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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1900-01-01 · Die Juden in Deutschland II. · p. Seite 59

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1900
Issue
Die Juden in Deutschland II.
Date
1900-01-01
Page
Seite 59 (sequence 31)
Language
German
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59 schilderten Thatsachen lassen sich nicht einmal andeutungsweise wiedergeben, sie sind in geschlechtlicher Beziehung durchweg anstößig und der Inhalt ist als ein unzüchtiger zu betrachten. (Staatsb.-Ztg. 13. 9. 99.) Wie die Juden zu unsittlichen Zwecken ihre Presse gern freiwillig zur Verfügung stellen, so lassen sie sich zu geschäftlichen Zwecken mit Leichtigkeit erkaufen. Bekannt ist die Beteiligung der „Frankfurter Zeitung" des Herrn Löb Sonnemann an allen auf den Frankfurter Markt gebrachten Emissionen der Gründerzeit (f. Antis. Jahrb. 1897 S. 110). Der „Reich sbote" vom 14. 6. 92 bringt folgende Nachricht nach der „Kreuzzeitung": „Vor etwa 8 Tagen sind aus dem Privatkabinet des Herrn von Hansemann die üblichen Gratifikationen an die Handelsredakteure der Berliner Zeitungen, soweit dieselben ihre Visitenkarten zu diesem Zweck eingesandt hatten, verschickt, worden." Dieses Verfahren entspricht einem alten Usus. Das Publikum mag daraus ersehen, was es von den Börsennotizen der meisten Judenblätter über Wertpapiere zu halten hat und wie faul die Dinge dort liegen. 4. Ein wichtiger Abschnitt jüdischer Korruption ist die Verführung zu Verbrechen (vornehmlich zum Meineide), Bestechung von Beamten,. Ordensschacher u. dergl. Im Februar 1893 fand zu Detmold eine Verhandlung statt gegen den Vieh- und Wucherjuden Moses Lipper aus Blomberg, der die Bauern in schamloser Weise ausgebeutet hatte. Es stellte sich dabei heraus, daß Lipper und seine zwei Söhne verschiedentlich versucht hatten, Zeugen zu beeinflussen. Sie hatten auch den Versuch gemacht, falsche Zeugen zu werben, um den Leumund - des Hauptbelastungszeugen herabzusetzen. Es stellte sich ferner heraus, daß der eine Sohn wegen Verleitung zum Meineide bereits zu 2 Jahren Zuchthaus verurteilt gewesen ist. (Staatsb.-Ztg. 22. 2. 93.) Am 18. Oktober 1893 wurde der Handelsmann Wolf Neumann und sein Schlepper Schwedowski vom Schwurgericht Graudenz wegen Anstiftung zum, Meineide zu 5V2 und 3 Jahren Zuchthaus verurteilt. Aus diesen und späteren (6. 4. 94) Verhandlungen ergab sich, daß Wolf Neumann, der für die ganze Gegend als Ratgeber in Rechtssachen diente, auch eine Art Handel mit falschen Zeugen trieb und daß er nicht nur selbst mit Leichtigkeit bereit war zu schwören, sondern daß er auch stets gewissenlose Leute an der Hand hatte, die für einen Schnaps oder aus Gefälligkeit eine beliebige Behauptung mit einem Eide bekräftigten. (Staatsb.-- Zeitung 14. 4. 94.) Der jüdische Kaufmann Samuel Gotthilf wollte sich um die berechtigten Ansprüche herumdrücken, die ein von ihm verführtes Mädchen an ihn stellte. Deshalb suchte er den Kohlenhändler Brosch durch das Angebot von 50 Mk. zu dem Meineide zu verleiten, daß er auch zu demselben Mädchen in vertrauten Beziehungen gestanden habe. Als Brosch entrüstet Weggehen wollte, hielt ihn Gotthilf zurück und sagte: „Wenn Sie nicht wollen, so sehen Sie doch zu, ob nicht einer Ihrer Leute als Zeuge zu gewinnen ist." Gotthilf erhielt dafür 11/2 Jahre Zuchthaus. (Staatsb.-Ztg. 22. 10. 93.) Unter dem 23. 12. 93 erzählt die „Staatsbürger-Zeitung" aus Düsseldorf von folgender Verhandlung: Abraham Joseph hatte eine kranke Kuh als gesund verkauft. Da Joseph die Kuh nicht zurücknehmen wollte, kam es zur Zivilklage und in dieser leistete das Dienstmädchen Josephs, Führmeyer, einen Eid dahin, daß die Kuh stets gesund gewesen sei. Nun stellte sich heraus, daß das Dienstmädchen einen Meineid geleistet habe und daß es von dem Ehepaar %

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