Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band I. 1858
- Issue
- No. 6 November-December
- Date
- 1858-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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m 383] Wylie, 1. A. The modern Judaea compared with Ancient Prophecy. New ed. 8to. ]London, Griffin, 1858. (1 thlr. 25 sgr.) [383] Preisherabsetzung: Jellinek, Hermann. Die religiösen, socialen und literarischen Zustände der Gegenwart. 1. Thl. 8. Zerbst, Kummer, (jetzt M. Molet in Leipzig) 1847, anstatt 1 Thlr. nur V4 Thlr. [384] [Von demselben (A. 1848 .erschossenen) Verf. erschien in demselben Verlzg: üriel Acosta’s Leben und Lehre. 1847. 8. (*/« Thlr.) nnd: Die Täuschungen der aufgeklärten Juden und ihre Fähigkeit zur Emancipation. 1847. 8. 61/* Sgr.] חגכך- Dio h. S. in der Ursprache. Mannheim, J. Bensheimer, anstatt 3 Thlr. 12 Sgr. nur 1 Thlr. [385] [Auch Pentat u. Proph. werden einzeln abgegeben.] * WillstAdter, Allg. Gesch. d. isr. Volkes, das. bei derns., anstatt 25 Sgr. nur 5 Sgr. [386] 2. Journallese. Blätter /. liter. Unterhaltung N. 46 S. 844: ״Judenthum und Christenthum.“ Von David Asher [Asclicr]. [387] [Eine Anzeige der Söhrift t. Geiger: üeber den Austritt, und der Entgegnung ▼. Maas (vgl. oben 8. 30), welche den Kernpunkt der Controverse dahin ausspricht: ,Nur weltliche Bucksicht oder religi5se Schwärmerei können zum< Uebertritt bestimmen.0 Wir sehen in diesem Artikel, mit der Nachbemerkung der Red., einen Fortschritt in der Bekehriingsangelegenheit, deren Centralorgan, die brittische Gesellschaft, in ihrem diesjährigen Jubiläum und den Jubelschriften (die man auf dem Umschlag der letzten Hefte der Jewish-Inielligence findet), in den Augen unbefangener christlicher Orthodoxie selbst sich ein reiches Armüthszeugniss ausgestellt hat. Das Jewish Öhronicle hat den, mit der Schwärmerei sich verbindenden Humbug in recht englischer, drastischer Weise aufgedeckt.] Bremer P08t Bd. II Heft 10: ״Die Juden und die Judengenossen in Hamburg,“ von Pastor Mailet. [388] [Eine Entgegnung auf die Predigt Frankfurter’!* ( oben S. 96 Nr. 268) u. s. w. Der Verleger H. Strack macht im B. Bl. (S. 2078 N. 15955) bekannt, dass er von jenem Hefte eine massige Anzahl über die gewöhnliche: Aufi. habe drucken lassen; Preis 5 Sgr.] Deutsches Museum N. 45: ״Die Juden in England.“ Ein Brief an den Herausgeber. Von A. Rage. [389] Grenzboten N. 51 (S. 441): ^Bilder aus d. deutschen Vergangenheit. Jesuiten u. Judenkinder uitt 1693.“ [390] [Enthält eine Darstellung der bekannten Geschichte des Judenknaben Simle Abeies in Prag, nach dem Schriftchen: ״Mannhafte Beständigkeit des zwölfjährigen Knabens Simon Abeies u. s. w. Lateinisch beschrieben v. Jo. Eder. In’s Deutsche übersetzt von Barth, Christelio Prag 1694“. Der Auszug ״gibt so treu als hier möglich, die Worte'des Originals u. das Characteristische des Ausdrucks“. Zum Schluss heisst es: ״Wer den Jesuitenbericht unbefangen beurtheilt, wird noch manches darin finden, was die Erzähler zu verschweigen wünschen“. Sind denn aber die Grenzboten ein Archiv für Geschichte u. Criminalistik, oder überhaupt ein wissenschaftliches Blatt, welches Berichte dieser Art treu wiederzugeben und^ sich mit einem solchen Wink zu begnügen haf! Und dieser Wink ist noch dazu ein halber, denn er deutet nicht an, was sehr wahrscheinlich von den Pfaffen erfunden, und aus jenem Bericht sicher nicht als erwiesen anzunehmen ist, nemlich die Hauptsache, der Mord des Simle durch seinen Vater, den auch der Verf. geradezu annimmt, weil es für die Grenzboten passt, ״List und Gewaltthat, Frevel und verkümmerte Sittlichkeit hier wie da“, d. h. in der Judenheit wie im Jesuitismus, vorauszusetzen! So steht es um die historieche Gerechtigkeit dieser Jesuitenfeinde! Wir verweisen noch auf die von Prof. Wessely in Prag vor vielen Jahren in der A. Z. d. J. mitgetheüten Akten; und erwähnen gelegentlich des, in Amsterdam 1695 gedruckten jüd.-deutschen Klaglied?s über diese Calamität, in welchem von einem derartigen frühem und ausführlichem die Rede ist (vgl. unsre Jüd. Deutsche Lit., im Serapeum 1849 S. 44 N. 271; und Catal. p. 574 N. 3644). Bis jetzt haben wir keine Spur des älteren Liedes aufgefanden.]