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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1901-01-01 · Die Juden in Deutschland III. · p. Seite 127

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1901
Issue
Die Juden in Deutschland III.
Date
1901-01-01
Page
Seite 127 (sequence 28)
Language
German
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127 Elberfelds sie unverkürzt brachten. Die Zurückweisung der Anzeige wurde mit einer Verfügung vom Jahre 1897 begründet, nach der die Richtung des Blattes die Aufnahme von Anzeigen, in der das Wort „Jude" vorkommt, nicht gestatte- — Am 1. Dezember hielt der Abgeordnete von Liebermann am selben Orte einen Vortrags über das Thema: „Die Juden sind unser Glück". Diesmal nahm der im städtischen Verlage erscheinende „Tägliche Anzeiger" den Wortlaut des Vortrages auf, während die Stadtverwaltung an den Maueranschlägen die betreffenden Worte wieder überkleben ließ. Natürlich hatten die städtischen Behörden in beiden Fällen durch ihre unfreiwillige Reklame für einen guten Besuch und schönen Erfolg der Versammlungen gesorgt. 3. Allgemeine Verjudung. ' Wie mag nun wohl die anscheinend durch nichts gerechtfertigte Rücksichtnahme unserer Behörden auf die Handvoll Juden zu erklären sein? — Die Antwort wird sich von selbst ergeben,, wenn wir uns einmal den Grad der Verjudung in unserem deutschen Vaterlande vor Augen stellen. Es soll nicht der Zweck dieser Blätter sein, ein möglichst vollständiges Bild der ungeheuren Verjudung unseres ganzen öffentlichen Lebens zu geben, sondern es handelt sich zunächst nur darum, einige kurze Streiflichter auf die einzelnen Gebiete zu werfen und dadurch allmählich den Stoff für eine spätere systematische Bearbeitung zusammenzutragen. Wir werden finden, daß sich die Juden besonders auf den Gebieten vorzudrängen bestrebt sind, wo sie ihrer maßlosen Eitelkeit und ungezügelten Erwerbsgier im weitesten Umfange fröhnen können. a. Das wichtigste Kapitel dürfte die Verjudung der Presse, Litteratur und Kunst sein. Der Jude Moses Montefiore soll einmal auf einem Judenkongreß zu Prag oder Krakau (1840) gesagt haben: „Solange wir nicht die Zeitungen der ganzen Welt in den Händen haben, um die Völker zu täuschen und zu betäuben, solange bleibt unsere Herrschaft ein Hirngespinst." Ob der Jude die Worte wirklich gesprochen hat oder nicht — Juden und Judenschützer bestreiten es —, das ist im Grunde herzlich gleichgiltig, jedenfalls hat die Judenschaft nach dieser Vorschrift ständig gearbeitet und so erfolgreich gearbeitet, daß sie ihr Ziel nahezu erreicht hat. Die größten und gelesensten Blätter Deutschlands, wie überhaupt der ganzen Welt, sind vollständig in Judenhänden, von Berliner Zeitungen z. B.*): Berliner Abendpost (Verlag Ullstein). Berliner Börsen-Courier (Redaktion I. Landau, Druck S. Hermann). Berliner Courier desgl. Berliner Morgen post (Verlag Ullstein). Berliner Morgeyzeitung (Verlag Rudolf Mosse). Berliner Nachrichten und Handelsblatt (L. Löwinsohn). Berliner Politische Nachrichten (Verlag und Redaktion Viktor Schweinburg). Berliner Tageblatt (Verlag Rudolf Mosse, Redaktion Arthur Levysohn). Berliner Zeitung (Verlag Ullstein). Kleines Journal (Leo Leipziger). i) Siehe O. H. Böcklers Angaben in Giese, Die Judensrage am Ende des 19. Jahrhunderts, S. 52.

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