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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1901-01-01 · Die Juden in Deutschland III. · p. Seite 156

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1901
Issue
Die Juden in Deutschland III.
Date
1901-01-01
Page
Seite 156 (sequence 57)
Language
German
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156 Wie die Juden ihre Ueberlegenheit im Versicherungsgeschäft zu Gunsten ihrer Mitjuden ausnutzen, zeigt uns ein vom Ausschuß des Deutsch-israelitischen Gemeindebundes unterzeichnetes Schriftstück, das den von diesem mit der „Viktoria" geschlossenen und Anfang dieses Jahres erweiterten Vertrag enthält, und über das die „Deutsche Wacht" (10. Juni 1899) folgendes zu berichten weiß: Es heißt da unter anderm: „Durch dieses neue Abkommen hat stch die „Viktoria" bereit erklärt, die Vergünstigungen, welche sie bisher den Mitgliedern unserer Bundesgemeinden gewährt hat, auf alle im Deutschen Reiche wohnhaften israelitischen Personen, auszudehnen, sowie dem Gemeindebunde einen „Gewinnanteil" von den bei der „Viktoria" abgeschlossenen Todesfallversicherungen aller dieser Personen zu bewilligen". Es werden also die Juden, und zwar als solche, gegenüber den übrigen Versicherten, und also doch wohl auf deren Kosten, bevorzugt. Und um welche Summen es sich dabei handelt, zeigt die Mitteilung, daß an Provision dem Gemeindebunde von der „Viktoria" in den Ueber die Verjudung unserer Handelskammern, der Börsenvorstände, Aussichtsräte von Aktiengesellschaften usw. wird sich nach dem Gesagten niemand mehr Wundern können. Beispielsweise möge eine Notiz der „Deutsch-sozialen Blätter" vom 1. Februar 1900 hier Platz finden: Im Vorstände der Kursbörse zu Breslau sitzen neben zwei Deutschen sieben Juden und in dem Ausschuß für Bank- und Börsenwesen sind unter zwanzig Mitgliedern vierzehn Juden. — Das Aeltestenkollegium der Berliner Kaufmannschaft zählt 27 Mitglieder, darunter 16 Juden. Selbstverständlich schlägt dies Kollegium fast nur Juden zu Handelsrichtern vor, die leider von der Regierung bestätigt werden, obwohl dadurch das Berliner Handelsgericht fast ganz unter jüdischen Einfluß gelangt ist. („Staatsbürger-Zeitung", 28. Februar 1901. ~ 9 Jahren nicht weniger 141 177,02 Mk. bezahlt worden sind. Ein solches Vorgehen der Gesellschaft ist doch nur verständlich, wenn sie geflissentlich darauf hinarbeitet, eine Versicherung nur für Juden zu werden. Es werden demgegenüber die deutschen Staatsbürger nichtjüdischen Glaubens, deren es im Deutschen Reiche ja Wohl auch noch einige giebt, sicherlich nicht so zudringlich sein, sich bei einer Gesellschaft zu versichern, in der man sie offenbar nicht gern sieht. Und die- „Viktoria" wird ohne Zweifel gern bereit sein, diejenigen Deutschen, die mit ihr in Unkenntnis ihres jüdischen' Charakters Verträge abgeschlossen haben, derselben zu entbinden. Wir stehen am Ende des traurigen Kapitels von der Verjudung. Die knappe Uebersicht konnte der furchtbaren Größe der Gefahr auch nicht annähernd gerecht werden. Doch für den Sehenden dürfte das Gesagte genügen. Wer sind die käuflichen Zeitungsschreiber, die die deutsche Presse zur feilen Dirne des jüdischen Geldsacks erniedrigen? Wer sind die Schriftsteller und Theaterdirektoren, die die deutsche Bühne zum Tummelplatz platter Frivolität und gemeinster Sinnlichkeit gemacht haben? Wer hat die dem Mittelstände verderblichen Gesetze gemacht, wer beutet diese Gesetze aus durch Entfaltung eines bisher nie gesehenen Schwindelsystems? Wer verteidigt diese Schwindler vor Gericht mit großem Erfolge? Wer schlachtet die Heilkunst zu Geschäftszwecken aus? Wer treibt den Titel-, Ordens- und Stellenschacher? Wer beugt das Recht zu eigenem Nutzen und zum Vorteil seiner Klique? Wer plündert das Volk aus und füllt sich die Taschen mit fremdem Gut? Juden sind es und immer wieder Juden und überall Juden, untermischt mit entarteten Deutschen, die Gewinnsucht und Eitelkeit zu Affen der Juden gemacht hat.

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