Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1900
- Issue
- Die Juden in Deutschland II.
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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83 nicht genüg zu loben; aber dies Zusammenhalten hat doch auch seine recht bedenkliche Seite, sobald es sich auf den Schutz unlauterer Elemente erstreckt. Die Juden sind bestrebt, einem Stammesgenossen unter allen Umständen beizustehn und ihn, falls er offenbar schuldig ist, sogar dem Arm der strafenden Gerechtigkeit zu entziehen. Wie beharrlich weiß die Judenpresse nicht zu Zeiten zu schweigen, wenn auch die Spatzen noch so laut von den Dächern pfeifen. Wie schön klingt z. B. ein Nachruf, wie ihn die „Frankfurter Zeitung" einem jüdischen Gauner widmet: „Ein ehrlicher, aufmerksamer und reeller Kaufmann, Herr Hermann Oppenheimer, der Tag und Nacht arbeitete, schließlich aber der Verführung erlag, erhielt am 28. Juni (1892) von der Strafkammer des Großh. Landgerichts Darmstadt 4 Jahre Zuchthaus." Der Hebräer hatte nämlich innerhalb 3 Jahre nicht weniger als 1586 Wechselfälschungen verübt. (Ulmer Schnellpost 28. 8. 92.) Ein anderer Fall! Als Ende Oktober 1899 die bekannte Schriftstellerin v. Kapff-Essenther ihrem Leben zu Berlin durch Sturz aus dem Fenster freiwillig ein Ende machte, da brachten die großen Zeitungen zwar lange Nekrologe, aber sie verschwiegen alles, was zu diesem traurigen Ende geführt hatte. — Die Sache verhielt sich so: Als Frau von Kapff-Essenther zu Wien auf der Höhe ihres Schriftstellerruhms stand, lernte sie den jüdischen Litteraten Paul Blumenreich aus Berlin kennen, eine zweifelhafte Existenz, einen berufslosen Witwer mit 6 Kindern. Der Mann trieb alles und brachte es zu nichts. Da er in Frau v. Kapff ein Ausheutungsobjekt witterte, klammerte er sich an sie, bewog sie, ihren Gatten zu verlassen und mit ihm in Berlin eine litterarische Agentur zu eröffnen. In Berlin robptete. die Frau mit ihrem großen Talent für Bl. und seine 6 Kinder. Ihr Mann ..setzte indes eine Spekulation in Scene, ein Theater' für die große Berliner Ausstellung. Plötzlich wurde er „europamüde", denn die deutschen Gerichte verfolgten ihn wegen Veruntreuung undUrkundenfälschung. Die arme Frau ließ er zurück, 4 seiner Kinder nahm er mit. Frau v. Kapff kämpfte vereinsamt in Berlin weiter. Jeden ^Groschen, den sie erübrigte, sandte sie dem Betrüger nach Amerika. Endlich erlahmte sie und stürzte sich verzweifelnd aus dem 4. Stock hinab. Das ist das Martyrium ,,einer tapferen deutschen Frau, die in die Hände eines jüdischen Litteraten geriet. — .Von alledem konnte man in den großen Judenzeitungen kein Wort finden. Da hat denn ein Wiener, der Frau v. Kapff selbst gekannt hat, die Feder ergriffen und in einer Zuschrift an das Wiener „Deutsche Volksblatt" den wahren Sachverhalt aufgedeckt.' Er schließt seine Zuschrrft mit folgenden Worten: „Man sieht auch hier ^wieder das auffällige, freche Bestreben, den Haderlumpen, der ein Jude ist, dem Urteile der öffentlichen Meinung teils durch Verschweigung seines Namens, teils durch Beschönigung seiner Schuld zu entziehen. Frau Franziska v. Kapff hat hier in Wien ein gutes Andenken hinterlaffen 'und sie hätte ein besseres Schicksal verdient! Ihr Untergang ist nicht, wie das „Neue .Wien. Tagebl." nennt, dadurch tragisch, daß sie einen Selbstmord beging, er ist es dadurch, daß sie ihren guten Namen, ihr Lebensglück, ihr Talent und schließlich ihr Leben selbst hingab für einen Unwürdigen. Daß dieser Unwürdige ein Jude war, erschien mir gleichgiltig: aber da ich nun sehe, daß die Judenblätter dies verschweigen, scheint es mir doppelt wichtig." (Staatsb.-Ztg.3.11.99.) Nicht unbegründet ist der Ruf der jüdischen Rechtsanwälte, weil sie vermöge der laxen Moral ihrer Rasse selbst in den verzweifeltsten Fällen noch Rat wissen und unter Drangabe von etwas point ä'üonneur die Rechtfertigung höchst bedenklicher Manipulationen unternehmen, besonders wenn es sich um die Verteidigung