Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band I. 1858
- Issue
- No. 2 März-April
- Date
- 1858-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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ber1), unter Hervorhebung der in §21 niedergelegten Forschungen zur.Geschicbte der Mathematik. Auch der ungenannte Uebersetzer (W. Spottiswoode, Examinator in Mathem. in Oxford) wurde innächst durch diesen Abschnitt auf die Idee einer Uebersetzung gebracht. — Es sei bei dieser Gelegenheit gestattet zu bemerken, dass ein vorbereiteter Artikel über das so eben unter Foggendorfe Hedaction erscheinende Werk: ,Bibliographisch-literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften“, mit Hucksicht auf die darin vorkommenden oder fehlenden jüdischen Schriftsteller, in einer der nächsten Nummern zum Abdruck kommen wird.] Bonomi,Niniveh and, its Palaces. New edit., revised and considerably enlarged, both in matter and plates; iucluding a fall Account of the Assyrian Sculptures recently added to the National Collection. PostSyp. London upw*rds öf 3QQ fine engrayings. cloth 5 sh. (Bohrt8 illustrated library.) 1858. 71] ־] [Die Tendenz des Werkes ist Beleuchtung der, k. 8״ und zwar nicht von, einem* bornirt dogmatischen Standpunkt, ״entirely umectarian*, wie es im Jevo. Chron. N. 169 S. 103 heisst.] Crepon, T. Mqnatheism du peuple juif. Ses applications -. Yoltaire, Düpuis, pousin, Renan, Littre, 8vo. Anger8 1858 [Extrait de la Reyue d’Anjou et du Maine] (33 S.). ‘[72] Crttger, F. E. J. Die Schöpfungsgeschichte nach der heil. Schrift und den Ergebnissen der Naturwissenschaften, zunächst für eyangel. Lehrer bearb. 8vo. Erfurt, Korner, 1858. (71/, sgr.) [73] Dnpin. Regles de droit et de morale tir&s de l’Ecriture sainte, mises en ordre et annotees. 18mo. Paris, H. Pion, 1858. (XXIV n. 376 S.) [74] [Bibliogr. de la France 528. Der Verf. sucht die Uebereinstimmung zwischen den biblischen und den römischen und französischen Gesetzen nachzuweisen; f7ntv. I9r. p. 369.] Elster, E. Comm, über die Salomonischen Sprüche* 8to. Gotting en, Dietrich, 1858. (24 sgr.,) ' [76] Frauenst&dt, Jul. Briefe über natürliche Religion. 8vo. Leijpz., Brockhaus, 1858. (VIII u. 372 S. 1 thlr. 10 sgr.) . [76] [Der Verf. (dem Jndenthum entsprossen) wirft (S. 41) den ״modernen Autoritätseifrern* vor, ״sie wollen die christliche Welt auf die Stufe des Judenthums zurückschrauben“. Vgl. auch Gatxkow, Unterhalt. N. P. in, 20.] Garbs, F. A. Land und Volk des alten Bundes. Geographisches Handbuch heim Bibellesen u. s. w. mit einem ,biblisch-geograph. Lexicon (yon S. 172 an); zugl. als Leitfaden zum Gebrauch seiner geographischen Wandkarte. 8yd. Hannöver! Ehlermann, 1858. (VI u. 256 S., 17V» sgr•) [77] Geiger, Abr. .Ueber den Austritt aus dem Judenthum. Offenes Sendschreiben an Herrn M. Maa^s. 8vo. Brest., J. U. Kern, 1858. (32 S., 5 sgr.) [78] [Der Verfasser gehört zu denjenigen fruchtbaren Gelehrten, welche bei ihren wissenschaftlichen Forschungen in der alten Literatur die Gegenwart mit Ihren Tendenzen nicht ans den Augen .lassen, ja es sind letztere für ihn nicht selten Triebfeder und Richtinaass für die ersteren. G. hat seit einigen Jahren ״Proben jüdischer Verteidigung“ in einem Jahrbuch mitgetheilt, welche die mittelalterliche Apologetik und .Polemik bis ins 17. Jahrh. characterlsiren. Aber der im vorigen Jahre von G. herausgegebene ״Briefwechsel über den Anstritt n. s. w.“ ist weder ein ״aufgefundener* noch, erfundener, sondern von seinem eigenen Standpunkte ans geschrieben, und geeignet, Widerspruch von verschiedenen Seiten hervorzurufen. Es erschienen in der That mehre, uns nicht näher bekannte (wohl schon 1857 gedruckte?) Entgegnungen, die wir hier gelegentlich anführeh: 1. Hoftm&xm. J. 0. Offene Antwort auf die Briefe des ..״ A. Geiger über den Austritt u. s.,w. 8vo. Breslau,t Grass. (2 sgr.) 2. (Anonymus.) Entgegnung auf des ... A. G. aulgefundenen Briefwechsel u. s. w. von einem Laien. 8vo. Breslau, Grass, (5 sgr.). Ein anderes, erst kürzlich ans Licht getretene Schriftchen (s. A. Z. d. J. N. 1$. S.317) ist uns, auch noch unbekannt geblieben. Di$ bereits früher (S. 12 N. 32) erwähnten Gespräche von Maas* haben zunächst unser Sendschreiben hervorgernfen, welches in 3 Abtb. zerfällt. In defm ersteh und Hauptabschn. (bis S. 20) bekämpft G. die Behauptung, dass sein Standpunkt kein jüdischer sei« weil er dem Ceremonialgesetz eine untergeordnete Stelle im Judenthum einränme. Für einen Literarhistoriker 1) Vorräthig bei A, Asher & Co. (4 thlr. 10 sgr.).