Mannheim
Compact Memory

Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1903-01-01 · Die Juden in Deutschland (IV.) · p. Seite 69

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1903
Issue
Die Juden in Deutschland (IV.)
Date
1903-01-01
Page
Seite 69 (sequence 21)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/9038025-9038029-423334--576-185536
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

69 Angestellten ähnlich vergangen hatte, zu vier Monaten Gefängnis. („Deutsch-soz. Bl.", 24. Oktober 1901.) Die „Staatsbürger-Zeitung" vom 1. Mai 1902 meldet, daß der jüdische Schneider I. N. in Berlin wegen Vergewaltigung seines Dienstmädchens verhaftet wurde. Der Kaufmann Bernhard Gumpertz zu Essen wurde zu 8 Monaten Gesängnis verurteilt, weil er sich in schwerer Weise gegen ein 16jähriges Lehrmädchen unsittlich vergangen hatte. („Deutsche Handelswacht", 1. Mai 1902.) Der Warenhausjude Joseph Gattel^) wurde von der Strafkammer zu Nürnberg wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 3 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt, während sein Vater für geistig nicht normal erklärt und in einer Irrenanstalt interniert wurde. Die beiden Juden hatten ihre Ladenmädchen unter brutaler Gewaltanwendung und körperlicher Mißhandlung mißbraucht. („Staatsb. Ztg.", 26. November 1902.) Es ist doch höchst merkwürdig, daß es immer und immer nur Juden sind, die sich in dieser schändlichen Weise gegen ihre weiblichen Untergebenen, unsere deutschen Volksgenossen, vergehen, als ob sie die orientalische Paschawirtschaft in deutschen Landen heimisch machen wollten. Man zeige uns doch mal einen Deutschen, der einer so niederträchtigen Handlungsweise fähig wäre, wie die Juden Blad, Jkenberg, Lazare! Bisher bat sich Gott sei Dank noch keiner gefunden. Und dabei ist zu berücksichtigen, daß die meisten und schändlichsten Thaten ganz sicher verborgen bleiben, da es die Juden meisterhaft verstehen, derartige unangenehme Sachen der Oeffentlichkeit zu entziehen. — Als im Reichstag der bekannte Arbeitgeberparagraph zur Beratung stand, ließ die Regierung wiederholt erklären, daß er für sie ganz unannehmbar sei ... . Wahrscheinlich will man warten, bis sich der unter der Asche glimmende Volksunwille eines Tages gewaltsam Bahn bricht gegen das infame Gesindel. Kapitel IV. Juden als Mörder. Es handelt sich hier nicht um gewöhnliche Morde aus Rachsucht oder Gewinnsucht — an diesen sind die Juden schon wegen ihres Mangels an Körperkraft und Mut weniger beteiligt — sondern es handelt sich um die stets von einer Gemeinschaft von Juden aus vermeintlich religiösen oder abergläubischen Beweggründen planmäßig vorbereiteten und durchgeführten Morde zum Zwecke der Blutgewinnung, um die sogenannten Blutmorde. Um den Ursprung derselben zu erweisen, müssen wir auf das Menschenopfer zurückgehen. In ältester Zeit war das Menschenopfer bei allen Völkern in Uebung, sowohl bei semitischen als auch bei arischen. Bei den für uns wichtigsten Völkern Griechen, Römern, Germanen und Juden sind die Menschenopfer geschichtlich nachweisbar. — Es liegt wohl in der Natur des Menschen, daß er seiner Gottheit aus Furcht oder Liebe das Höchste opfernd darbringt, um sich selbst zu entsündigen und den Zorn seines Gottes zu versöhnen. Bei den Hebräern und anderen dem Molochismus ergebenen semitischen Völkern war es Gesetz, zum Zwecke der Sündentilgung alle Erstgeburt — auch die menschliche — zu opfern. Zahlreiche Stellen des alten Testaments deuten auf diesen ) Antisemitisches Jahrbuch 1897, S. 230.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.