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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1901-01-01 · Die Juden in Deutschland III. · p. Seite 106

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1901
Issue
Die Juden in Deutschland III.
Date
1901-01-01
Page
Seite 106 (sequence 7)
Language
German
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106 Kein Wunder, wenn die parteiamtlich betriebene Verhimmelung des Judentums einem geistesarmen Arbeiter völlig den Kopf verdrehte: so meldet die „Staatsbürger-Zeitung" vom 1. November 1900: Friedeberg (Neumark), 31. Oktober. Ein sensationeller Fall ereignete sich vor dem hiesigen Schöffengericht. Der Stepper Liebrandt hierselbst, der Führer der sozialdemokratischen Partei für Friedeberg und Umgegend, ist vor einer Reihe Don Jahren aus der evangelischen Landeskirche ausgetreten und hat seine Kinder vom evangelischen Religions-Unterricht ßerngehalten. Wegen des letzteren unter Anklage gestellt, machte Liebrandt die Angabe: „Die jüdische Religion habe Daß aber solche tollen Einfälle einzelner sozialdemokratischer Väter nicht aus ihnen selbst kommen, sondern durch die Parteiorgane planmäßig vorbereitet, daß sie von den leitenden Kreisen in der Partei gewünscht werden, beweist die Thatsache, daß in der zweiten Hälfte des Dezember 1900 von der sozialdemokratischen „Kirchennustritts-Kommission" im „Vorwärts" ein Aufruf erlassen wurde, in dem die Dissidenten aufgefordert wurden, ihre Kinder dem jüdischen Religionsunterricht zuzuweisen, falls von der Aufsichtsbehörde der Besuch des Religionsunterrichts, wie es In Preußen rechtens ist, erzwungen werden sollte („Deutsche Wacht" vom 20. Dezember 1900). Von diesem Ratschlage bis zu dem, die Knaben beschneiden zu lassen, ist nur noch ein kleiner Schritt. — Man sieht, die leitenden Kreise in der Sozialdemokratie arbeiten planmäßig daran, den Anhängern der Partei das Christentum zu verleiden, um sie dann dem Judentum zuzuführen. Sie arbeiten nach demselben Plane, wie einst die Juden in Palästina und in Rom (vergl. Jahrbuch für 1897, S. 63; Jahrbuch für 1899, S. 22 und 34 ff.). 5. Es liegt nun bei dem betriebsamen Charakter des Juden nichts näher, -als daß er die sozialdemokratische Freundschaft auch „vor's Geschäft" auszu- 1'chlachten suchte Jüdische Reklamen füllen zu 3/4 den Anzeigenteil der sozialdemokratischen Blätter. Die jüdischen Ramscher rechnen eben auf Massenabsatz und wenden sich deshalb ganz folgerichtig an die sozialdemokratische Gefolgschaft. Dabei ist es natürlich von großem Nutzen, sich besonders arbeiterfreundlich zu geberden, wenn man in Wirklichkeit auch ganz anders denkt, denn bekanntlich sitzen gerade in den jüdischen Ramschkreisen die schlimmsten Ausbeuter. Dafür ein Beispiel: Als vor -einigen Jahren die Stettiner Konfektionsschneider in den Ausstand traten, richteten verschiedene jüdische Kleidergeschäfte an den sozialdemokratischen Lohnausschuß lange Sympathieschreiben und erklärten, ihre Bestellungen rückgängig zu machen, wenn die Stettiner Großkonfektionäre nicht die Forderungen der Arbeiter bewilligten. In der That nahmen sie auch ihre Aufträge zurück, aber nur zum Schein, um sie alsbald .zu erneuern. Ein gewisser Jude D. in Düsseldorf schrieb an den sozialdemokratischen Lohnausschuß „er erkenne dessen Forderungen „voll und ganz" an .und habe seinem Stettiner Lieferanten geschrieben, daß er ihm kein Stück Ware mehr abnehmen werde, wenn die gerechten Forderungen der Arbeiter nicht bewilligt würden, die Arbeiter sollten nur recht Zusammenhalten." Gleichzeitig aber schrieb dieser nämliche Jude: „Schmeißen Sie die Bande kopfüber raus, ich habe es auch ffo gemacht. („Deutsche Zeitung", 15. Dezember 1896.) . ihm besser gefallen (wo .hat er sie denn kennen gelernt?) und aus diesem Grunde habe er seine Kinder beim Synagogenvorstand angemeldet. Der Vorstand habe aber die Kinder nicht angenommen. Nun habe Liebrandt sich nicht für verpflichtet gehalten, die Kinder weiter zum evangelischen Religionsunterricht zu schicken. Das Schöffengericht belehrte ihn eines anderen und verurteilte ihn zu 20 Mark Geldstrafe.

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