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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1901-01-01 · Die Juden in Deutschland III. · p. Seite 137

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1901
Issue
Die Juden in Deutschland III.
Date
1901-01-01
Page
Seite 137 (sequence 38)
Language
German
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— 137 gefunden („Deutsche Tages-Zeitung", 27. Oktober 1900). Bekanntlich ist es ein beliebter Kniff verbrecherischer Juden, die Ausrede anzuwenden, daß sie „unschuldig" seien, weil sie Ihre Verbrechen in einem Zustande geistiger Verwirrung begangen hätten, oder weil ste überhaupt nicht normal seien. Auf gleiche Art suchen jüdische Rechtsanwälte die Thaten ihrer Klienten zu beschönigen, wenn ihnen nichts anderes mehr einfällt. Marx war Rechtsanwalt und Jude dazu, und so rief er denn noch im Sterben, treu seinem Berufe und seiner Abstammung: Ich bin nicht normal. — Natürlich war auch er, bis es zum Klappen kam, ein sehr geachteter Mann, ein sogenannter „anständiger Jude", zweiter Kassierer im Anwaltsverein und Inhaber anderer Ehrenämter. Der Rechtsanwalt Dr. Rosenstock (Berlin) hatte als Anwalt der Frau Cohn im Ehescheidungsprozeffe' gegen ihren Mann die Bekanntschaft des Cohn mit der verehelichten Thiel, mit der Rosenstock selbst geschlechtlichen Umgang hatte, vermittelt und später, als er erfahren hatte, daß Cohn mit der Thiel in ehebrecherischen Verkehr getreten war, den Agenten Stock mit der Beobachtung beider beauftragt. Das Reichsgericht bescheinigt nun dem Herrn Anwalt, „daß er (Rosenstock) durch seine kupplerische Vermittlung der Unzucht wiffentlich Vorschub geleistet und den Ehebruch des Cohn durch That vorsätzlich gefördert habe. . . . Der Vorwurf der Kuppelei war im einen wie im andern Falle berechtigt". Ein jüdischer Rechtsanwalt als Kuppler — auch nicht übel! („Staatsbürger-Zeitung", 2. Februar 1901.) Wie die jüdischen Aerzte ihren Beruf auffaffen, das möge man im Antisemitischen Jahrbuch 1897 ('S. 226) und 1900 (S. 56) und bei Stille (Kampf gegen das Judentum, S. 66) Nachlesen. Dem Kundigen sagen die Namen SLadtsinger, Finkelstein, Flatow, Bernheim, Rabe, Katz, Dr. Louis Cohn (Berlin), Dr. Seligmann (Essen) u. s. w. schon genug. Ist es nun im höchsten Grade bedauerlich, daß die überaus wichtigen freien Berufe der Anwälte und Aerzte der Verjudung mehr und mehr anheimfallen, so ist das Eindringen der Juden in die Regierungs kreise und in den Richterstand geradezu verhängnisvoll. Welches Unheil Juden, die sich in hohen Beamtenstellungen befinden, über ein ganzes Land bringen können, das hat z. B. Württemberg zu Anfang des 18. Jahrhunderts erfahren, als Süß Oppenheimer allmächtiger Finanzminister war. Dieser Jude Halle sich als geschickter Geldvermittler in das Vertrauen des Prinzen Kärl Alexander einzuschleichen gewußt, so daß dieser ihn später nach seinem Regierungsantritt zum Finanzminister berief und ihm die Direktion des Münzwesens übertrug. Süß ließ nun frisch drauflos prägen, in neun Monaten über 11 Millionen Gulden — alles unter dem Gehalt und den Ueberschuß steckte er in die Tasche. Alle Beschwerden vaterlandsliebender Männer gegen Süß waren fruchtlos, das Vertrauen des Herzogs zu dem Juden war zu fest. — Dazu trieb Süß einen schamlosen Aemterschacher, den Beamten streckte er Geld gegen Wucherzinsen vor, Das Volk drückte er durch Steuern aller Art und Staatsmonopole — kurz alles benutzte er, um das Land auszubeuten und Geld auf Geld zu häufen. Der Haß des ganzen Landes gegen Süß war grenzenlos. Nach dem Tode seines hohen Gönners wanderte Süß endlich an den wohlverdienten Galgen. Dies Beispiel gehört der Geschichte an. Wie weit es aber die Juden auch in unserer Zeit bringen können, zeigen uns die Namen des Reichsgerichtspräfidenten Simson (— 1891), des preußischen Justizministers Friedberg (— 1889), des Kolonialdirektors Kayser, des badischen Finanzministers Moritz Ellstätter u. a.

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