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Hebraeische Bibliographie · 1859-01-01 · No. 7 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band II. 1859
Issue
No. 7 Januar-Februar
Date
1859-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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borg und die Nenlntherlinge (S. 273); sagt es doch Ew. selbst (S. 114), dass es ״Christen genug gebe,!reiche die Juden in ihrem höchst verderblichen Wesen unterstützen, .. theils aus gleicher Liebe am Schlechten in der Wissenschaft.“ Woher aber dieses Vorurtheil gegen die s. g. ״Rabbiner“ und Juden bei Ewald? Aus derselben Quelle, die schon Jehuda ha-Levi (1140) bezeichnet.1) Ew. verlangt von einem Juden, der das Christenthum auch nur gelegentlich erwähnt (Bernays, S. 225), dass er dasselbe kenne; und vielleicht hat er, um über das Judenthum schreiben zu dürfen, vofc 15 Jahren einen ehrlichen Versuch gemacht, sich von Dukes in das nachbiblische *Jüdenthum einführen zu lassen. Dass aber Ew. jedenfalls vom Geiste des Rabbinismus noch keine Ahnung habe, beweist folgende Stelle (S. 255):, »Nur ein Rabbiner des Mittelalters stellt eine solche Forderung, dass in der Genesis alle (!!) die älteren Sitten des Volkes, welche sich dann von Mose an durch die höhere Religion umgebildet erhielten, buchstäblich erwähnt und beschrieben sein müssten!!“ Die Juden als solche haben mit Ewald nichts mehr zu thun, nachdem er einen üerartigen Beleg vollständiger Verdrehung rabbinischer Grundansichten gegeben; Lasterung haben sie lange genug ertragen gelernt, sie werden auch hier ruhig der Zeit harren, wo die Bibelkunde von den Phantasien einiger überzuversichtlichen Positi- Visten in jüdischer Demuth zu den bescheideneren Auslegungen der wissenschaftlich geläuterten Tradition zurückkehrt. Die jüdischen Vertreter der Wissenschaft werden nach wie vor Ignoranten und Dilettanten, geniale Erfinder und Bibelmacher als solche aus dem Heiligthum weisen, ob sie Juden oder Christen heissen. Aber wir richten ein ernstes Wort an unsere christlichen College», und fordern sie um so dringender auf, zu erklären, dass das rationelle Christenthum nicht länger in Juden- Verachtung bestehe, als wir vielleicht schon Ewald?8 Schwanengesang anstimmen hören (S. 294). Vor mehren Jahren hielt Ew. als Präsident der deutsch-morgenl. Gesellschaft eine Eröffnungsrede, worin es heisst: ״Wollen wir etwa die Eitelkeit der modernen Juden vermehren?“2) Die Stelle wurde in der Zeitschrift ohne Bemerkung der Red. abgedruckt, die eingesandte Rüge eines bekannten jüdischen Gelehrten mit dem Bedeuten abgelehnt, dass jene Worte keinen officiellen Character haben; eine halblaute ironische!tote eines, durch Character und Wissen gleich bekannten Gelehrten, an einer andern Stelle des Heftes, war alles was erfolgte. Sollte dem letzten Gebahren Ewald’s gegenüber sich keine christliche Stimme laut erheben, so werden wir datum nicht glauben, dass seine Ansichten allgemein christliche seien, aber wir werden verlangen, dass man in dem üblichen Register ״jüdischer“ Untugenden — "die Feigheit streiche!] 2. Efnzclsehriiten. אבן* כזד, המתנוססת על אמדת אסתרייך נשבצה בנתר קיסר... סראגץ יאזעף 1 ביום חננו אלהים במתח .8 [יורש עצד. בי נתן לו בן לפק. מאת יוסף כהן צרק נלעמבערג תריח ״Kronjuvel für d. Habsburgische Dynastie.“ Festalbum bei Gelegenheit d. beglükkenden Geburt des Kronprinzen Rudolph, v. Joseph Kolm. 8. Lemberg, gedr. bei M. J. Poremba. 1858. (38 S.) (Kobak.) [409] אכ^פאביתא דבן* סילא ראשונה ושניה, עם הפירוש הישן הכולל משלים ומעשיות ומדרשות. נדפס ראשונה בשלמות והוגה מתוך ני, כאשר יראה הקורא בדברי המגיהה. ב ער ל י ן, תריח. .16 . Alphabetum Siracidis utrumque, cum expositione antiquä (narrationes et fabuläs continente). In integrum restitutum et emendatum e Cod. MS. Biblioth. Ley- י) Cusari III, 67, vgl. Qazxali, Ethik., 8.165 (Hanna S. 83); Buxtorf (bei tun», Z. 6.19): »Jgnorantia hic plerumque comitem contentptum habuit.* 2) Die deutsche morgenl. Gesellschaft, gestiftet im J. 1841, hat im Laufe der Zeit über 500 ordentliehe, d. h. 5 Thaler jährlich beitragende Mitglieder aufgenommen, und zählt gegenwärtig ungefähr 350 (8. das Verz. in der Zeitschr. XII, 737), darunter wenigstens 40 Juden, deren wissenschaftliches Interesse zum grössten Theil sich auf die, das Judenthum näher berührende Literatur (semitische Sprachforschung, Geographie Palästina^ u. dgl.) beschränkt, ohne dass bis jetzt diesen Gegenständen ein unverhältnissmä8siger Antheil an Mitteln zugewendet, geschweige dass* ein speciüsch oder nur vorherrschend jüdisches Object durch die Gesellschaft gefördert worden wäre; erst seit etwa 2 Jahren sind einige jüdische Schriften in der Zeitschr. angezeigt, und ist in einer frühem Rede eines anderen Präsidenten.,, nemlich des oben zu nennenden Gelehrten darauf hingewiesen worden, dass־ speciüsch. Jüdisches nicht dahin gehöre. Und auf solcher Grundlage beruhten Ewald’s Befürchtungen!

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