Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1903
- Issue
- Die Juden in Deutschland (IV.)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 50 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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50 Helfer bei den galizischen Händlern thätig war. Die Frau hat Federn von der Familie gekauft und die Erkrankung ist durch die Federn erfolgt. Zum Schutze gegen diese Erkrankungen wurden Impfungen vorgenommen. Ein Teil der Leute ist nicht zur Impfung gegangen. Bei 20 Personen, welche sich der Impfung unterzogen, sind die Schutzpocken aufgegangen. Daß der Myslow. Anz. von galizischen Händlern anstatt von jüdischen spricht, darf bei dem liberalen Blättchen nicht Wunder nehmen; das ist in dem verjudeten Oberschlesien so üblich. Auch die zunehmende Ausbreitung der Augenkrankheiten in Deutschland ist hauptsächlich auf das Ueberhandnehmen der osteuropäischen Hausierjuden zurückzuführen. Die jüdischen Schnorrer durchstreifen schockweise die Straßen unserer Großstädte mit ihrem Schacherkasten. Da ziehn sie sich in den Mietskasernen an dem Treppengeländer in die Höhe, beschmutzen diese, wie die Klingel- und Thürgriffe, benutzen alle öffentlichen Verkehrs-Anstalten und tragen so den Ansteckungsstoff der Augenkrankheiten, mit denen fast alle behaftet find, weiter. („Deutsch-soz. Bl.", 30. August 1900). Die Maul- und Klauenseuche herrschte anfangs Mai 1900 im Kreise Ottweiler, weshalb über den ganzen Kreis die Sperre verhängt wurde. Trotzdem ließ der Handelsmann Karl Lyon aus Spiesen bei Neunkirchen (Bez. Trier) durch einen vierzehnjährigen Jungen eine Kuh nach der Pfalz treiben. Beide wurden wegen Uebertretung des Seuchengesetzes angeklagt und Lyon zu zwei Tagen Gefängnis verurteilt. Den Jungen sprach man gerechterweise frei, da eu nur Werkzeug in den Händen des Juden war. („Deutsch-soz. Bl.", 24. Mai 1900). Auf dem Gehöft der Pferdejuden Meyerstein und Walther in Gotha starb ein Knecht an der Pferderotzkrankheit. („Antisemitisches Monatsblatt", 1. Juli 1900). Noch viel schärfer als die bisher behandelte mehr unabsichtliche Verbreitung von Seuchen ist die wissentliche Uebertragung ekelhafter Krankheiten durch Juden zu wissenschaftlichen oder volksfeindlichen Zwecken zu verurteilen. In Moskau wurde ein getaufter jüdischer Arzt, vr. Leiba Schatunowskij verhaftet, welcher ein „Spezialist für Geheimkrankheiten" ist und einem dreizehnjährigen Gymnasialschüler Syphilisgift .injizierte. Bei der Hausdurchsuchung fand man sämtliche Instrumente schmutzig und zum Gebrauch nicht geeignet. Im vorigen Jahre stand derselbe Schatunowskij vor dem Strafgericht unter der Anklage, einem Mädchen Syphilis absichtlich injiziert zu haben, wurde aber von den Geschworenen mit einer Stimme Majorität freigesprochen. Die Judenblätter schweigen die Sache oder den Namen und die.Abstammung des Schuftes tot. Dieser selbst befindet sich gegenwärtig behufs Beobachtung im Gefängnishospital zu Moskau, „da vereinzelte Thatsachen darauf Hinweisen sollen, daß Sch. geisteskrank ist." Man ersieht daraus, daß die Juden schon wieder an der Arbeit sind, diesen jüdischen Verbrecher auch als „geisteskrank" der Gerechtigkeit zu entziehen. Das Scheusal soll derartige schändliche Handlungen mehrfach ausgeübt haben, um sich eine größere Praxis zu verschaffen. Später meldeten die Zeitungen, daß Sch. aus dem Krankenhause entflohen sei. („Deutsch. Generalanz.", 1. November 1899. „Deutsch-soz. Bl.", 30. November 1899 und 4. Oktober 1900.) Der jüdische Arzt vr. Siegfried Groß, der im Wiener Rudolfspitale . einem christlichen armen Teufel Namens Knaus versuchshalber Syphilisgift einimpfte, woran der Geimpfte heftig erkrankte, stand dieser Tage deswegen, vor dem Gerichte, wurde aber — freigesprochen, weil das Verbrechen ver-