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Hebraeische Bibliographie · 1858-11-01 · No. 6 November-December · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band I. 1858
Issue
No. 6 November-December
Date
1858-11-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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׳ Jewish Intelligence, N. 287 S. 842: ״Jewish pätriotism in India,״ enthält 'ein hebr. Gebet, welches Elasar Ahron Irak! [עראקי ist nicht מ Araki״!] Chassan (Vorbeter) zu Calcutta (כלבתה) am Pfingstfeste 1857 abgehalten, mit wortl. engl. Uebers. [Letztere allein im Jevo. Chron. N. 204 S. 6.] ► v [892] Ha-Maggid N. 45—47, S. 174—182: Kritische Bemerkungen ZU Reif mann'& Notizen über David Gans, von יה״ו in V'p (Königsberg?). [393] [JDie Art imd Weise, ,wie der Red. der Blatter (K4S 8.180) unsre Worte (oben S. 91) anslegt oder verdreht,1 2 3) -werden uns, eben, so wenig wie jede andre persönliche Bemerkung, an unsrer Aufgäbe irre machen ,'und wir müssen den kundigen Verf. dieser Bemerkungen, wie das, grossere Publikum, darauf hinweisen, dass es einen Artikel David Gant in Zunz'% Abhandlung über die geogr. Bit. (im Benjamin v. Tudela ed. Asher Th. U, 1840) und einen solchen in Erich’s Encykl. v. David* Cas$el giebt; dass das in Frag 1612 gedruckte מגן דוך nichts anderes als ein'Specimen des spater u. d. T. נחמד ונעים herausgegebenen Werkes, und das Werk über Kalender identisch mit מאור הקטון sei, ist im Catal. p, 861 nachgewiesen.] - י Mittheilungen aus J. Perthes geogr. Anstalt, her. Y. A. Petermann. 1858. [394] [Bei der Reichhaltigkeit dieses ruhmlichst bekannten Blattes mussten« wir darauf verzichten, jeden einzelnen auf Palästina und das biblische Territorium bezüglichen Aufsatz hier aufzuführen; doch müssen wir andrerseits wenigstens einmal im Jahre auf dasselbe hinweisen. *) Für diesmal nennen wir beispielsweise: 8. 1: ״Höhenmessungen in Wady el Aratiah* v. J. B. Roth (Prot, der Har turwiss. in München, über dcsssn Tod zu Hasbeia am 26. Juni d. J. s. das*. S. 342., seine meteorol. Beobachtungen in Palästina waren im Jahrg. 1857 8. 413 abgedruckt). 8. 112: ״Ueber die :Purpur* thiere und Krokodile in Palästina,* v. demselben. — 8. 342: Prof. Flanr. in Heidelberg wünscht die Stiftung einer internationalen Commission zur vollständigen Triangulation und -Detailaufnabme von ganz Palästina. ״So Vortreffliches auch bisher für die Aufstellung der alten und neuen Geographie des hl. Landes geschehen ist, so wird doch Jeder, der sich um die Kenntnis« derselben bemüht^hat, mit uns übereinatimmen, dass sie auch nicht annähernd 80 weit gediehen ist, als die der mittels europäischen und selbst als die mancher aussereuropäischeu Staaten,* Das VI. Heft bringt 8. 257 eine bibliogr. Ueb er sicht über d. 1. Quartal v. H, Ziegenbalg, aus der (8. 262, 266) wir Einiget in der gegenw. N. entnommen.] Nouvelle Revue de theologie, vol. B, 4. liyr. (Oct.): ״Etndes snr les precursenrs de l’Evangile (les Esseniens), par Pecaut. [391] Protestant. Kirchenzeitung f d. evang. Deutschland, her. v. 27. Krausei ■N. 44. 45: ״Mendelssohn n. Lessing“ in Beziehung auf Reform im Judenthum. Von Plato, [vgl. oben S. 12 N. 36.] [395]־ Zeitschrift der Deutschen morgen1. Gesellsch. Heft III. S. 477: ״Ueber d. Thal und die nächste Umgegend Hebrons.״ Von G. Rosen (nebst einer Karte). [396] [Nach den, auf Autopsie gegründeten •Mittheilungen folgen (8.499) Bemerkungen zu JUtter*8 Angaben (Erdkunde XVJ, I 8. 209-61). Der Verf. hatte als preussischer Consul die beste Gelegenheit, sein Terrain zu recognosciren, aber auch seine Benutzung des vorhandenen Materials ist eine eben so besonnene als nach allen Seiten hin gerechte. Unsere Leser machen wir insbesondere aufmerksam auf die Berücksichtigung der ״Rabbiner* (8. 479-80, 483, 512), die Anführungen aus altern:jüdischen Schriftstellern (8. 486, 496, 501 unten, 503 Benjamin, ״der erste, der eines auf einem Hügel «*bauten Althebron’s erwähnt,* 504)י); es fehlt auch nicht an Hinweisungen auf Gegenstände von modern- 1) Auch Retfmann hätte seine Declamation erspart, wenn er unsre kurze Bemerkung nicht durch das orientalische Vergrösserungsglas des Maggid gelesen hätte. 2) Wir verdanken die Nötirung dem bekannten Geographen und Glaubensgenossen' Herrn Ltivoenberg. 3)!Dieselben sind freilich zunächst den Itineraires von Carmoly (1847) entnommen, einem Werke, vor dessen harmloser Benutzung man dicht bloss Fernstehende zu warnen hat. Bass bei diesem, «n jeder Art von Mitteln reichem Schreiber es an Plagiaten (namentlich ist Zun* [zur Geseb., und za Benjamin] ausgeplündert), Erfindungen und Liederlichkeiten nicht fehle, scheint umsonst so pft nachgewiesen zu sein. Wir wollen hier nur ein ihstructives Beispiel anführen. Carmoly benutzt eine Abschrift, in welcher offenbar etwas Nachgetragenes durch ״) למטהunten*) bezeichnet wird; C. lässt sich dicht irre machen, er übersetzt weiter und fabricirt den Namen de la Motto. Freilich konnte er damals nicht wissen, dass der hebr. Text seiner Uebersetzung nachfolgen werde. Das Buch besteht aber meist aus kurzen französischen Auszügen hebr. Texte; und obwohl schon längst Geiger auf die deutsche Quelle des Sur mtra hingewiesen, hätte man doch glauben sollen, dass wenigstens

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