Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1901
- Issue
- Die Juden in Deutschland III.
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 54)
- Language
- German
- Belongs to
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153 Die „Staatsbürger-Zeitung" vom 11.Januar 1901 rechnet sogar 1b jüdische' Kammermitglieder aus und dabei giebt es in ganz Italien nur 40 000 Juden!! Selbst wenn die Juden auch zuweilen mit ihrer Zugehörigkeit zu einer Partei oder einem Verein keinen direkten Vorteil verfolgen sollten, so genügt es ihnen schon, durch ihre Gegenwart alle antisemitischen Aeußerungen und jede Aussprache über die brennende Fudenfrage zu unterdrücken. Aeutzerst lehrreich ist in dieser Beziehung die Erklärung des Herrn Dr. V. Ruprecht-Göttingen in der „Zeit" vom 3. Januar 1897: „Ich habe vor etwa vier Jahren mein Amt als Vertrauensmann der nationalliberalen Partei niedergelegt mit der ausdrücklichen Erklärung, daß ich .... ihre Rücksichtnahme auf das Judentum nicht billige. Thatsächlich war es in unseren Vertrauensmännersitzungen kaum möglich, ein offenes Wort über die vom Judentum ausgehenden Schäden zu sprechen, weil bei dem Erstarken antisemitischer Strömungen angesehene Juden, die sich bisher von aller politischen Arbeit serngehalten hatten, ganz regelmäßig sich einstellten und jedes dahinzielende Wort als persönliche Beleidigung auffaßten." So steht es mit der geistigen Freiheit in der Partei „von Bildung", so steht es mit dem Terrorismus des Judentums, den die Mehrzahl der deutschen Michel nicht einmal merkt. Ganz ähnlich muß natürlich in der angeblich antisemitischen konservativen Fraktion des Reichstages und preußischen Abgeordnetenhauses die Führerschaft des Grafen zu Limburg-SLirum wirken, dessen jüdische Abstammung schon im Jahrbuche für 1899, S. 141, nachgewiesen ist. Es ist den Konservativen erst im letzten Herbst wieder von der nationalliberal gerichteten „Kölnischen Zeitung" (unterm 24. November 1900) vorgehalten worden, daß ihr derzeitiger Führer „der Sohn und der Erbe einer Jüdin" sei. c. Das Schlußkapitel dieses Abschnitts soll der Verjudung des Besitzes und des Geschäftsverkehrs gewidmet sein. Ueber dieses Thema ließen sich Bücher schreiben. Für uns kann es sich nur darum handeln, einige Schlaglichter auf einzelne Geschäftszweige zu werfen. Schwer ist es, den Bruchteil des deutschen Nationalvermögens, der sich bereits in den Händen der Juden befindet, richtig abzuschätzen. Jedenfalls ist er schon bedenklich groß. Dazu schreitet die Besitzverschiebung zu Gunsten des faulen Juden, zu Ungunsten des arbeitenden Deutschen unter der segensreichen Wirksamkeit der jüdischen Wucherer, Falschspieler, Börsengauner, Jndustrieritter, Ramscher, Bankerotteure, Durchbrenner usw. unaufhörlich und reißend fort. Das Ende kann sich jeder selbst ausmaten. Der Geld-, Frucht-, Vieh-, Leder- und Antiquitätenhandel, die Konfektion und Manufaktur sind sozusagen schon jüdischer Alleinbefltz: andere Zweige sind auf dem besten Wege, es zu werden. — Dafür einige Beispiele: Ueber den jüdischen Anteil am städtischen Grundbesitz bringen die „Deutsch-sozialen Blätter" vom 17. August 1900 eine lehrreiche Notiz: Die Internationale Baugesellschaft zu Frankfurt (Main) erzielte im Vorjahre 1 591 533,20 Mark Reingewinn. Das Aktienkapital beträgt 6 450 000 Mark und die Bilanz Unterzeichneten Marcus, M. Goldschmidt und Jacob Lion. — 6,5 vom Hundert Dividende verteilte die Aktiengesellschaft Deutsche Hypothekenbank zu Wien. Der Aufsichtsrat (acht Personen, darunter Geheimer Kommerzienrat Frentzel, Dr. Darmstädter, Konsul Boas, Kommerzienrat Hecker, Julius Lewisson, Max Salinger) erhielt 42 359,77 Mark, es entfallen also auf die Person über 5000 Mark! — So sehen die Herren aus, denen wir die teuren Mieten verdanken!