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Hebraeische Bibliographie · 1858-03-01 · No. 2 März-April · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band I. 1858
Issue
No. 2 März-April
Date
1858-03-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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35 ־ (z. B. תריאכן S. 88 zriäächst aits dem - Arabischen)1) olinö weitere Prätentionen, und. der Verf! erhärtet noch dazu, dass; N, practischer Arzt war (wozu vgll über maestro im Catal. libi hehr. p. 1948). ־—־ Der Verf. weist ׳hach,' dass N., nicht jeder Specülation feind sei., späte? bezeichnet er da&-.Yerhältnissr;sg:, ,dass N. ״der freien Forschung durch ans nicht abgeneigt war!“ Das ist, ein verwerflicher Missbrauch vombeliebten Ausdrücken. Eine* ״freie“ Forschung ist eineYöraüssCtzungslose, nnä höchstens *Ybn Mäimonides könnte eine solche Phrase passiren, Welcher behauptete1, wenn״ die PliilogophH Üm Unmöglichkeit der Schöpfung aus. Nichts .bewiese,, so müsste die« Bibel darnach umgedeutet;werden. Ebehso jst die Bezeichnung: ״Mann des gemässigten Fortschrittes“ durchaus unpassend. Ob,die Bezeichnung הרב המאמין (beiSacut f. 132 ed.Orac.) nicht ursprünglich dem MaimOnides^ an gehöre (vgl. Wotf\ pr83S), woÜen wir dahingestellt se!injassen, jedenfaHs ist N^fni^SI^ahrh., scharf angegriffen worden (vgL 239 ,4?1 117 אסיר נחמד), und erst die nachfolgenden Kabbalistenhaben sich an' diesen ״grossen Bäum gehängt“,־ Und ihn" zu ihrem Meister“(הרב)'gemacht, wie die Philosophen Maimbnides. Älbo (beim Verf; S. 88-'AnmUl) gebraucht nicht ohne Absicht das beschränkende המקובלים , nnd in dem Citate des. Verf. (S. 89) aus dem an s.iphpU11J$tiscken -&boab ist eine scheinbar: höchst״.unbedeutende * und doch sehr Richtige 1Zweideutigkeit; es heisst dort nicht: ״keinen andern“,'sondern*positiv: en töctdr Espana le llamavan communemente el JRabi 0 Maestro. —־ Zu den ^Schülern Naclmiailiri’s (S. 89) wird u. A. auch N-isslm, 1Verfasser der 12'Beräschot;‘gezählt; es ware niirgerecht, Sollten wir von dem-jüngen-Autör die Kenntüiss aller Umstände verlangen, von welchen die Frage über diesen Nissim und dessen (wahrscheinliche) Identität'ihitdein bekannten N. Gerondi(p) abhängt {Catal[ l. h. p. 2061 - 63); aber es ist nieht zu viel , wenn wir .erwarten;;. dass wenigstens die zugänglichsten Mittel nachgeschlagen werden, und dahin gehört wohl Asulai mit der Bemerjaing^von Benjakob־, dass Nissim den Nachmani nicht als Lehrer^ bezeichne. — We^er folgerichtig, noch überhaupt richtig ist die folgende Bemerkung:״ ״Wo es galt die Ehre־und die Wissenschaft des Judenthums zu vertreten, waf^Nachmäni stets an de? Spitze. Nach seinem eigenen Grständnisse (!) zogen ihn seifte christlichen Zeitgenossen über biblische Fragen zu Bathe (Derascha S. 14-15).“ Nachmani gesteht nichts derart, oder richtiger prahlt ־nicht damit, vielmehr ist• dort1 eine' deutliche Hinweisung auf polemische Gespräche. — Dass Nachmani erst im Alter sich der Kabbala zugewendet (S.9Ö, VgP weiter unten über den Pent. Comm.), dafür waren die Autoritäten anzuführen, oder selbstständige Beweise ausführlich zu erörtern; da es mit den Verweisungen der alten Schriftsteller auf ihre eigenen Werke eine eigene Bewandtniss hat, lind man leicht in einen Cirkelschluss geräth. Und dabei noch immer die Fabel von dem Lehrer Elasar. Worms! Dös Letzteren Todesjahr 1238 bei JeUinek (Auswahl S. 27 ohiie Quelle) beruht freilich auf einem Missverständnis, indem es sich bei Saöut aüf Esra bezieht. In Bezug auf Letzteren werden nicht blöss Jellinek's und S. Sachs’ verdienstliche Forschungen vollständig ignoritt, sondern der Verf. begeht die Yenkehrtheit/ans dem, in der That nicht von N; herrührenden האמונה והבטדזון zu argumentiren (S. 91 A. 6)! Dies führt uns auf das angeblich ^kritisch gesicherte rerzeichnik&“; derSchriften, zu dessen Prüfung wirtmehr Zeit und ״Baum bedürfen; als uns diesmal gegönnt ist.] *׳, :,*•r r ״ ־r (Neiter) Anzeiger für Bibliogr. Heft ‘3 (S; 67), in einem Aufsätze ״Czechische Miniaturen* u.'s. w. von j. D. Pass avant, ist von einigen sehr alten Holzschnitt- Blättern die Bede, die vor einigen Jahren in der Bücherkammer der alten St. Jacobs- KirchazüBrüpn auf den Seiten der Holzdeckel eines Missale׳ gefunden' worden •' das vierte rührt von einem •in Mähren lebenden Farmsehneider oder B riefm alerr Joh&un von BFtan her (1450 -1500) und wurde für die Kunstgeschichte Mährens ־: von Ernst Hawlik wieder abgedrückt. ' Von demselben Fbrmschneider Ist׳' Wahrscheinlich auch der mit plugein. Blatte ,zugleich abgedruckte Holzschnitt mit eirterWärnung Vor den Betrügereien dgr Juden, welche anfängt :V ״Nun wisset jas der .Wucher, tuet, |.das ir reufch halt düizpas in Huet.* 1! . .102] י־ * * * ד־ » ׳] ' Daselbst S. 71 wird eine, zuerst nach K?onländer1l und Sprächen geordnete י•4•»־ •* •'־־״ ‘ ■ * •X * r£ , 1)* Warum אותרכזה odorabie, ■und nicht oüorctia sein soll,, ־weiss ich nicht: >לשון רומי לזינ' ist schwerlich' dhs latein. lignum, sondern wahrscheinlich die spanische Eorm leno. .

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