Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band I. 1858
- Issue
- No. 1 Januar-Februar
- Date
- 1858-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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15 den1). Dieder Catalog ist hauptsächlich den hebr. und jüdischen Drucksachen gewidmet, und ist nur hin und ,wieder auf die Handschrifien Rücksicht genommen, deren Beschreibung einvollkommen selbstständiges, in Form und Behandlung ganz verschiedenes Werk .bilden soll. / Mit dem genannten Catajog stehen; folgende Schriften in Verbindung: 1. Specimen Catalogi librorum hebr. in Biblioth. Bodleiana. (Mos. Mairnonides, Saadia Gaon, Salomo Isaki, Salomo Ihn Gabirol, Samuel Nagid.) Die auniversario' prijno defuncti (nocte feriae III. 4. Adar 11; i״!I1 ׳ \ ■ ״ •. *r> 1 10. Martii 1856) patris Jacob, exempll. nonnulla ’ad instar MS. edidit . 4 I M. Steinschneider. 4to. [Berlin] ex *offic. A.-Friedlaenderi, 1857. Diese* nicht in deii Buchhandel gekommene־, BröChüre besteht ausser dem Titelblatt in' den ttuf demselben genannten Artikeln des Catalogs, nemlich N. 6513 p. 186H942;♦Titel (Saadia) u. N. 6853, 6854 ui 6855 ( verschiedene Autoren Namens Saadia»)^» 2155-2224; N. 6916 p. 2313-38; N. 6927 p. 2341-56; N, 7063 p. 2457-72. Der Yerfi hat : nemlich; nach eingeholter Erlaubnis, ton diesen Parthien des datalogs einige mit ׳denselben Seitenzahlen bezeichnet^ Sonderabzüge machen lassen, dieselbenL als MSI Vereinigt und darüber vollständig disponirt. (Schluss folgt.) [51] W. Adolf 4 Co. No. XIII. Bulletin de Libr. ancienne. Inhalt: Theologie, Jüdische Literatur etc. und Orientalia. 8. Berlin, 1858 (54 S.). [52] [Ist nicht ohne Sachkunde bearbeitet, wie z. B. der Naine Illescas (S. 6) beweist; um so auffälliger sind verschiedene Einzelnheiten. Was die Eintheilung resp. Yertheilung der Judaica betrifft. feVjfollenvwir an Yerkaufscatalogen. die nach den subjectiven Ansichten der Buchhändler über aen Erfolg eingerichtet sind, nicht einen streng wissenschaftlichen. Maassstab anlegen , und ist die Wiederholung mancher Bücher unter :Jttä* •und ״OrienL sehr ^arrgemesseh ,*wie z. Bs Benjaihin of Tudela (S. 10, 50) , wobei wir gelegentlich bemerken, dass von ׳ der Abhandlung• Lehrechts mit dein (atu 8. 317 ,des Benj. gekletAeÄ) ®fei, *TkeKhalifdie of Bagdad, Berlin 1841, nur 2—3 Sonderabzüge gemacht worden. Satanow’s hebr. Schrift (S. 47), Wolff’s Maimoniana (S. 48) gehörten aher. sicher unter Judaica-, höchstens durfte Bendavid (S. 42) nur unter rhilosophlie * Vorkommen. ‘ Das's‘ David' Gans hier (S. 11) »Ganz״ geschrieben wird,; kann inan diplomatische Treue nennen, da Yorstius den Namen so• :entstellt; aber., warum (S. Iß.) für Yerga, Wilfer (das.) für Wülfer, ja sogar Fränckel (S. ll); für Frankel Warum Tikun habedek als Schlagwort ohne Autor (8. 17) und LaCö! Chefez (eigehtl.' Tikkuii Schetarot) unter dem Herausgeber Elieser Mile (lies Melli), Sylva’s Predigten unter Discursos (S. 11)? Warum Creizenach, oder allenfalls Josef Karo, 'unter Schulchan Aruch (S> 17)? Das Schlagwort ״Cjhfyjiai, (sic) Josef David Asulai“ musste Ch. Jos. Dav. Asulai heissen. — Der Gerechtigkeit zu genügen* wollen wir auch einige seltne und werthvolle Bücher'hervomebeni %özu freilich üicht das Hobel. Uiif JLähia'do J(S. 3) rechnen, wohl aber z. B. Psalterium 1516V und zwar nicht wegen der angegebenen Notiz über Columbus (s. 7’ernoi/^ BibliQtli. Americ. Par.1837 p.18) sondern wegen der von Luzzatto Philoxenus S. 124 hervorgehobenen Lesarten des Targum, dessen kritische Herausgabe unter den Anspicien der d. m. Gesellsch. ehen beschlossen ist (s. unsre nächste Nummer); DeRossi, Yarr. lect. (S. 6), wozu freilich der 5te Suppleinentbd. י fehlt;״die hehrl Gräfi. vömEeaolS. 8), eigentl1ch Leoii-Templo, und schon ans dieser Uebersetzung des Namens ist zu sehen, dass das Werk nicht spanisch, sondern portugiesischgesehrieben sei; Bärtoloccius mit Imbonatus (S. 9), die erste, gerichtlich unterdrückte Ausgabe v. Eisenmengeris Entd.Judenthum (S. 11); Immanuels Makameii ed. Constant. (8. 13), Objectiones in Dictä Thalmud (8. 17), welches fast identisch scheint mit deni Errores Juäcteotum ex Talmut ר' zuerst 4. 8. l. e. ä. aber Augsburg um 1468 (Hain, Report, n. 6678f; letzteres hat Wolf ohne Grund mit dem Hebraeomästix des Hieronymus de St. Fide conjicirt (s. Gatal. I. Ä.Tn-1561). Die Angabe hebräischen Titel mit hebr. Lettern mag für den nächsten Zweck des Gatalogs zu um- 1) Der Yerf. hat mit dem Vertrieb des Werkes durchaus nichts zu thun; ־was hiemifc auf verschie-. dene an ihn ergangene Anfragen und Zumuthungen zur Aufklärung dienen mag.