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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1903-01-01 · Die Juden in Deutschland (IV.) · p. [Seite]

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1903
Issue
Die Juden in Deutschland (IV.)
Date
1903-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Die Inden in Deutschland (IV.) Von einem Deutschen. Gemäß der im Jahrbuche 1900 ausgesprochenen Absicht werden wir diesmal -eine Fortsetzung des ersten Hauptteils nach folgender, etwas erweiterter Einteilung .zu geben haben: 1. Schädigungen unseres Volkes durch die Juden in leiblich-wirtschaftlicher Hinsicht: Kap. I. Juden als Seuchenträger. Kap. II. Juden als Nahrungsmittelfälscher. Kap. III. Juden als Mißhandler ihrer Untergebenen. Kap. IV. Juden als Mörder. Kap. V. Juden im Erwerbsleben. Wir find, wie bisher, bestrebt gewesen, nur unanfechtbares Material zu liefern und haben uns deshalb fast ausschließlich auf gerichtlich erhärtete Fälle beschränkt. Kapitel I. Juden als Seuchenträger. Es ist schon in unserem Artikel im Jahrbuche 1897 durch zahlreiche Beweise belegt, daß durch die schmutzigen, rusflsch.polnischen Juden viele Krankheiten und Seuchen bei uns eingeschleppt werden, die wir sonst gar nicht kennen würden: so die Pocken, Cholera und Augenkrankheiten. Ferner werden im Lande selbst durch unsaubere Viehjuden oft unachtsamer Weise die Viehseuchen weit verbreitet. Es ist von vr. W. Giese*) berechnet worden, daß wegen wissentlicher Verletzung von Abfperrungsmaßregeln bei Viehseuchen doppelt so viele Juden in Deutschland verurteilt werden, wie Deutsche. Mitte Mai 1900 verbreitete sich in Berlin die Schreckenskunde: die schwarzen Pocken sind ausgebrochen! Eine Jüdin Rahel Finkelstein war, trotzdem sie sich bereits krank fühlte, aus dem verseuchten Kowno in Rußland mit ihrem Kinde nach Berlin gereist, und es wurden thatsächlich die Pocken festgestellt. Obwohl der Arzt in Kowno bereits dieselbe Diagnose gestellt hatte, war sie doch nach Berlin gereist, um sich hier besser und umsonst behandeln zu lassen. („Staats.-Ztg.", 17. Mai 1900.) Der „Myslowitzer Anzeiger" vom 19. März 1901 schrieb: Die Pocken-Erkrankungen in Beuthen O.-S. sind, wie ganz positiv feststeht, durch Ansteckung von galizischen Händlern hervorgerufen worden. Der an Pocken erkrankte Knabe bekam die Krämpfe, und es steht fest, daß er als Markt- *) W. Giese, Die Juden und die deutsche Kriminalistik. S. 11.

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