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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1903-01-01 · Die Juden in Deutschland (IV.) · p. Seite 78

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1903
Issue
Die Juden in Deutschland (IV.)
Date
1903-01-01
Page
Seite 78 (sequence 30)
Language
German
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78 Aehnlich äußert sich das „Berliner Tageblatt" vom 16. Januar 1899: „Leben ist Kampf ums Dasein, Wille zur Macht; weh dem, der nicht nach Geld strebt und Besitz, vielmehr nach Ruhm und sich für andere aufopfert! Plagt unsere Jungen doch nicht mit all' dem unlogischen Kram, mit Religion und Schöngeisterei! Rühmt ihnen nicht so viel die Dichter und Philosophen! . . . Verschont um Gotteswillen unsere Jugend mit schöngeistigen oder ethischen Idealen! Also bitte, meine Herren, nur immer Wahrheit über Menschen und Charaktere: „Geld ist der Mann"." Entsprechend dieser Moral haben die Juden gehandelt und handeln sie noch heute zum großen Teile. Von Altersher sind die Quellen des jüdischen Reichtums^ der heute auf unser ganzes wirtschaftliches und geistiges Leben einen so verderblichen Einfluß ausübt, vorzugsweise Wucher, Hehlerei, Diebstahl und Unterschlagung, Ausbeutung, Betrug und Schwindel, unlauterer Wettbewerb. Bei allen diesen Vergehen, die auf Gewinnsucht im Erwerbsleben zurückzuführen sind, mit einziger Ausnahme des Diebstahls, sind die Juden in hervorragender Weise beteiligt: beim Wucher fast 19mal so stark wie die Deutschen, ber der Hehlerei 5-mal, bei Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften über Beschäftigung von Arbeiterinnen bezw. jugendlicher Arbeiter (Ausbeutung der Arbeitskräfte) fast 9mal, bei Vergehen in Bezug auf das geistige Eigentum (Ausbeutung der Erfindungen) ü^wal, bei Betrug mehr als 2mal, bei einfachem Bankerutt fast 21mal, bei betrüglichem Bankerutt Ilmal so stark wie die Deutschen*). Dabei ist noch die auffallende Thatsache zu bemerken, daß von den wegen der genannten Vergehen angeklagten Juden bedeutend mehr freigesprochen werden als von den angeklagten Deutschen; bei den wegen Unterschlagung. Hehlerei und Betrug angeklagten Juden ist der Prozentsatz der Freigesprochenen fast doppelt so groß wie bei den Deutschen**). Das kommt natürlich nur daher, weil die Juden viel geriebener sind als die Deutschen. 1. Wucher. 5. Mose 15, 6: „Denn der Herr, dein Gott, wird dich segnen, wie er dir geredet hat. So wirst Du vielen Völkern leihen, und du wirst von niemand borgen. Du wirst über viele Menschen herrschen, und über dich wird niemand herrschen/' 5. Mose 23, 20: „An dem Fremden magst du wuchern, aber nicht an deinem Bruder." Der Talmud sagt (R. David Kimchi zu Psalm 15, V. 5): „Das Gesetz hat nur verboten, einem Juden auf Wucher Geld zu geben, aber an einem Fremden ist es erlaubt." Hierzu bemerkte Rabbi Levi ben Gerson: „Diese Worte sind ein befehlendes Gebot: An dem Fremden sollst du wuchern . . ." Den Juden war also nach dem mosaischen Gesetz und dem Talmud das Auswuchern von Nichtjuden geradezu befohlen. Deshalb verbreiteten sie sich heuschreckenartig über das ganze Weltall und gaben sich dieser Kulturmission mit ganzer Seele hin. Die christliche Gesetzgebung leistete den fremden Ausbeutern den größten Vorschub. Nach dem im Mittelalter geltenden kanonischen Rechte war es den Christen verboten, irgendwelche Zinsen zu nehmen. Die Juden unterstanden der kirchlichen Gesetzgebung nicht, sie konnten also ungestört wuchern. Das darf nun beileibe nicht so aufgefaßt werden, als ob die Juden zum Wuchern gezwungen worden seien. Es *) Giese, die Juden und die deutsche Kriminalistik, S. 9 ff. ") Giese, S. 27 ff..

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