Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band I. 1858
- Issue
- No. 4 Juli-August
- Date
- 1858-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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86 Chiskia’s; eine Anführung aus Jechiel’s Disputation (§ 64), eine andere aus dem Buche מקצועות (§ SO), die vielleicht dem Mordechai entlehnt ist; den kurzen Or sarua (א״ק), welches letztere Buch in den Bescheiden von Maharil (54), Mose Minz (35), Juda Minz (12 f. 21a), in den Anmerkungen zu שערי דודא und den הלכות גידה (f. 60a) סימני אן abbrev. סאן heisst. Die übrigen Zusätze sind den Werken des vierzehnten Jahrhunderts entlehnt, nämlich: Süsslein}s Agudda, Ascheri des E. Ascher; סימני. אשדי unter welcher Bezeichnung die רמזים Jakob’s b. Ascher oder der Auszug des Ascherl auch bei dem deutschen Verfasser des alten שם הגדולים, in den Bescheiden von Maharil (112), Israel Brünn (163. 182. 211 u. sonst), Mose Minz (oft, abbrev. סא), Juda Minz (5), den Anmerkungen zu דודא f. 23b vorkommt; die Turim; Hagahot Maimoniot; der kleine Mordechai nebst Anmerkungen zu Semak, grossem und kleinem Mordechai. Das letztgenannte Werk umfasst auch die sogenannten kleinen Halachot, wie aus § 1298 derselben hervorgeht, welches Jos. Eolon (Rg% 149) aus dem kleinen Mordechai citirt; die Ausdrücke ־ ולי(ואני) הדיוט— denen man auch in Maimoniot גחלות 9, 7, Dura 9a, Hagahot Ascheri Gittin c. 1 § 7 begegnet — gehören eben diesem kleinen Mordechai (203 .152 §׳) an. Ausserdem werden benutzt die Piske Tosafot (§ 241), 202 .154 §) סרנס), Commentar des Alfasi (in dem Abschnitt über die Ehegesetze), die 36 Pforten (§ 199) vielleicht ältere als die von Isserlein, תשובות, Bescheide R. Ascher’s, ein Bescheid von Abigedor b. Menachem .(§ 9), von R. M. 12§) איגרא), zwei von Chajim Paltiel (§ 107 und f. 300a). Im § 148 werden ״unsere Lehrer die Kabbalisten“, und an zwei Stellen (§§ 195. 199) ein Ausspruch nebst ניקור des מהרם Klausner angeführt, welches vielleicht Mendel Klausner ist, der am Schlüsse von Klausners Minhagim genannt wird, identisch mit מהדמק> der hie und da* in den Hagahot Ascheri zu finden. Diese letztgenannten Hagahot des Israel Krems — daher חדושי מהודיק דאשיוי von Israel Brünn Rga. 252 genannt — habe ich in dem Werke nicht bemerkt; eben so wenig die Bezeichnungen des ״rheinischen“ und des von diesem verschiedenen ״östreichischen“ Mordechai, denen man bei Autoren des 15. Jahrhunderts begegnet, vgl. Isserlein Abhandlungen 76. 84. 213. 342, Bescheide 192, Isr. Brünn 167. 197, Jos. Kolon 21. Die jüngste Glosse scheint die bei der Heumonds-Benediction befindliche eines Zuhörers desMaharü zu sein, mit den Worten beginnend שאלתי את מו' מהר יעקב מולין סל אם יש לברך על חידוש• Dahingegen ist zu § 99 eine Bemerkung, in dem Schriftcharacter der älteren Anmerkungen, anfangend ואני הכותב, wo der Schreiber — oder Verfasser — etwas mittheilt, das er von dem ArztR. Josua Eljakim gehört, — vielleicht dem A. 1395 aus Frankreich getriebenen Arzte Josua, dessen auf einem Leichensteine in Padua, den Philox. Luzzatto aufgefunden, gedacht wird. (ScMum folgt) Bibliothäque de S. D. Luzzatto, Prof. h. Padoue. I. Editions rares. 2. 3. Les deux Tratte* talmudiquea בללוה et 5בי£ד, imprim4s ä Soncino en 1483, 1484. Getto premiere edition du Talmud, d’une raretä extreme, ne cede pas, par la beaute des caracteres, et la bontä du,papier, ä aucune autre impression, et les surpasse toutes (excepte celles de Romberg) du cote de l’integrite de plusieurs passages, qu’on a ensuite mutiles, ou älteres. Mais eile presente une autre prerogative, qui la rend superieure ä toutes les edition posterieures: c’est l’usage des virgules disjunctives. Geux qui commencent ä etudier le Talmud savent, combien les epines de cette ätude sont augmentdes par le manque de toute marque destinee ä sdparer les propositions etleur membres;