Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1903
- Issue
- Die Juden in Deutschland (IV.)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 71 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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71 31, 17; — 5. Mos. 2, 38; — 5. Mos. 20, 14; — Josua 6, 17; — Jos. 8, 8 und 24; — Jos. 10, 40; — Nicht. 20, 48; — Nicht. 21, 12; — 1. Sam. 27, 9; — 1. Chron. 5, 43; — 1. Kön. 11, 16 u. s. w. Im Buch Esther rühmen sich die Juden, in einem Tage 75 000 Perser erwürgt und umgebracht zu haben — und zwar mitten im Frieden. Es waren das diejenigen Perser, in deren Stadt sie wohnten und die ein neues Gesetz vom König Ahasveros verlangten, worin das Volk vor dem jüdischen Wucher geschützt werden sollte. Der König soll, von der jüdischen Hure Esther umgarnt, seine Einwilligung dazu gegeben haben. Im Jahre 116 n. Ehr., als Kaiser Trajan am Tigris eine Niederlage erlitt, erhob sich auf Verabredung die gesamte Judenschaft am östlichen Mittelmeer und metzelte alles, was Fremdling hieß, nieder: z. B. in Cyrene 220000, in Cypern 240 000 Menschen u. s. w.*) Doch genug des Entsetzlichen! — Daß auch bei den Kulturvölkern — die Juden gehören nicht dazu — in der Urzeit die Menschenopfer gebräuchlich waren, haben wir schon gesagt. Jedoch bei keinem arteten sie in solche Greuel aus, vielmehr wurden sie stets mit Weiser Mäßigung, gleichsam als eine traurige Notwendigkeit, geübt und bald ganz abgeschafft, weil sich die Kulturvölker eben im Laufe der Zeit erheblich entwickelten: keines von ihnen glaubt noch heute an dieselbe Gottheit, der die Menschenopfer bluteten. Allein das jüdische Volk verehrt denselben Gott noch heute, in dessen Namen die grauenhaften Blutthaten ausgeführt wurden, es beobachtet noch dieselben uralten Satzungen, die ihm angeblich von Moses verliehen wurden, es übt noch heute das Blutopfer symbolisch bei der Beschneidung, der unbändige Rassenhaß der Juden gegen die gesamte nichtjüdische Menschheit ist noch ebenso grenzenlos wie je, sollte nun nach alledem den modernen Juden — wenigstens demjenigen Teile, der sich europäischer Gesittung und Lebensanschauung durchaus nnzugänglich erweist — das Menschenopfer so völlig fern liegen? Und was gilt dem Hebräer das Leben der nichtjüdischen Menschen, von denen sein Talmud lehrt, baß sie den Tieren gleich zu achten sind? Freilich, in Massenschlächtereien kann sich der Judenhaß heutzutage nicht mehr Lust machen, zum Ersatz dafür ruiniert der Jude die Kulturvölker wirtschaftlich und sittlich und meint, sich dadurch die Gunst seines Gottes in reichem Maße zu erwerben; die wirklichen Menschenopfer aber werden nur noch vereinzelt von besonders fanatischen Hebräern zum Zwecke der Entsündigung vollzogen: dabei kommt es hauptsächlich auf die Gewinnung des Blutes an, dessen die Juden bedürfen, um sich von der Befleckung zu entsühnen, der sie durch den beständigen Verkehr mit Nichtjuden ausgesetzt sind. Wie diese Entsühnung vor sich geht, zumal das alttestamentliche Gesetz den Genuß des Blutes verbietet, entzieht sich natürlich unserer Kenntnis. Jedenfalls ist es noch heute die Ueberzeugung vieler Rabbiner, daß ohne Blutvergießen leine Vergebung der Sünden stattfinden könne. Sie stützen sich dabei auf 3. Mos. 17, 11: „Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch zum Altäre gegeben, daß eure Seelen damit versöhnet werden; denn das Blut ist die Versöhnung ßür das Leben." Geschichtlich beglaubigte jüdische Blutmorde sind ungefähr 300 bekannt. Eine ausführliche Zusammenstellung derselben findet sich in dem Buche „Die Juden und das Christenblut von Germanicus". — Für uns genügt es, die bekannt gewordenen Fälle der letzten 20 Jahre anzuführen: ') Antisemitisches Jahrbuch 1899, S. 11.