .par exemple dans ישראל עטך, apres les mots jrP1t?!Dln ובזרו#ך> oli lit ici: . p) C’est ä dire peudant un tres court sejour k Padoue A. 1852. —ל Cette Edition 6tait entierement inconnue. 5t.]