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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1901-01-01 · Die Juden in Deutschland III. · p. Seite 128

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1901
Issue
Die Juden in Deutschland III.
Date
1901-01-01
Page
Seite 128 (sequence 29)
Language
German
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128 Volkszeitung (Besitzer Cohn). Welt am Montag (Dr. Holländer). Nation (Druck S. Herrmann). Berliner Herold (Syndikus Löwe). Zukunft (Redaktion Max. Harden). Von den führenden Zeitungen außerhalb Berlins gilt nahezu dasselbe: Breslauer Zeitung (Verlag: Dr. I. Lehmann, Redaktion Dr. Hamburger u. a.) Frankfurter Zeitung (Besitzer Löb Sonnemann). Hamburger Fremdenblatt, (verantwortlicher Redakteur Neisser & Rache). Kasseler Tageblatt (Gebr. Gotthelfft) u. s. w. Unzählbar sind ferner die Zeitungen, die hauptsächlich Juden als Mitarbeiter haben und die, sei es der fetten jüdischen Anzeigen wegen, sei es aus freiwilliger Gesinnungslumperei, in Judendiensten stehen. Ueber den ungeheuren Einfluß der jüdischen Presse und der damit verbundenen jüdischen Finanzmacht möge hier ein Urteil des Fürsten Karl. Anton von Hohenzollern aus einem Briefe an seinen Sohn, den Fürsten (König) Karl von Rumänien vom Mai 1868 (nach: Aus dem Leben König Karls von Rumänien I, 268) mitgeteilt werden: Ich habe schon früher auseinandergesetzt, daß alle jüdischen Angelegenheiten ein Noli me tangere seien. Diese Thatsache ist eine Krankheitserscheinung Europas, aber als Thatsache muß sie acceptiert werden; an ihr ist nichts zu ändern, weil die gesamte europäische Presse von der jüdischen Finanzmacht beherrscht wird. Mit eimm Worte, das Geldjudentum ist eine Großmacht, deren Gunst von den vorteilhaftesten Wirkungen sein kann, deren Mißgunst aber gefährlich ist! Der Einfluß der Juden erstreckt sich nun aber auch auf den Teil der Presse, der noch nicht völlig in ihrem Besitz ist. Die Mittel des Judentums, sich auch diesen dienstbar zu machen, sind mannigfach. Der Berichterstatterdienst der gesamten Presse ist sozusagen jüdisches Monopol. Die Judenjungen werden dazu von kleinauf geradezu dressiert. So kommt es, daß nicht nur die Artikel der führenden Blätter, sondern auch die der Provinzpresse und sogenannter unparteiischer Zeitungen im jüdischen Sinne gefärbt sind. — Wie die Verjudung der Berliner Presse sogar schon sinnfällig in die Erscheinung tritt, beschreibt Giese (Judenfrage, S. 5): Wer sich davon eine Vorstellung bilden will, besuche einmal das Cafe Kaiserhof nachts zwischen 11 und 12 Uhr, wenn dort die Börse der öffentlichen Meinung abgehalten wird. Das ist zwar für einen deutschen Mann kein erhebender, aber immerhin ein ethnographisch lehrreicher Anblick. Die Telegraphenbureaus stehen vollständig unter jüdischer Leitung und Kontrolle, so besonders die beiden größten von Wolff und Reuter. In dem Aufsehen erregenden Depeschendiebstahlprozeß des Wolffschen Telegraphen-Bureaus gegen das Hirschsche, der Anfang Februar 1900 zu Berlin verhandelt wurde, kam zur Sprache, daß Bleichröder, der bekannte Berliner Grotzbankier, einen Teil der Aktien des Wolffschen Bureaus in Händen habe und zwar einen so bedeutenden, daß wichtige Nachrichten stets erst dem Hause Bleichröder vorgelegt werden müssen. Als dies einmal nicht geschehensei, sei darüber „großer Lärm" entstanden. — Sollte Herr Bleichröder diese Zensur nur aus Neugierde üben? Die Möglichkeit wenigstens liegt doch vor, daß sie zu geschäftlichen Zwecken benutzt i) D. H. B ö ckler am angeführten Ort, S. 54.

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