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Hebraeische Bibliographie · 1858-01-01 · No. 1 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band I. 1858
Issue
No. 1 Januar-Februar
Date
1858-01-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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u Zeitschrift' der deutsch morgenlandüchen Gesellschaft (Leipzig), Red. Prof: H. Brochhaus. XII. Bd. (Jahrg. 1808) Heft 1S. 132: »Die Theologie u. Echrifterklärung der Samaritaner, Vortrag,, gehalten in der Orientalisten-Versammlung zu Breslau am 30. Sept. 1857״ von A. Geiger. : . [48] [Gewissermassen ein Nachtrag zu dem Werke: Frschrift u. s. w., ein Stuck1 daraus abgedr: in d.A. Z. d.J., S. 11 S. 142.] — S. 142: »Zur Geschichte ,der thälipud. Lexikographie. Einige unbekannte (!) Vorgänger und Nachfolger des Äruch [von Natan b. Jechiel]* v. A. Geiger. ‘ [50]. [Genauer: übereinige in Bapoport's, Vorb au עלך מ^ין genannten u. 8. w. Die Vorgänger sind nämlich: Hai, — und zwar weist Geiger auf den Gomm. zu »Tohorot* hin und übergeht das theilweise hierhergehörende Worterb. s=3 £|0־־י <ז״«3לא und noch früher Zemaeh b. Paltai Gaon; G. giebt weitete Anführungen aus einem Theile der Ergänzungen Abtaham Sacht (Zacuto)’s zum Ar ach, im Besitz des Hrn. Jakob Israel Stern. Die Nachfolger sind Samuel b. Jakob, welchen auch G. Djama nennt; während ich anderswo י (JüJ Lit. §. 9 englisch 8. 288) die Vermuthung ausgesprochen, dass אגרד das Werk bezeichne; es würde sich dagegen um so weniger einwenden lassen, wenn der von Isak b. Abba Marl (um 1170—90) angeführte »Samuel Ibn נ2דע*" wirklich ein älterer Namensvetter.wäre, und der Lexicograph um 1296 gelebt haben sollte* obwohl die Formel ytD in der HS. JDe.JRossi aus einer ältern mitcopirt sein kann. Wir erhalten hier keine näheren Mittheilungen über dieses Werk selbst, wovon auch der bekannte;Karaitische Gelehrte Firkowitsch in Eupatöria A. 1841 eine HS. aufgefunden. G. erklärt sowohl diese Ergänzung des Aruch, als auch Abr. Sacut* seihst für, »höchst unbedeutend0, und meint, dass auch Tandram’s 1אלפרדסוד)^ nach den bekannt gewordenen Proben, »zu keinen besonderen Erwartungen berechtigte.* Er findet nirgends eine »tiefere, sprachwissenschaftliche Einsicht.“ —: Den Schluss des Artikels (8.148.) bildet eine. Bemerkung, welche gegen den Verf. der Wünsche u. s. w. j Ztschr. Bd. X S. 501) gerichtet ist, der angeblich »unwissenschaftliche (!)'Vielseitigkeit^ verlange. G. dringt auf Sonderung der Idiome, und weist auf seine frühem und.künftigen Lein stungen für die Sprache der Mischna hin.’ Es versteht sich, das jedoch von selbst, dass einem allgemeinen »hebräischen״ Wörterbuche (a potiori fit denominatio, und hebräisch nennt auch Geiger selbst dies heutige, von ihm selbst, und andern ge-, schriebene Idiom) , wie es unbedingt als Ziel der hebr. Lexicographie bezeichnet werden muss,, die einzelnen Theile vorangehen sollen;, der Verfc der Wünsche hat hierzu in seinem Werke einen Beleg geliefert, der den. Neid^herausfordern würde, wenn diese Eigenschaft sich init der Wissenschaft vertrüge. * Von Targuni und■ Chaldäisch hat auch Letzterer nirgend als Bestandtheil seines Ideals von hehr. Wörterbuch gesprochen!] ' 1 / (Schluss felgt) 4. Bibliotheken und Gaitaloge.: 1 : ' (Bodleiana.) Der ״Catalogus Ulrorum hebr^ \n Bibliotheca Bodleianau von M. Steinschneider ist im Monat September 1857 bis zu Ende der 2. Section (Spalte 2780) gekommen. Die 1. Section enthält nemlich die anonymen Schriften, die 2. die Autoren. ״Die 3. Section wird den Typographen (Drücker, Setzer, Herausgeber u. s. 1.)' gewidmet sein, jand die Indices (Titel u. dgl.) enthalten. Der Gatalog wird aüf Kosten der Bodieianischen Bibliothek (im Auftrag der Curätoren und unter Anordnung des Oberbibliothekars Dr. Bandinel) in einer kleinen Auflage gedruckt; dennoch wird,nach Beendigung des Drucks eine Anzahl von Exemplaren (wie von allen Pablicationen dieser Bibliothek) durch die entsprechende Autorität auf dem Wege der Commission in den Buchhandel kommen, worüber wir seiner Zeit das Nähere mittheilen wer- 1) Von der interessanten Einleitung dieses Lexicons besitze leb eine sorgfältige Abschrift «ns den Bodieianischen HSS., welche mein!freund in London,Ber. Ä.L5isy, 1m J.1850 in Oxford anfertigte.

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