Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1901
- Issue
- Die Juden in Deutschland III.
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 108 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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108 Einfluß aus, daß man sie geradezu als maßgebende, bevorrechtete, herrschende Klasse bezeichnen kann. Auf seinem ganzen Wege durch' die Geschichte begleitet den Juden das Streben, zu Macht und Ansehen zu gelangen, um jeden Preis eine Rolle zu spielen: daher seine Geldgier, sein Bildungsdrang, sein Kunsteifer, seine Titelsucht, seine Eitelkeit, seine Frechheit. Ein Mittel zu diesem Zwecke ist das Herandrängen der Juden an die Großen dieser Welt, das von jeher ein jüdischer Chärakterzug war von Daniel und Mardochai. bis auf Bleichröder und Rabbi Bloch. 1. Juden als Schweifwedle? bei Hofe. Am widerwärtigsten sind die Juden, wenn sie in Königstreue machen. Bei jeder Gelegenheit kriechen sie an die gekrönten Häupter heran und geberden sich als besonders „loyal und patriotisch gesinnt", während ihnen in Wirklichkeit Monarchie, Vaterland, Deutschtum natürlich höchst gleichgiltige Dinge sind. Es kommt ihnen vielmehr nur darauf an, sich in der Hofgunst zu sonnen, ihre Geschäfte zu machen und womöglich eine Aeußerung gegen die Antisemiten zu ergattern, die dann zum Ruhme des auserwählten Volkes gehörig ausgeschlachtet wird. Und die Fürsten? Zum großen Teil sehen sie den jüdischen Pferdefuß nicht, weil ihnen die richtigen Ratgeber fehlen, zum Teil auch dürfen sie ihn nicht sehen.... Sie halten die Juden für höchst ehrenwerte, nützliche und angenehme Leute und scheuen sich oft nicht, einen Umgang mit ihnen zu pflegen *), den jeder einfache Bauer und Arbeiter mit Abscheu von sich weisen würde. In dem Werke „Die^Grundlagen des 19. Jahrhunderts" beleuchtet H. St. Chamberlain die Thätigkeit der Juden mit den Worten: „Andererseits ist es sicher und muß wohl beachtet werden, daß wenn die Juden die Verantwortung für manche grauenhafte historische Entwickelung, für den Verfall mancher heldenmütiger, kraftstrotzender Völker trifft, diese Verantwortung noch schwerer auf den Häuptern jener Europäer lastet, welche die zersetzende Thätigkeit der Juden aus den schnödesten Gründen stets ermutigt, beschützt, gefördert haben, und da sind in erster Reihe die Fürsten und der Adel — und zwar von dem ersten Säkulum unserer Zeitrechnung an bis zum heutigen Tage. Man schlage die Geschichte, welches europäischen Volkes man will, auf; überall wird man, sobald die Juden zahlreich sind und sich zu „fühlen" beginnen, bittere Klagen aus dem Volk, aus dem Kaufmannsstand, aus den Kreisen der Gelehrten und der dichterischen Seher gegen sie erheben hören, und immer und überall sind es die Fürsten und der Adel, welche sie beschützen." (Bd. I, S. 338.) Wir erinnern an Polen, das seinen Untergang nicht zuletzt der Mißwirtschaft verdankt, die durch das Vorherrschen des Judentums in den Hofkreisen entstanden ist. Auch in Deutschland sind die Juden durch die Fürsten hauptsächlich großgepäppelt worden; die meisten Kaiser des Mittelalters nahmen die Wucherjuden gegen den Unwillen des ausgebeuteten Volkes in Schutz. Und die neueste Zeit ist nicht dazu angethan, uns mit mehr Hoffnung auf die Zukunft zu erfüllen. In weiten Kreisen verfolgt man es mit Wehmut, wie die Juden immer größeren Einfluß an unseren Fürstenhöfen gewinnen. Tausende von monarchisch gesinnten Männern werden fortgesetzt abgestumpft und verletzt, wenn sie von den Begünstigungen, Adelserhebungen oder hohen Ordensauszeichnungen der Herren aus der goldenen Internationale hören. Wie groß der jüdische Einfluß auf Kaiser und Könige bereits ist, zeigt uns am besten eine Aeußerung der Gemahlin des Freiherrn von Rothschild (Wien)^ i) Wir denken natürlich an den Schah von Persien.