Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 7 Januar-Februar
- Date
- 1859-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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5 4033 ׳ in der ehern. II* Lehrerischen Collection bekannt ist. 6) 8.16 Anm. * (lies Abigdor Sofer) ist nach Polak (Mareh Geber S. 7) zu berichtigen. Ich bemerke nur noch, dass -wir im Laufe dieser Abhandlung gar manchmal dem Steckenpferde mancher meiner gelehrten u. ungelehrten Landesgenossen, Lorenz Coster’s Ansprüchen auf die Erfindung der Buchdruckerkunst, begegnen, am Schlüsse sogar einem Beleg für die in Holland herrschende Ansicht aus Joseph Cohens Chronik Y0n Hrn. de Sola in London. "Wir schliessen mit dem Wunsche, dass die löbl. Redaction auf ihrem Wege rüstig fortschreiten möge*] (v. B—a in Amst.) Ewald, H. Jahrbücher der Biblischen Wissenschaft. Bd. IX, 1857—8. 8yo. Gotting., Dietrich, 1858. (300 S., l1/, thlr.) [408] [Enthalt zuersteinige kleinere Aufsätze, darunter ״neue Bemerkungen über das Buch Jjob״, worin u. A. die ,Unmöglichkeit״, dass Elihu dem ursprünglichen Dichter angehöre, anfrechterhalten wird. >s׳\ Von S. 94 an sind beinahe 200 S. der gegliederten ״Uebersicht der, 1857—8 erschienenen Schriften *ur biblischen Wissenschaft״ gewidmet. Wenn wir den. Inhalt nach der, im Mittelalter beliebten Eintheilung des Demonstrativen (ע״ד המוסת) und Rhetorisch-polemischen (ע״ד הגצוח) unterschieden, so bliebe nach Abzug des' declamatorischen Theils sehr wenig für die strenge Wissenschaft übrig, und es ist bedauerlich zu sehen, wie der, für Wissenschaft und gegen die Heuchelei kämpfende Verfasser immer mehr sieh selbst in die befangene Theologie hinein verliert. Es geht dies so weit, dass der Red. dieses Blattes, grade weil er nie in eine persönliche Collision mit Ewald gerathen, diesmal als Jude das Wort nehmen muss. Ewald ist der Ansicht (S. 236), ״dass alle Wissenschaft, wie alle wahre Religion vollkommen eitel und nutzlos ist, wenn es wirklich verschiedene Standorte gäbe, von wo der einzelne Gelehrte alles betrachten und entscheiden solle.“ Er selbst ist angeblich zu der Ueberzeugüng gelangt, dass man das s. g. alte Testament ohne den Glauben an das neue weder geistig noch buchstäblich verstehen könne, daher seien die meisten jüdischen Schriftsteller schon als solche schlechte Bibelexegeten, und selbst Männer wie Geiger, dessen Schriften jeder »gute“ Leser es von selbst ansieht, dass sie im Dienste der Wissenschaft geschrieben sind, haben nur das xabbinische- Vorurtheil mit der christlich-wissenschaftlichen Freiheit so schnell vertauscht, dass sie in derselben sich nicht sicher genug bewegen (S. 101, vergl. noch S. 199, 232). So weit gut — für Ewald’s ״christlichen* Standpunkt. Aber Ewald’s ״Erfahrungen“ (S. 113) über die meisten ״heutigen jüdischen Gelehrten“ gehen weiter, sie beziehen sich auf ״niedrige Gesinnung und ein von aller wahrer Religion so völlig entblösstes Handeln in wissenschaftlichen Dingen, dass die Wissenschaft selbst sehr bald zerrüttet werden müsste, wenn man diese Leute ungestört forthandeln liesse.“ Hieraus folgt weiter, dass das Hep-Hep zu einem wissenschaftlichen Begriff erhoben wird, 'wie es Paulus, Hartmann u. A. — in der Zeit, die man jetzt so gern mit ״flachem Rationalismus'‘ zu beschimpfen glaubt und liebt, — nicht gewagt haben würden. Man beobachte Ewald’s Gebrauch des Wortes ״Jude“ und ״rabbinisch“, z. B. S. 225, 233, namentlich S. 109 von Steinthal (!), S. 257 ״neu Rabbinisch und rabbinischer Unsinn“ von Neumann (doch wohl ein Christ?), endlich S. 156 von Delitzsch: ״dass er unter dem Vorbringen von rabbin. Einbildungen, Grillen und Narrheiten den theologischen Leichtsinn noch weiter treibe!“ Aber Ew. bleibt auch hier noch nicht stehen; er behauptet (S. 101), ״dass eine verstecktere oder offenere bittere Feindschaft gegen das Christenthum bei so vielen jüdischen Schriftstellern noch immer (!) nicht weichen will, und die doch wenigstens dem evangelischen Christenthum gegenüber gänzlich grundlos ist.“ Nun denn, wer das, was Ewald jetzt vertritt, evangelisches Uhristenthum und Wissenschaft, — und nicht Selbstvergötterung und Verblendung — nennt, mit dem wird schon Ewald Verblendung und Hass theilen müssen, die sich auf jeder Seite auch gegen ״christliche“ Schulmännerund Gelehrte aussprechen (S. 110, 113), den Pabst und *die Jesuiten, die Tübinger Schule, Harless, Hengsten:־ 6׳) Auf dem tb.j נדפס שנית ע״י דניאל בומבירגי בשנת רם״ ד פה ויניציאה ובשנה ראשונה לאדונינו הרוכש אנדריא״ה נדיט״י, und zu Ende: אני קורניליי״ו בן ברוך אדי״ל קיג״ד עשיתי ההנהה. Auf dem tb. der Autg. 1544 bei Hm. Jf. Lehren heisst es: נדפס ע״י קורנגלייו אדיל קינד בבית דניאל בומבירגי יצ״ו בשנת דפ״ד, und zu Ende נשלם בחדע1 תמוז בין המצרים בשנת ד״ש לס״ק בויניציאה. Es fehlen daselbst die הלכות שחיטה. [Das Jahr: 1523 (wie auch Cardozo, Aanhangsel, 8.167, von demselben Expl. Feraret augiebt) oder 1524, hängt von dem Regierungsjahr des Dogen ab, zu dessen Angabe uns im Augenblick die Mittel fehlen. Das ehemalige AsÄer’sche Exempl. (woraus das Epigraph weniger genau bei Dukes, Litbl. V, 279) besitzt jetzt Zunz. Von der ersten Ausgabe 1519 (nicht 1517, wie Dukes K a. O.) ist mir nur das Leydher Expl. bekannt (vgl. Catal. d. Leyd. MSS. p. VH A. 2). St.]