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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1901-01-01 · Beiträge zu einer Geschichte der Juden in Spanien und Portugal. · p. Seite 2

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1901
Issue
Beiträge zu einer Geschichte der Juden in Spanien und Portugal.
Date
1901-01-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2 Und doch ist meist das Umgekehrte der Fall. Man betrachte einmal ohne Voreingenommenheit, aber doch mit nur ein wenig kritischem Blicke, den Gang der Ereignisse in der Geschichte der Juden aller Länder. Da wird man immer und überall übergenug und zureichende Gründe für die allerdings thatsächlichen Auflehnungeu der Christen gegen die Juden —, nichts anderes sind die sogenannten „Judenverfolgungen" — finden. Unter diese Gründe sind vor allem zu zählen: Ter- Judeu Hochmuts, Ueberhebung^l, FrechheitG), Verachtung und Verspottung Andersgläubiger und ihrer Religion bezw. religiösen Gebräuche?), demgegenüber ihr krasser Materialismus, Aberglaube, ja' Götzendienste, ferner die sich immer (auch in neuerer und neuester Zeit) wiederholenden Blutbeschuldigungen, Bestechung von Fürsten und Behörden, Abfall von dem einmal angenommenen christlichen Glauben, Landes- und Hochverrat, Widersetzlichkeit gegen die Obrigkeit, endlich und überall mit diesen ansprechenden Charaktereigenschaften verbunden ihr entsetzlicher Wucher und Betrug. Sind das nicht ausreichende Gründe genug, um bei den so gekränkten Völkern blutigen Hatz hervorzurufen, der sich schließlich in den sogenannten „Verfolgungen" äußerte? Wir werden in der folgenden Darstellung Gelegenheit haben, alle die angeführten Gründe zu würdigen, wollen aber gleich an diese Stelle einige Belegstellen aus einem den Juden im übrigen außerordentlich wohlwollenden Schriftsteller (Holberg, Jüdische Geschichte) hersetzen, die für unsere Behauptungen sprechen: andere Aeußerungen von demselben und anderen Geschichtschreibern werden an geeigneter Stelle mitgeteilt werden. Holberg also äußert sich folgendermaßen: 1) „Die Juden erklären, daß ihre Nation in allen Landen der Regierung: getreu sei und für die Wohlfahrt des Landes bete?) Aber es ist glaubliche daß sie dies nicht ernstlich meinen." 4) „Die Juden sind von Natur hosfärtig." Schudt. — 5) „Zunächst waren es die Juden selber, die seit jeher mit äußerster Vehemenz und Volubilität versicherten, sie seien „das Volk Gottes"; selbst ein freisinniger Jude wie der Philosoph Philo stellt die kühnem Behauptung aus, einzig die Israeliten seien „Menschen im wahren Sinne". Die'guten dummen Indogermanen glaubten es ihnen!" Chamberlain. S. 223. — 6) In einer im I. 1880 neu verlegten (!) Schrift eines spanischen Juden, Mose de Leon, wird- Christus ein „toter Hund" genannt, der „in einem Düngerhaufen begraben" liege. — Von der sonstigem „Bescheidenheit" der Juden können wir füglich schweigen. 7) „Die Juden haben gerade in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrh. für mehrere Ausgaben, (natürlich in hebräischer Sprache) der sogenannten „Censurstellen" aus dem Talmud gesorgt, nämlich jenersonst ausgelassenen Stellen, in denen Christus als Narr, Zauberer, Gottloser, Götzendiener, Hund, Bastard, Kind der Wollust, Hurensohn u. s. w. dem Hohn und denr. Haß preisgegeben und empfohlen wird; seine erhabene Mutter desgleichen." Chamberlain S. 330. Vergl. dazu: Laible, Jesus Christus im Talmud; Schriften des Ivstitutum 3uäaieum in Berlin, Nr. 10, wo auch Herr Hermann L. Strack, vr. tüeol. et xdil., ao Professor der Theologie an der Universität zu Berlin, seine Schriften erscheinen läßt. Laible, den Chamberlain einen durchaus unparteiischen, judensreundlichen Gelehrten nennt, sagt wörtlich: „Der Jesuhaß der Juden ist eine feststehende Thatsache; nur wollen sie ihn möglichst wenig zur Schau gestellt wissen." Den Haß der Juden gegen das Christentunr bezeichnet derselbe als „den nationalsten Zug des Judentums" und sagt an anderer Stelle: „Bei Annäherung des Christentums erfaßte je und je die Juden ein an Wahnsinn st reifende rZorn und Haß." — „Es thut gut" — schließt Chamberlain — „einmal, in diesen Abgrund hinunterzuschauen,, damit man nicht an anderen Orten, wo scheinbare Annäherung stattfindet, das tief Trennende übersehe." — 8) „Die besondere Geistesanlage der Juden hatte sie zu einem sehr eigentümlichen abstrakten Materialismus geführt. Den Juden, als Materialisten, lag, wie allen Semiten, der krasse Götzendienst am nächsten; immer wieder sehen wir sie sich Bildnisse schaffen, und anbetend vor ihnen niederfallen. In Wahrheit sind die Semiten wahrscheinlich die einzigen Menschen auf der'ganzen Erde, die überhaupt: jemals echte Götzenanbeter waren und sein konnten." Chamberlain Seite 230. — 9) Vergl. Antisemitisches Jahrbuch 1900, Seite 141.

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