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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1903-01-01 · Die Juden in Deutschland (IV.) · p. Seite 75

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1903
Issue
Die Juden in Deutschland (IV.)
Date
1903-01-01
Page
Seite 75 (sequence 27)
Language
German
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75 In den Fällen Ritter, Esther Solymosi. Bernstein, Blondes, Hruza und Klima ist die jüdische Thäterschaft unwiderleglich erwiesen, in den anderen ist fie durch die gleichen Merkmale zum wenigsten sehr wahrscheinlich gemacht. Die typischen Merkmale dieser Blutmorde sind folgende: Halsschnitt durch die Kehle und Halsschlagadern mit Hilfe eines haarscharfen Messers; Fehlen der normalen Blutmenge, die der Ermordete verloren haben müßte, am Thatorte; die völlige Blutleere der Leiche und in einzelnen Fällen, die geradezu kunstvolle und sachgemäße Zerlegung der Leiche bezw. Auslösung der Glieder aus ihren Gelenken durch haarscharfe Schnitte; Auftauchen fremder Juden zur Zeit des Mordes; Verdachtsgründe gegen jüdische Thäter, häufig gerade jüdische Kultusbeamte; fieberhafte Thätigkeit der jüdischen Presse und Vereine und Einzeljuden, um Unschuldige zu bezichtigen und die die Untersuchung führenden Organe zu verwirren. Ueber die Beweggründe der jüdischen Blutmorde, die nun einmal nicht aus der Welt zu schaffen sind, scheint mir nach dem gesagten folgende Annahme die wahrscheinlichste zu sein. Die Thäter sind verkommene Subjekte, die aus Gewinnsucht handeln, gereizt durch den Preis, der für das gewonnene Blut gezahlt wird; die Anstifter sind Fanatiker des Aberglaubens, die für gewisse Zwecke — sei es zur Entsühnung, sei es zur Stillung ihres grenzenlosen Nationalhasses — nichtjüdische Menschenopfer und nichtjüdisches Menschenblut verlangen.*) Kapitel V. Juden im Erwerbsleben. 5. Mose 6, 10—11: „Wenn dich nun der Herr, dein Gott, in das Land bringen wird, das er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat. dir zu geben, große und feine Städte, die du nicht gebauet hast und Häuser alles Gutes voll, die du nicht gefüllet hast, und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen hast und Weinberge und Oelberge, die du nicht gepflanzet hast, daß du essest und satt wirst, so hüte dich, daß du nicht des Herrn vergessest ..." Jes aias 61, 5-6: „Fremde werden stehn und eure Herde weiden und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein. . . und ihr werdet der Heiden Güter essen und über ihrer Herrlichkeit euch rühmen." Hesekiel 34, 3: „Ihr fresset das Fette und kleidet euch mit der Wolle und schlachtet das Gemästete; aber die Schafe wollt ihr nicht weiden." Amos 3, 10: „Sie achten keines Rechts und sammeln Schätze von Frevel und Raub in ihren Palästen." Amos 8, 4—6: „Höret dies, die ihr den Armen unterdrücket und die Elenden im Lande verderbet und sprechet: „Wann will denn der Neumond ein Ende haben, daß wir Getreide verkaufen und der Sabbat, daß wir Korn feil haben mögen, und den Epha ringern und den Seckel steigern und die Wage fälschen; auf daß wir die Armen um Geld und die Dürftigen um ein paar Schuhe unter uns bringen und Spreu für Korn verkaufen?" Das ganze Erwerbsleben der Juden gipfelt darin, sich das Gut der Nichtjuden, das der Talmud als herrenloses Gut bezeichnet, auf alle mögliche Weise anzueignen, am liebsten ohne Arbeit durch Ausbeutung, Lug und Betrug. *) Dr. Giese in den „Sammel-Gutachten über die Ritual- und Blutmordfrage" S. 45.

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